Wir.... in der Presse (ab Mai 2009)

 

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Bürstädter Zeitung 11.03.2014

 

MGV 1902 Hauptversammlung im Vereinsheim / Hoher Altersdurchschnitt

Von Frank Gumbel

BÜRSTADT - Ohne große Veränderungen verlief am Sonntagnachmittag die Hauptversammlung des Männergesangvereins (MGV) 1902 im Vereinsheim in der Waldgartenstraße.

Der Vorsitzende Klaus Ohl begrüßte die mehr als 30 Mitglieder und sagte: „Mein Dank gilt in erster Linie den Damen des Vereins, die uns kräftig unterstützen, und dem Vizedirigenten Roland Weinz, der sehr oft für den Chor im Einsatz ist.“ Eine große Leistung bestätigte er seinen Sängern bei dem Weihnachtskonzert, das in der Kirche St. Peter stattgefunden hatte und sehr gut besucht war. Unpassend fand er, dass – obwohl dieser Termin bekannt war – der „Emotion-Chor“ des MGV Sängerlust parallel dazu ein Konzert gab.

Vorher hatten die beiden Schriftführer das Wort. Während Hermann Zimmermann das Protokoll der Mitgliederversammlung vom Vorjahr verlas, berichtete Thomas Ille über das abgelaufene Geschäftsjahr. Er resümierte, dass sich die Aktivitäten des MGV sehen lassen können und hob auch das Konzert in der Pfarrkirche St. Peter hervor. „Der Chor mit Dirigent Helmut Vorschütz konnte an diesem Abend wieder seine Leistungsfähigkeit zeigen“, meinte Ille.

Für das laufende Jahr stehen in erster Linie das Schlachtfest am 29. März und die Vereinsreise nach Ostfriesland Ende Mai bis Anfang Juni im Vordergrund. Das Briebelfest findet am 2. und 3. August statt.

Bei den Neuwahlen stand – außer dem Ersten Vorsitzenden Ohl – der gesamte Vorstand zur Wiederwahl. Roland Weinz wurde per Akklamation als Zweiter Vorsitzender ohne Gegenstimme ebenso wiedergewählt wie Schriftführer Hermann Zimmermann. Er besetzt in Zukunft diese Position allein, da Thomas Ille als Rechner gewählt wurde. Dieser ersetzt – zunächst für ein Jahr - Peter Winkler, der nicht mehr kandidierte. Bei der Wahl der Beisitzer wurden alle bisherigen Mitglieder wiedergewählt. Lediglich für den aus gesundheitlichen Gründen ausscheidenden, langjährigen Zweiten Vorsitzenden Albert Brenner, Urgestein des MGV, wird Peter Winkler, der bisherige Rechner, eine Beisitzer-Position übernehmen. Neben ihm sind in dieser Funktion mit im Vorstand Kurt Ohl, Robert Cornelius, Hans Göttge, Bernd Rokohl (alles Aktive) und Roland Kühn, Alfred Massoth und Günter Schulz als fördernde Mitglieder.

Bei den Kassenprüfern ersetzt Günter Stockmann den turnusmäßig ausscheidenden Raimund Deutsch – Dietmar Kühn bleibt im Amt. Kühn ist unverändert Fahnenträger zusammen mit Horst und Hermann Zimmermann. Neun Sänger wurden für den regelmäßigen Singstundenbesuch mit einem Gutschein über 15 Euro belohnt. Drei davon haben in keiner einzigen Singstunde gefehlt: Rolf Wiedemann, Heinz Ohl und Peter Winkler.

Der Männergesangverein 1902 Bürstadt wählte bei der Hauptversammlung am Sonntagnachmittag seinen neuen Vorstand.
Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung 11.03.2014

 



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 26.02.2014

 

 

Kappenabend: Hermann Zimmermann beweist beim MGV 02 sein närrisches Talent

Heiß geliebte fünfte Jahreszeit

Bürstadt. Zum traditionellen Kappenabend des MGV 1902 Bürstadt zog es viele Mitglieder und Freunde ins Sängerheim. "So etwa 100 Leute kommen immer", freute sich Hermann Zimmermann, der seit vielen Jahren den Kappenabend organisiert, locker-flockig durch das Programm führt und später sogar selbst als "ein Mann auf Frauensuche" in die Bütt steigt. Beim MGV stehen neben närrischen Auftritten zudem viele Schunkel- und Tanzrunden auf dem Programm.

Eindeutig mit Jeckenherzblut ist Hermann Zimmermann bei seiner "geliebten fünften Jahreszeit" dabei. "Griesgrame bekommen heute Mores", meint Zimmermann, stattdessen soll "gebabbelt, gelacht und getanzt" werden. Und so stimmt er erst mal einige Trinklieder an, die von Friedel Kilian begleitet werden. "Gibt euch Mühe, mir sind doch ein Gesangsverein", feuert Zimmermann die Gäste im Saal an.

Eine andere Art von Gesang, nämlich "Uijuijui-uijuijui-uijui" ist immer wieder bei Ludwig Schweikert zu hören, der in gekonnter Manier die Jecken zum Lachen anregt. Als Chirurg lässt er sich "vor jeder OP sterilisieren", aus hygienischen Gründen, während Schwestern Agathe sich in der Nachtpfanne Spiegeleier brät. Vom Bauchfell aus manövriert sich Schweikert zu den Mandeln vor, die besten Schnitte stehen in der Fachzeitschrift Brigitte und als Chirurg mit den goldenen Händen betont er: "Lachen, dass steht fest, keine Narben hinterlässt!"

Mit einem medizinischen Problem hat auch Karl-Heinz Wahlig zu tun. Er ist ein Urgestein der Bürstädter Fastnacht und gehört seit über fünfzig Jahre dem MGV als Mitglied an. Als "stotternder Bäschdädder Bu" zeigt er in der Bütt sein Jeckenkönnen und erzählt, dass sein Unglück mit dem Fall aus den Händen der Hebamme in den Putzeimer begonnen hat. Als es dann zur Musterung ging, hat ihn seine Mama am Händchen dorthin geführt. "Und mich auch ausgezogen, da haben die ganz schön geguckt", erinnert sich der Bäschädder Bu stotternd. Dass der Stabsarzt eine Frau war und mit ihm hinter dem Untersuchungsvorhang verschwand, ist eine andere Geschichte.

Reichlich Bussis

Ob es dort Küsschen gab, ist nicht bekannt, aber reichlich Bussis konnte Hermann Zimmermann beim Besucher von Stadtprinzessin Teresa I. samt Gefolge und Vereins AG verteilen. "Den Orden hinnerum umhängen", befiehlt zugleich lachend Teresa I., und Zimmermann merkt: gar nicht so einfach den Orden vom hinteren Mützenteil über die Federn an den Hals ihrer Hoheit zu bekommen. "Meiner geht vornerum", grinst dagegen der Prinzessinnen-Offizier. Auch beim MGV ging das bunte Treiben mit Büttenreden und Tanz bis in die Nacht: Es folgten ein Helene-Fischer-Playback, eine Tanzgruppe der Sackschdoahogger und das HCV-Ballet "Kontrast" schaut im Sängerheim vorbei. str

Grüße aus der Karibik: Gäste im Sängerheim mit fantasievollen Kostümen.

Foto   :  © str

 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 26.02.2014

 



 

Bürstädter Zeitung 24.02.2014

Narren geben Ton und Takt vor

MGV 1902 Stimmungsvoller Kappenabend im Sängerheim

BÜRSTADT - (mm). Punkt 20.11 Uhr war es am Samstagabend wieder soweit, Hermann Zimmermann begrüßte im Sängerheim die Narrenschar des MGV 02 zum traditionellen Kappenabend und legte sogleich mit drei donnernden „MGV-Helau“ los. „Zu Eurer Begrüßung hab‘ ich wie jedes Jahr die Bütt erklomme. Endlich ist es wieder soweit, die geliebte fünfte Jahreszeit“, stimmte er die bunt kostümierten Narrenfreunde – auf einen Abend voll schallenden Gelächters ein. „Keinen soll die Langeweile plagen, denn heute haben die Narren das Sagen. Unsere Vorträge, die sind spitze, also bleibt net hogge uff eure Sitze“, animierte Hermann Zimmermann, Schriftführer des Vereins, die Narren, die daraufhin auf die Schnelle übten die gemeinsame La-Ola-Welle.

„Bäschdädder Bu“

Stadtprinzessin Teresa I. fand am vollgepackten Samstagabend auch den Weg ins Sängerheim des MGV 1902, um gemeinsam mit Vertretern der Vereins-AG ihre närrischen Grußworte zu überbringen. Karl-Heinz Wahlig, bereits seit 50 Jahren Mitglied beim MGV 02, begeisterte als stotternder „Bäschdädder Bu“ ebenso wie Christel Gonder als „Helene Fischer“. Bereits im letzten Jahr heizte Gonder den Sängerinnen und Sängern so richtig ein, damals allerdings als Andrea Berg im sexy Outfit, die auch nicht die Publikumsnähe scheute. Eine Tanzgruppe der Sackschdoahogger sowie das HCV-Ballett „Kontrast“, die dem MGV in jedem Jahr einen Besuch abstatten, sorgten für tolle, stimmungsvolle, tänzerische Darbietungen.

Hermann Zimmermann begab sich nach seinem Eröffnungsvortrag später am Abend noch einmal als „ein Mann auf Frauensuche“ und sorgte für kräftiges Gelächter. Und natürlich durfte auch Ludwig „Lui“ Schweikert als Chirurg nicht fehlen, hatte – bewaffnet mit Hammer, scharfem Messer und Stethoskop – wieder alle Lacher auf seiner Seite und stellte die Lachmuskeln der singenden Narren ordentlich auf die Probe. Jeder, der den Abend über aktiv war, bekam den vereinseigenen Orden, der – wie in jedem Jahr – von Sangesbruder Karl-Heinz Harfmann entworfen und hergestellt wurde. Der närrisch geschmückte Saal bot ein stimmungsvolles Ambiente, besonders originell waren hier bunte Regenschirme, die verkehrt herum von der Decke herunterhingen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Friedel Kilian, der eigens für den Kappenabend beliebte Stimmungslieder umgeschrieben hatte. Musikalisch-närrisch ging es schon zur Einstimmung los. Die Melodie von „Am Golf von Biscaya“ wurde umfunktioniert zu „Frohsinn, sei von jetzt an die närr’sche Parole. Heute woll’nmer uns gemeinsam so richtig austobe. Seid nett zueinander, ruft Ahoi und Helau, bei unserer Fastnacht beim MGV.“ Neben Schunkelliedern und einem imposanten „Prosit der Gemütlichkeit“ schallte es zur Melodie vom Kulthit „Viva Colonia“ auch „Do simmer dabei, dess iss prima, prima wie jedes Jahr. Wir lachen, tanzen, schunkeln, und rufen laut Helau, wir feiern heute Fastnacht, bei dem MGV“ – was den Abend über nicht nur einmal zur Vereinshymne wurde.

 

Bürstädter Zeitung 24.02.2014

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.12.2013

 

Konzert: Nach sechs Jahren Pause bietet der Bürstädter MGV 02 musikalischen Hochgenuss / Stimmungsvolle Illumination

„Seht, es kommt die heilige Zeit“

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

 

Foto: NIX

Zeigen die volle Bandbreite ihres Könnens: Die Sänger des MGV 02 Bürstadt begeistern - nach sechs Jahren Pause - mit ihrem Weihnachtskonzert.

 

Bürstadt. Nach sechsjähriger Pause hat der Männerchor 1902 Bürstadt in der Pfarrkirche St. Peter musikalische Grüße zum vierten Advent überbracht. Dabei zeigte der aus 30 Sängern bestehende Chor, dass zwar einige Zeit vergangen ist, aber der Chor noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Im von wechselnden Lichtern ausgeleuchteten Kirchenschiff eröffneten die "Brass Rockets" der Musikschule Heppenheim den musikalischen Hochgenuss. Das junge Bläserensemble, das von Thomas Markowic geleitet wird, setzte erste Akzente.

Leise Männerstimmen erfüllten dann das Kirchenschiff bei "Die Nacht" und wechselten beim "Ave Maria" zwischen kraftvoll und sanft gesungenen Liedzeilen. Begleitet von Thomas Markowic am Klavier motivierte Musikdirektor Helmut Vorschütz, der auch die Programmgestaltung übernommen hatte, den Männerchors bei "Das ist die Nacht" zu Höchstleistungen.

Glockenhelle Stimme

Von diesem gesanglichen Genuss in vorweihnachtliche Stimmung gebracht, leitete das Bläserensemble über zum Soloauftritt von Mezzosopranistin Katja Rommel und ihrer Interpretation von "Panis Angelicus". Während das wechselnde Licht die Schatten des über dem Altar hängenden Kreuzes verdoppelte, erfüllte ihre glockenhelle Stimme die Kirche und ließ bei den Besuchern Gänsehaut aufkommen. Das wollte auch bei dem von Engelbert Humperdinck geschriebenen "Weihnachten" nicht weichen.

Zum dritten Mal bei einem Adventskonzert des Männergesangvereins dabei setzte Solistin Katja Rommel auch beim Mottolied des Abends "Seht, es kommt die heilige Zeit" besondere musikalische Betonungen. Aber auch bei "Luleis Gottessohn" glänzten Chor und Sängerin mit harmonischen Übergängen der einzelnen Stimmlagen und im Wechselgesang mit der Mezzosopranistin.

Die kompakte Zusammenarbeit zwischen Männerchor, Sopranistin, Klavierspieler und Musikdirektor Helmut Vorschütz wurde aber auch bei Manfred Bühlers Kompositionen "Du großer Gott" und "Ave Glöcklein" mehr als deutlich.

Hatte sich das Auditorium bis dahin mit Beifall zurückgehalten, erhielten die Musiker nach "Dank sei dir Herr" einen ersten Zwischenapplaus, der stehend dargebracht wurde. Nach einem kraftvoll gesungenen "Himmlischer Adventsjodler" brandete der Applaus dann durch die ganze Pfarrkirche und wollte gar nicht enden.

Ein gemeinsam gesungenes "O du Fröhliche" beendete das gelungene Adventskonzert und entließ sichtlich beeindruckte Zuhörer in den Abend. "Man merkt die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Männerchor und Helmut Vorschütz", sagte Liederkranz-Sängerin Doris Keinz.

Auch die zweite Vorsitzende des Volkschors, Heidi Wulff, und Sänger Werner Klag vom Liederkranz Bobstadt waren voll des Lobes für die musikalischen Darbietungen des Abends.

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.12.2013

 



 

Bürstädter Zeitung 24.12.2013

Nicht nur zum Hören

Foto: AfP Asel

Von Niklas Bielmeier

 

MGV 1902 Weihnachtskonzert mit bunter Kirchenillumination in der Pfarrkirche St. Peter

BÜRSTADT - Die Bürstädter Fans von Weihnachtsmusik hatten am Sonntagnachmittag die Qual der Wahl: Den vierten Advent beim Konzert des „Sängerlust-Emotionchors“ in Bobstadt verbringen oder doch lieber zum Auftritt des Männergesangvereins 1902 (MGV) im Gotteshaus der St. Peter Gemeinde? Wer sich für Letzteres entschied, bekam nicht nur etwas für die Ohren, sondern konnte das Konzert dank der Arbeit von Thomas Winkler, der die Kirche mit zahlreichen Scheinwerfern aufwendig in den verschiedensten Farben beleuchtete, auch sehen.

Zum Auftakt des Konzertes in der etwa halb gefüllten Kirche ließen die MGV-Sänger ihren Gästen, dem Trompetenensemble „Brass Rockets“ der Musikschule Heppenheim, den Vortritt. Als die Blasinstrumentalisten fertig waren, wurde die Kirche grün beleuchtet, was gut zu den Krawatten der 29 Sänger passte, die alle einheitlich im Anzug gekleidet waren und den gesanglichen Teil des Konzertes mit dem Stück „Die Nacht“ von Franz Abt begannen. Nach zwei weiteren Liedern, die die MGV-Sänger wie auch alle anderen Chansons unter der Gesamtleitung des vom Fachverband Deutscher Berufschorleiter ausgezeichneten Musikdirektors Helmut Vorschütz präsentierten, zeigten erneut die Heppenheimer Trompeter, was sie draufhatten.

Der nächste Auftritt galt Katja Rommel, einer professionellen Mezzosopranistin die durch den MGV für das Konzert engagiert wurde und die Wucht ihrer Stimme mit „Panis Angelicus“ von Cesar Franck und „Weihnachten“ von Engelbert Humperdinck eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Im Anschluss daran kamen auch die Männer wieder auf die Bühne und performten gemeinsam mit der Profisängerin Manfred Bühlers Komposition „Seht es kommt die heilige Zeit“, die auch gleichzeitig das Motto des Konzertes darstellte. Bis auf zwei Ausnahmen wurden nur Lieder mit deutschen Texten, die allesamt etwas mit der Weihnachtsgeschichte zu tun hatten, gesungen, so dass man das Konzert nicht nur klanglich genießen, sondern auch die Botschaft der Melodien nachvollziehen konnte. Neben allseits bekannten Klassikern wie „Ave Maria“ von Jacobus Arcadelt oder „Es ist ein Ros entsprungen“ von Hermannjosef Rübben fanden auch die übrigen in Begleitung von Pianist Thomas Markowic vorgetragenen Musikstücke großen Anklang beim Publikum.

Somit bleibt festzuhalten: Wer sich für den Besuch des MGV-Konzerts entschieden hatte, konnte sich für neun Euro mehr als eineinhalb Stunden lang bereits vor den Festtagen bei professioneller Beschallung und Beleuchtung vom vergangenen Adventsstress erholen. Ein wahrhaft überzeugender Auftritt.

Bürstädter Zeitung 24.12.2013

 



 

Bürstädter Zeitung 18.12.2013

„Köstlich amüsiert“

Von Tommy Dietrich

FEST Weihnachtsfeier des MGV 1902 mit Liedvorträgen und Theaterspiel erfreut Besucher

BÜRSTADT - Mit der traditionellen Weihnachtsfeier haben die Mitglieder und Freunde des Männergesangvereins (MGV) 1902 Bürstadt einen harmonischen Abend verbracht und gemeinsam die besinnliche Weihnachtszeit gefeiert. Bei einem bunten, abwechslungsreichen Programm mit Tombola, Weihnachtsliedern und Weihnachtsgeschichten kamen Jung und Alt am vergangenen Samstag voll auf ihre Kosten. Der Höhepunkt der diesjährigen Weihnachtsfeier war aber zweifelsohne die Aufführung des Theaterspiels „Schönheit kommt von innen“, welche bereits seit einigen Tagen in aller Munde ist.

Die diesjährige Weihnachtsfeier des MGV fand im Bürgerhaus Bürstadt statt. Alle Mitglieder, Freunde und Gönner waren erneut eingeladen. Es gab wieder zwei getrennte Tombola-Verlosungen: eine für Kinder mit zahlreichen altersgerechten Spielen und eine für die Erwachsenen. Der Männerchor selbst steuerte wie gewohnt einige Lieder zur Feier bei.

Foto: AfP Asel

Nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden, Klaus Ohl, trug der Männerchor einige Weihnachtslieder vor. Im Prolog stellten die Verantwortlichen das Krippenbild auf der Bühne nach. MGV-Beisitzer Günter Schulz las die Weihnachtsgeschichte laut vor, während die als Engelchen verkleideten Kinder eine Jesus-Puppe umringten. „Während der Weihnachtsgeschichte war es mucksmäuschenstill. So entsteht wirkliche weihnachtliche Stimmung“, freute sich der Vortragende. Nach einem gemeinsamen Weihnachtslied der zirka 200 Leute im gut gefüllten Saal kam zur großen Freude der Kinder der Nikolaus (Hermann Zimmermann). Mit einem vorgetragenen Gedicht oder einem kleinen Liedchen durften sich die glücklichen Kinder ihre Nikolaustüte abholen.

Ein weiterer Programmpunkt war eine zweite Weihnachtsgeschichte, erneut vorgetragen durch Günter Schulz. In der eher traurigen Geschichte einer zerstrittenen Familie fanden die Parteien zur Weihnachtszeit wieder zueinander und nutzten das Fest der Liebe zur Beilegung aller Streitigkeiten, um gemeinsam ein friedliches Weihnachtsfest im Kreis der Familie zu feiern.

Nach einem gemeinsamen Weihnachtslied, dem Losverkauf zur großen Tombola und einigen Liedern des Männerchors, betrat die Theatergruppe des VdK die Bühne, die Andreas Krolls Theaterstück „Schönheit kommt von innen – Auch Omas brauchen Liebe“ hervorragend darboten. Hierbei trafen sich vier betagte Freundinnen regelmäßig zu Kaffee und Plauderei. Nur diesmal offenbarte Matilda (Tanja Fernandes-Alves), dass sie eine Kontaktanzeige aufgegeben hatte. Ein Graf (Volker Kühn), ein Seebär (Günter Schulz), ein verwirrter Schuldirektor (Volker Kühn) und ein durchgedrehter Künstler (Günter Schulz) hatten sich daraufhin gemeldet. So wurden Treffen organisiert und die Freundinnen Thea (Roswitha März), Frieda (Inge Kilian) oder Marta (Monika Stockmann) sollten dabei jeweils Beistand leisten. Als Emmeline wirkte dazu noch Bianca Zimmermann mit.

Die temperamentvolle Typen-Komödie kam beim Publikum sehr gut an. Günter Schulz hatte kurzerhand die Rollen seiner kurzfristig erkrankten Tochter Isabelle Michael übernommen und schwärmte von der Inszenierung durch Marion Michael. „Das war köstlich. Die Leute haben sich köstlich amüsiert und waren hellauf begeistert. So ein Stück hatten wir noch nie“, so Schulz. „Die Schauspieler waren froh, dass das Publikum so richtig mitgegangen war.“ In der vergangenen Woche durfte die Theatergruppe das Stück insgesamt viermal, bei vier unterschiedlichen Veranstaltungen, vortragen, was für die hohe Qualität der Vorstellung spricht.

Insgesamt war das Theaterstück aber nur ein Teil der rundum gelungenen Weihnachtsfeier des MGV, die allen Beteiligten ein Lächeln ins Gesicht zauberte und die Vorfreude auf die anstehenden Feiertage steigerte. „Die Veranstaltung war sehr gelungen. Alles hat geklappt“, freute sich nicht nur Schulz aus dem MGV-Vorstand.

Bürstädter Zeitung 18.12.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 16.12.2013

 

MGV 02: Sängerfamilie feiert gemeinsam im Bürstädter Bürgerhaus / Programm mit Nikolaus, Tombola und Theater

Kinder bekommen Geschenke

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Klotz

Bürstadt. Der Bürstädter Männergesangverein 1902 lud seine Mitglieder am Samstagabend zur Weihnachtsfeier ins Bürgerhaus. Nachdem der Chor unter Leitung von Roland Weinz für die musikalische Eröffnung gesorgt hatte, begrüßte der erste Vorsitzende, Klaus Ohl, die zahlreichen Gäste. Er bedankte sich "bei der Vereinsfamilie für die geleistete Arbeit". Sänger und Helfer hätten sich sehr engagiert gezeigt und die Feste und weiteren Veranstaltungen des MGV zu Erfolgen werden lasen.

Der Jahresabschluss gestaltete sich etwas anders als in den zurückliegenden Jahren. Die für gewöhnlich am ersten Advent stattfindende Nikolausfeier fiel diesmal aus. Dafür hatte der Mann mit dem roten Mantel nun bei der Weihnachtsfeier seinen Auftritt und für die jungen Gäste Geschenke im Sack.

Nachdem Ohl die Willkommensworte gesprochen und das Publikum "Stille Nacht" gesungen hatte, öffnete sich der Vorhang. Zu sehen war ein Krippenbild, gelesen wurde die Geschichte über Jesu Geburt. Vor allem die Kinder waren begeistert, als dann der Nikolaus erschien. Auf seine Frage "Seid ihr alle brav geblieben?" antwortete dann nicht nur der Nachwuchs mit einem lauten "Ja". Beim Blick in sein goldenes Buch wusste der Nikolaus im Nu, dass die Kinder wohl alle brav gewesen waren, aber die Älteren nicht immer pünktlich in der Singstunde. Auf der Bühne erhielten die Kleinen ihre Präsente.

Für noch mehr strahlende Gesichter sorgte die Tombola für Jung und Alt, die viele Gäste mit einem Gewinn nach Hause gehen ließ.

Feierlich wurde es, als Günter Schulz seine "ganz andere Weihnachtsgeschichte" vortrug. Das Mädchen Jana wünscht sich zu Weihnachten nur, dass Mama und Papa sich wieder mit Oma und Opa vertragen. In ihrer Verzweiflung schreibt sie einen Brief an den Weihnachtsmann. Der geht durch viele Hände, aber das Wunder bleibt nicht aus. Und am Heiligen Abend stehen die Großeltern vor der Tür.

Einige Liedbeiträge des Chors folgten, dann kamen die Theaterfreunde auf ihre Kosten. Traditionell ist ein Schauspiel fester Bestandteil der Feier. In diesem Jahr aber fielen einige der Sänger als Schauspieler aus. Berufliche Gründe machten ein geregeltes Proben unmöglich.

In die Bresche sprangen die Freunde des VdK, deren Theatergruppe das Stück "Schönheit kommt von innen. Auch Omas brauchen Liebe" zeigte. Die Geschichte: Eine Witwe gibt eine Kontaktanzeige auf. Sie ist Teil eines vierköpfigen Damenstammtisches, dessen Teilnehmerinnen alle verwitwet sind. So erweist es sich als praktisch, dass sich vier Herren auf die Annonce melden. Matilda, Olga, Frida und Martha treffen auf einen Adligen, einen Krabbenfischer, einen Grundschuldirektor und einen Künstler. Nach einigen Verwirrungen kommt es, wie es kommen muss: Vier Pärchen entstehen, und niemand geht leer aus. Nach vielen Lachern neigte sich die Weihnachtsfeier dem Ende zu.

Die letzte Veranstaltung des Jahres lässt für die Sänger des MGV 02 nicht lange auf sich warten. Am Sonntag, 22. Dezember, geben sie in der Pfarrkirche St. Peter ihr Adventskonzert.

 

Der Chor des Bürstädter MGV 02 eröffnet die Weihnachtsfeier im Bürgerhaus. Musikalisch, aber auch lustig geht's beim geselligen Treffen zu. Denn auch ein Theaterstück gehört zum Programm.   ©  jkl

 

© Südhessen Morgen, Montag, 16.12.2013

 



 

Bürstädter Zeitung 05.12.2013

 

ADVENTSKONZERT MGV 02 und Solisten führen traditionelle Weihnachtskompositionen auf

BÜRSTADT - (sms). Nein, Weihnachten war es noch nicht im Juli. Aber seit Ende der Sommerpause des Männergesangvereins 02 proben die Sänger einmal pro Woche für das große Adventskonzert am Sonntag, 22. Dezember, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter. Das passende Motto: „Seht, es kommt die Zeit“. „Anfang November fand in unserem Vereinsheim sogar ein Probewochenende statt. Da wurde den ganzen Tag gesungen“, sagt Vorstandsmitglied Hermann Zimmermann. Zu hören gibt es traditionelle Weihnachtskompositionen, wie beispielsweise „Panis Angelicus“ von César Franck, „Dank sei Dir“ von Georg Friedrich Händel oder „Es ist ein Ros entsprungen“ aus dem 16. Jahrhundert.

„Die Auswahl der Stücke soll dem Sakralraum und natürlich dem Anlass angepasst sein“, erklärt Helmut Vorschütz, der die musikalische Gesamtleitung des Konzerts übernimmt. Neben dem Chor des MGV 02 ist unter anderem auch wieder einmal die Mezzosopranistin Katja Rommel zu Gast in Bürstadt. „Sie ist hier inzwischen schon bekannt und sehr beliebt“, so Vorschütz. Unter anderem trat sie im April vergangenen Jahres zum 110-jährigen Bestehen des Vereins auf. Auch der Trompeter und Pianist Thomas Markowic stand an diesem Abend auf der Bürstädter Bühne – und wird das beim Adventskonzert wieder tun. Markowic begleitet einige Stücke auf dem Klavier. Neben diesen beiden Musikern ist das Trompetenensemble der Musikschule Heppenheim mit von der Partie. Der Kontakt liegt nahe, ist Vorschütz doch Leiter der Musikschule. Zimmermann freut sich schon auf den Auftritt der Bläser: „Gerade Trompeten klingen immer sehr schön und festlich in einer Kirche.“ Für die festliche und weihnachtliche Atmosphäre werde auch durch eine entsprechend farbige Illumination der Kirche gesorgt.

„Wir veranstalten das Adventskonzert bewusst nicht regelmäßig und lassen einen großen Abstand. Es soll sich schließlich keine Routine einschleichen“, erklärt Zimmermann. Vorschütz: „Das Konzert findet unmittelbar vor Heiligabend statt. Bis dahin sollten die meisten Menschen mit dem Geschenkekauf fertig sein und die vorweihnachtliche Hektik abgelegt haben. Mit besinnlichen Tönen können sich dann die – hoffentlich möglichst vielen Zuhörer – auf das bevorstehende Fest einstimmen.“

Bürstädter Zeitung 05.12.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 09.10.2013

 

Familienabend: Helmut Engert und Franz Lieblein halten dem Verein seit 60 Jahren die Treue / Urkunden und Abzeichen

MGV 02 dankt treuen Sängern

 

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

Bürstadt. Über ein "volles Haus" durfte sich Klaus Ohl, der Vorsitzende vom Bürstädter Männergesangverein 1902, freuen. Zum traditionellen Familienabend hatten sich 130 Mitglieder angemeldet. So stieg im Vereinsheim nicht nur die Stimmung im Verlauf des Abends, auch die Temperaturen näherten sich sommerlichen Höchstgraden.

Umrahmt von tanzbaren Schlagern, die Vizedirigent Friedel Kilian seinen Tasten entlockte, und dem Auftritt des Männerchors unter der Leitung des zweiten Vorsitzenden Roland Weinz, nahmen die Ehrungen verdienter Sänger und fördernder Mitglieder breiten Raum ein. Als Gast und Gratulant kam auch Thomas Schröder vom Sängerbund Kreis Bergstraße zur Feier. Neben zahlreichen Urkunden und Abzeichen wurde den Geehrten mit Weinpräsenten oder mit gut gefüllten Präsentkörben für ihre langjährige Treue zum Verein gedankt.

Dazu richtete Vereinsvorsitzender Klaus Ohl jeweils dankende Worte an die Geehrten. Besonders hob er die Leistungen der aktiven Sänger Raimund Deutsch und Herbert Held hervor. Beide sind seit 60 Jahren im Verein und bereichern den Chor mit ihrem Gesang. Sie bekamen neben den Urkunden des Vereins auch Nadel und Urkunde vom Deutschen Sängerbund überreicht.

Seit 25 Jahren als Sänger aktiv sind auch Horst Zimmermann und Dietmar Kühn. Zudem wurden für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft Helmut Engert und Franz Lieblein geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft rief Klaus Ohl Robert Cornelius, Erich Schuller, Kilian Degen, Herbert Gündling, Edgar Hartmann, Jakob Kern, Karlheinz Siegler und Dieter Wolk nach vorne.

Außerdem dankte er Hermann Antes, Kurt Kleber, Günter Molitor und Ludwig Stockmann für 40 Jahre Treue. Seit 25 Jahren Mitglieder im Verein sind auch Klaus Engert, Erich Glück, Ludwig Jakob und Erwin Motzbäuchel.

Im Anschluss an den langen Reigen der Ehrungen erhob der Männerchor noch einmal seine Stimme. Danach gehörte das Parkett wieder den Tänzern. Zur Musik von Friedel Kilian schwoften sie bei "Amore", "Rote Lippen soll man küssen" oder dem alten Ohrwurm "Die Liebe ist ein seltsames Spiel" über den edlen Holzfußboden.

Verdiente und langjährige Mitglieder: Beim Familienabend zeichnet der Bürstädter MGV 02 seine Jubilare aus.  © Fell

 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 09.10.2013

 



 

Bürstädter Zeitung 07.10.2013

 

 

Ein Jubilar kommt selten allein

07.10.2013 - BÜRSTADT

Von Janine Asel

FAMILIENABEND MGV 1902 feiert seine Mitglieder / Reimund Deutsch und Herbert Held seit 60 Jahren aktive Sänger

Tanz- und Chormusik, eine reichhaltige Tombola und jede Menge Ehrungen – schon vor Beginn des alljährlichen Familienabends herrschte im Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 Bürstadt reges Treiben. 130 Stühle standen bereit – fast jeder war am vergangenen Samstag besetzt. Eine Tatsache, die nicht nur Klaus Ohl, den Ersten Vorsitzenden des MGV 1902, fröhlich stimmte.

Voller Freude hieß er alle Anwesenden, vor allem aber die Jubilare willkommen. Erstaunt und glücklich über das gut besuchte Fest und die Vielzahl der anwesenden Jubilare wünschte er allen Beteiligten nach einer kurzen Programmdarstellung einen schönen Abend und viel Spaß. „Der Hauptpunkt ist natürlich die Jubilarenehrung, allerdings gibt es auch eine kleine, aber feine Tombola“, verkündete Ohl stolz. Das Tanzbein dürfe natürlich auch geschwungen werden, für die Musik sorge der allbekannte Friedel Kilian, so der Erste Vorsitzende weiter. Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen und begann prompt, wie kann es anders sein, mit dem „Bäschdädder Kerwe-Marsch“. Ausgelassen, fröhlich und vor allem textsicher stimmten die Vereinsmitglieder das Lied mit ein. Mit Stücken wie „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ oder „Bäschdädder Wind“ sorgte Kilian für jede Menge Stimmung, Gelächter und Spaß. „Jetzt darf getanzt werden“, verkündete der Musiker. Und siehe da, das erste Paar traute sich auf die Tanzfläche. 

Etwa 40 Minuten später durfte sich dann der Männergesangverein selbst, das heißt der Chor unter Vizedirigent Roland Weinz, unter Beweis stellen. Mit Gesangseinlagen wie „Abendfrieden“ oder „Am schönen Rhein“ begleitete er seine Gäste musikalisch durch den Abend.

Bevor Ohl zusammen mit dem Kreisrechner des Sängerkreises Bergstraße, Thomas Schröder, zur Mitgliederehrung überging, wollte Letzterer noch ein paar Worte loswerden. Nach einer kurzen Begrüßung bedankte er sich unter anderem im Namen des Sängerkreises Bergstraße für die jahrelange Unterstützung des Vereins. Zudem ließ es sich Schröder nicht nehmen, Grüße seitens des Ersten Kreisvorsitzenden, Heinz Ritsert, auszurichten und den Verein in höchsten Tönen zu loben.

Momentan zählt der MGV 1902 329 Vereinsmitglieder, darunter 23 Jubilare, die im Rahmen des diesjährigen Familienabends geehrt wurden. 16 von ihnen waren anwesend – die Jubilare erhielten ihrer Mitgliedschaftsdauer (25, 40, 50 oder gar 60 Jahre) entsprechend, diverse Präsente. Neben verschiedenen (Ehren-)Urkunden, Präsentkörben, Weinflaschen und Gläsern erhielt jedes Mitglied eine Anstecknadel des MGV 1902 oder des Hessischen Sängerbundes, für 60-jährige Vereinstreue sogar einen Ehrenteller.

Besonders hervorgehoben wurden die Ehrungen zweier aktiver Mitglieder. Beide gehören dem Verein seit 60 Jahren an. „Es freut mich ganz außerordentlich, diese zwei Herren zu ehren“, sagte Ohl. Sowohl Reimund Deutsch als auch Herbert Held erhielten neben ihren Geschenken noch eine spezielle Urkunde vom Deutschen Chorverband, versehen mit dem Dank für ihr jahrelanges Engagement.

Fotos: AfP Asel

Bürstädter Zeitung 07.10.2013

 



 

Tip - Verlag vom 07.08.2013

 

Briebelfest beim MGV 1902 – ein stark nachgefragtes hochsommerliches Vergnügen

Perfekt mit Braten plus Kuchen und Kinderolympiade

BÜRSTADT – Sonnenblumen auf den Tischen strahlten und die gute Laune hatte Platz genommen. Gut bedacht in den Zelten und unter freiem Himmel machten es sich die Gäste beim Briebelfest rund um das Vereinsheim des Männergesangvereins ­ (MGV) gemütlich.

Zur gut besuchten Sommernachtsfete am Samstag steuerte das Wetter tropische Temperaturen bei, die sich bei kühlem, frisch gezapften Bier gut aushalten ließen. Kaum hatte der Bierwagen nachts um zwei geschlossen, kamen schon die Gäste ab zehn Uhr zum Frühschoppen. Vor allem viele Mitglieder der Gesangvereine nutzten die frühen Stunden, auch die Bürstädter Feuerwehr war zur Stelle. Zwei Einsätze unterbrachen die gemütliche Runde. Wehrführer Burkhard Jakob berichtete von einer Notverglasung und einer angeforderten Wohnungsöffnung, da eine hilflose Person hinter verschlossener Tür vermutet wurde.

Bis zu 70 Helferinnen und Helfer hatte der MGV im Einsatz, um den Gästeansturm zu bewältigen – beim Bonverkauf, in der Freiluftküche mit Speisenausgabe und beim Getränkeverkauf. Allein zwanzig Helfer hatten in den zwei Wochen zuvor mit dem Aufbau zu tun, wie Schriftführer Hermann Zimmermann im Gespräch mit dem TIP berichtete. „Wir brauchen Nachschub“, rief da aber schon ein Sänger und der Schriftführer kümmerte sich umgehend um die nächste Metzgerorder. 

Im kühl gehaltenen Saal des Vereinsheims bereitete sich ein starkes Damenteam bereits zur Mittagszeit auf die traditionell große Nachfrage am Kuchenbuffet vor, die dem Backf leiß und Können der vielen Kuchenspenderinnen zu verdanken ist.

Schon bis Mittag waren .. Kuchen- und Tortenspenden angekommen, die zur Frischhaltung zum großen Teil zunächst in die Kühlschränke kamen. Frisch gebrühter Kaffee stand auch schon bereit. Wie das heitere sommerliche Flair beim Briebelfest ist der Wohlgeschmack des selbst gewürzten Hackbratens in Bürstadt und Umgebung bekannt, am Sonntag kam der Rollbraten dazu, der neben Bratwurst und belegten Brötchen ebenfalls eine Attraktion ist. In der Freiluftküche ging es daher erwartungsgemäß hoch her. 

So war es auch in der mit Zwiebeltürmchen bewehrten Hüpfburg, die bei den Kindern hoch im Kurs stand und in der Konkurrenz zur Kinderolympiade bei Sonja Lentz und Claudia Weinz zunächst im Vorteil war. Aber dann waren die Kinder doch nicht mehr zu halten und los ging es mit Kegeln, Kartoffelslalom, Papptellerlauf und Ballon aufpusten. Gar nicht einfach war es, den Fußball rückwärts schießend ins Tor zu befördern. Ob Frisbeescheiben, Barbiepuppe, Torwand oder Hula-Hoop-Reifen – viele schöne Preise und Kleinigkeiten warteten auf die jungen Gewinner im Alter von drei bis zwölf Jahren. 

Die „Briebel-Zeitung“ informierte die Gäste unter anderem über das Bewirtungsangebot, das Vereinsleben und die Briebel-Sommer-Tombola. Der „Briewel“ oder „Briebel“, so ist dort zu lesen, bezeichnete früher in Bürstadt eine Wiese mit Obstbäumen und Hecken.

Hannelore Nowacki

Fotos : Hannelore Nowacki

 

Tip - Verlag vom 07.08.2013



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 06.08.2013

 

Briebelfest: Gastgeber MGV 02 freut sich über Besucherstrom / Kinder toben sich bei Olympiade aus

Rezept für Hackbraten bleibt ein Geheimnis

Bürstadt. Erst gegen 2.30 Uhr hatten die letzten Besucher des Briebelfestes in der Nacht zum Sonntag die Bar "Zum letzten Absacker" verlassen. "Der Hugo-Rosé war der Renner", sagte der zweite Vorsitzende des gastgebenden MGV 02, Roland Weinz. Wie das große Helferteam der Sängerfamilie stand auch er bereits am Sonntagmorgen zum Frühschoppen wieder hinter dem Tresen.

Zum Mittagessen war hier die Hütte voll", freute sich Sängerlust-Vorsitzender Roland Gündling, der wie viele andere Mitglieder von Bürstädter Vereinen zum Mittagessen erschienen waren. "Auch die Ehrenamtlichen der Feuerwehr waren da", stellte der MGV-02-Vorsitzende Klaus Ohl zufrieden fest. "Doch die mussten zweimal wegen eines Alarms ausrücken", berichtete er.

Unter den Gästen war auch Bürgermeisterin Bärbel Schader. "Ich komme gerade vom Fischerfest in Gernsheim und freue mich jetzt auf Kaffee und Kuchen", erzählte sie. Vergeblich versuchte sie, den MGV-Küchenmeistern Maria Brenner und Alfred Massoth das Rezept für den angebotenen Hackbraten zu entlocken. Doch die hielten ebenso eisern dicht wie auch Klaus Ohl. Ihnen waren die Zutaten für den sonntäglichen Renner nicht zu entlocken.

 

So begnügte sich die Bürgermeisterin mit drei riesigen, frisch gebratenen Hamburgern, die sie mit nach Hause nahm. "Mein Sohn Lukas kommt vom Sport und hat Hunger", erklärte Schader die großen Portionen.

Ein Scheppern klang von der Straße herüber. Dort kämpften Lara und Tabea bei der Kinderolympiade um gute Ergebnisse. Sie legten sich beim Kartoffellauf und Kegeln ins Zeug. Mächtig dicke Backen machten sie beim Luftballonaufblasen. Auch beim Tellerlauf und dem Torwandschießen rückwärts waren sie gefordert.

Außerdem gab es Kreide zum Malen. Und schon bald hatten die beiden Freundinnen die Straße in eine Riesenleinwand für ihre Gemälde verwandelt. Andere Kinder tobten sich auf der Hüpfburg aus.

Vorsitzender Klaus Ohl zog zufrieden Bilanz: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Festes", stellte er fest. Denn auch am Vorabend - und nach Beendigung des Fußballspiels im VfR-Stadion - war der Gästestrom beim 46. Briebelfest nicht abgerissen. Fell

© Südhessen Morgen, Dienstag, 06.08.2013



Bürstädter Zeitung 05.08.2013

 

„Ein Stück Urlaubsfeeling“

05.08.2013 - BÜRSTADT

BRIEBELFEST Zahlreiche Besucher bei Feier des Männergesangvereins 1902

(wolf). Das Briebelfest des Männergesangvereins 1902 ist nun schon seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Bürstädter Vereins- und Festkalenders und für viele Besucher ein alljährlicher Höhepunkt der Sommerfestaktivitäten. Auch aus den Nachbarorten pilgern jedes Jahr einige Gäste in das in der Waldgartenstraße gelegene Vereinsheim. Der Andrang in diesem Jahr übertraf jedoch alle Erwartungen der Veranstalter.

Begünstigt durch die lauen Witterungsbedingungen – im Gegensatz zum letzten Wochenende lagen die Spitzentemperaturen an beiden Festtagen bei angenehmen Sommertemperaturen zwischen 26 und maximal 30 Grad – fanden wesentlich mehr Mitglieder, Freunde und Gönner des Männergesangvereins den Weg ins festlich geschmückte Anwesen. Bei gemütlichen Stunden mit gutem Essen und gut gekühlten Getränken konnte man „ein Stück Urlaubsfeeling pur in Bürstadt“ erleben, wie es eine Festbesucherin ausdrückte.

Schon am frühen Samstagabend lies die große Anzahl geparkter Autos und Fahrräder erkennen, wie groß der Andrang feierfreudiger Sangesfreunde werden würde. „Bei uns soll jeder, ob alt oder jung, Spaß haben und die Atmosphäre einfach genießen“, hatte sich der Erste Vorsitzende des MGV 1902, Klaus Ohl, zu Beginn der zwei „Feiertage“ gewünscht.

Foto : AfP Asel

 

Sein Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Bereits gegen 21 Uhr, noch bevor die Cocktailparty „Zum letzten Absacker“ ihre Pforten öffnete, waren alle Bänke rund ums Vereinsgelände voll besetzt und mehr als 500 Partyfans ließen sich vom kulinarischen Angebot der Sängerküche verwöhnen. Dass „aus organisatorischen Gründen“ Selbstbedienung angesagt war, tat der guten Laune keinen Abbruch. Auch bei den Getränkeangeboten haben die MGVler immer etwas Besonderes zu bieten. Neben frisch gezapftem Fassbier, dem mittlerweile in unseren Breitengraden immer beliebteren Weizenbier sowie zahlreichen antialkoholischen Durstlöschern kredenzen die Sänger seit vielen Jahren ihre „Briebelschorle“, ein extrem erfrischender Mix aus Weißwein und Fanta, der auch heuer wieder riesigen Absatz fand.

Wen es eher zu einem exotischen Cocktail, einem guten Glas Winzersekt oder auch einem hochprozentigen „Stimmungssteigerer“ hinzog, der war am Samstag und Sonntag in der Vereinsbar genau richtig. Caipirinha, Aperol-Spritz oder auch ein Hugo wurden im Akkord gemixt und steigerten, gemeinsam mit viel guter Musik vom hauseigenen DJ, die gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden des zweiten Festtages.

Am Sonntag startete das Fest, 45 Jahre nach seiner Premiere im Jahr 1968 auf dem Briebel mit dem traditionellen Frühschoppen, bei dem viele Vertreter befreundeter Vereine den Sängern des MGV 1902 mit ihren beiden Vorsitzenden Klaus Ohl und Roland Weinz an der Spitze ihre Aufwartung machten und auch zahlreiche Vertreter der örtlichen Lokalpolitik mit ihrem Besuch die „Arbeit und den großen Aufwand der vielen ehrenamtlichen Helfer“ würdigten. Bereits zur frühen Mittagessenszeit herrschte in der „Feldküche“ der Sangesfreunde wieder Hochbetrieb. Lange Schlangen bildeten sich an der Essensausgabe und zeigte einmal mehr, wie beliebt das hausgemachte Speiseangbot bei Groß und Klein ist. Zahlreiche Familien hatten sich mit Kind und Kegel zum MGV 1902 aufgemacht – ließen ihre heimische Küche kalt – und genossen stattdessen die Grillspezialitäten. Auch die große Kuchentheke, bestückt mit mehr als 30 selbst gebackenen Spezialitäten, fand zur frühen Kaffeestunde so viele Liebhaber und Abnehmer, dass das Angebot süßer Leckereien schnell knapp wurde.

Foto : AfP Asel

 

Ein weiterer Höhepunkt der zweitägigen Sommerfete in der Waldgartenstraße war auch in diesem Jahr wieder die Kinderolympiade, die von Claudia Weinz und Sonja Wentz liebevoll vorbereitet worden war. An verschiedenen Stationen konnten die jüngsten Festgäste, in einzelne Altersklassen eingeteilt, ihre Geschicklichkeit und Ausdauer beweisen und tolle Preise gewinnen. Attraktiv bestückt war auch die große Sommer-Tombola, deren Hauptgewinne, unter anderem auch ein Damenfahrrad, am späten Sonntagnachmittag glückliche neue Besitzer fanden.

Bürstädter Zeitung 05.08.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 05.08.2013

 

Vereine: MGV 1902 Bürstadt feiert zwei Tage lang / Tombola mit wertvollen Preisen und Hüpfburg für kleine Gäste

Tropisches Briebelfest

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

 

 

Bürstadt. Eine Fahrradfahrer-Karawane wälzte sich am Samstagabend in Richtung des Vereinsheims des MGV 1902 in der Waldgartenstraße. Zum 46. Mal hatte der Männergesangverein zu seinem zweitägigen Briebelfest eingeladen.

Vom Fahrtwind ein wenig abgekühlt, suchten sich die ersten Gäste ein schattiges Plätzchen unter Bäumen oder ließen sich in sommerlich dekorierten Zelten nieder. "Die Leute kommen in diesem Jahr etwas später als sonst", erklärte Vereinsvorsitzender Klaus Ohl beim Blick über die Festkulisse. Wegen der Hitze zog es auch die Vertreter aller Bürstädter Gesangvereine erst etwa eine Stunde nach Festbeginn zum Briebelfest.

Neben Volkschor und Liederkranz schaute auch Nachbar und Ex-Harmonie-Vorsitzender Claus Lauf sowie Hans Ludwig, Vize-Vereinschef des Spiel- und Kulturkreises, bei den Sängern vorbei. Während die Helfer an den Zapfhähnen langsam ins Schwitzen gerieten, begann es auch an der Essensausgabe zu brummen.

"Wir haben aus organisatorischen Gründen nur Selbstbedienung", erklärte Klaus Ohl. Aber die Helfermannschaft sorgte dafür, dass gebrauchtes Geschirr abgeräumt wurde und die Gäste saubere Tische vorfanden.

Brat- und Rindwürste hatten bald Hochkonjunktur, auch Hackbraten und Hamburger fanden eifrige Abnehmer. Erster Stadtrat Walter Wiedemann ließ sich ein Fischbrötchen schmecken. "Ist mein Nachtisch", erklärte er und lachte vergnügt.

Zum kulinarischen Angebot der fleißigen Heinzelmännchen schmeckte besonders die hausgemachte "Briebelschorle", die sich auch Ex-Prinzenpaar Michaela I. und Prinz Klaus schmecken ließen. Während viele Gäste die informative und von Günther Schulz gestaltete Briebelzeitung zu einem kühlenden Fächer umfunktionierten, startete auch der Losverkauf. Auf die glücklichen Gewinner warteten in der Tombola wertvolle Preise. Bei der Ziehung am Sonntag gab es unter anderem ein Damenfahrrad zu gewinnen.

Exotische Cocktails

Zur tropisch warmen Nacht passten zudem exotische Cocktails, die aus der MGV-Bar "Zum letzten Absacker" eingeschenkt wurden. Während eingespielte Musik aus der Konserve das gemütliche Sommernachtsfeeling bei den Gästen verstärkte, liefen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für den Frühschoppen am nächsten Tag. Aber auch an die Kinder hatte die Sängerfamilie gedacht. Neben einer Kinderolympiade wartete eine Hüpfburg auf die kleinen Gäste (wir werden noch berichten).

© Südhessen Morgen, Montag, 05.08.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Freitag, 02.08.2013

Geselligkeit: MGV 02 steckt mitten in den Vorbereitungen

Hämmern für das Briebelfest

Bürstadt. Rund um das Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 (MGV) wird schon seit Tagen gehämmert, geschraubt, dekoriert und aufgebaut. Denn am Wochenende, 3. und 4. August, laden sich die Sänger wieder Gäste ein.

Auch bei der 46. Auflage des Briebelfestes, das früher am Bürgerhauspark gefeiert wurde, will der MGV 02 die Besucher erneut verwöhnen. Aus der im Aufbau befindlichen Freiluftküche kommen nicht nur Brat- und Rindwürste, sondern auch Hamburger und Hackbraten. Am Sonntag gibt es zudem Rollbraten.

Los geht es am Samstag, 3. August, um 18 Uhr. Dann finden die Besucher nicht nur ein gemütliches Plätzchen im Hof vor dem Vereinsheim. Sie können auch in den Zelten auf Bänken niederlassen. Um 21 Uhr öffnet die Bar "Zum letzten Absacker". Neben exotischen Cocktails und Spirituosen kredenzt die Sängerfamilie aber auch ihre beliebte und süffige "Briebel-Schorle". Wer sein Glück versuchen will, der kann an beiden Tagen Lose für die Tombola kaufen. Die Ziehung findet am Sonntag, 4. August, ab 19 Uhr statt. Verlost wird ein Damenfahrrad, aber auch Sandwichmaker, Stabmixer, Dekoständer und Laternen gibt's.

Am Sonntag stehen die Helfer um Vereinsvorsitzenden Klaus Ohl ab 10 Uhr wieder zum Frühschoppen für ihre Gäste bereit. Ab 11.30 Uhr gibt es warmes Essen und später Kuchen zum Kaffee.

Auch an die Kinder hat der MGV 02 gedacht. Claudia Weinz und Sonja Lentz veranstalten mit den kleinen Gästen bis zwölf Jahre von 11 bis 16 Uhr eine Kinderolympiade. Die Siegerehrung findet um 17.30 Uhr statt. Alle Kinder dürfen sich ihre Preise selbst aussuchen und müssen deshalb vor Ort sein. "Aus organisatorischen Gründen ist generell nur noch Selbstbedienung möglich", erklärte der zweite Vorsitzender Roland Weinz, der mit 20 Helfern den Aufbau stemmt. Fell

Arbeitseinsatz beim MGV 02: Für das Briebelfest schuften die Vereinsmitglieder, haben dabei aber gute Laune.

 

© Südhessen Morgen, Freitag, 02.08.2013



© Südhessen Morgen, Dienstag, 11.06.2013

 

MGV 1902 Bürstadt: Reise ins Pustertal mit Ausflügen nach Bozen, Meran und in die Dolomiten

Schöne Tage im Gebirge

Bürstadt. Die Mitglieder des MGV 1902 Bürstadt haben eine Vereinsreise nach Südtirol unternommen. Ziel der Fahrt war Pfalzen im Pustertal. 

Bei der Anreise war der Himmel noch mit Wolken verhangen. Bereits hinter dem Brenner hellte sich der Himmel auf und es gab schönes Wetter mit Sonnenschein. Am Tag nach der Ankunft startete die Reisegruppe zur Dolomiten Rundfahrt bei Sonnenschein und guter Fernsicht.

Die Fahrt ging über Bruneck und Mühlbach ins Grödnertal nach St. Ulrich mit Sicht auf die Geisterspitze und den Langkofel. Weiter fuhren die Bürstädter nach St. Cristina, zum Sellajoch mit Sicht zur Sellagruppe und über den Pass Pordoi. Dort genossen sie die Fernsichten auf Täler und Berge zum Pass Falzarego am Marmolada und Piz Boe. Weiter ging es über Cortina d'Ampezzo zum Misurina-See mit Sicht zum Crsitallo, Drei Zinnen und Zwölferkofel. Über das Höhlensteintal folgte die Rückfahrt zum Hotel.

Am nächsten Tag ging es durch die Südtiroler Weinregion. Am Kaltere See genossen die Bürstädter bei einem Spaziergang den Sonnenschein und die saubere Luft. Dann ging es zur Weinverkostung mit Kellereibesuch. Der Kellermeister hatte viele Sprüche und Späße bei der Weinpräsentation auf Lager und es herrschte eine gute Stimmung unter den Teilnehmern.

Am vierten Tag ging es ins Eisacktal. Dort besichtigten die Sänger die Altstadt von Bozen mit gemütlichen Gasthäusern, herausgeputzten Bürgerhäuser und dem Rathausplatz. Sehr schön waren der Waltherplatz und die Laubengasse mit den Arkadengängen. Ein Einkaufsbummel und die Besichtigung waren angesagt. Weiter ging es nach Meran mit der Kurpromenade an der Passer, der Stadtpfarrkirche, der Laubengasse und dem Kornplatz.

Den Nachmittag verbrachte die Reisegruppe im Dorf Tirol. Dort unternahmen die Teilnehmer einen Spaziergang mit Blick auf Meran ins Tal zur Mündung von Etsch und Passer.

Am Abend erwartete die Reisenden ein Abschiedsmenü. Später gab es Unterhaltungsmusik, eine Quizauswertung, eine Verlosung und die Gewinnverteilung. zg

© Südhessen Morgen, Dienstag, 11.06.2013

 



 

Bürstädter Zeitung,  11.06.2013

 

Gebirgsketten und einladende Städte

11.06.2013 - BÜRSTADT

VEREINSAUSFLUG MGV 02 unterwegs in Südtirol

(red). Die Vereinsreise fand vom 25. bis 29. Mai statt. Ziel war das Hotel der Familie Winkler in Pfalzen im schönen Pustertal. Südtirol mit seinen Gebirgsketten, Pässen und Seen, einladenden Städten und kleinen Tälern.

Bei der Anreise, war der Himmel noch mit Wolken verhangen. Bereits hinter dem Brenner hellte sich der Himmel auf und wir hatten schönes Wetter mit Sonnenschein, das wir alle lange vermisst hatten. Weiter ging es ins Hotel. Dort fanden wir den Komfort eines erstklassigen Hauses mit vorzüglichem Essen. Am nächsten Tag ging es mit dem modernen Reisebus vom Reisebüro Müller aus Biblis und einem Reiseleiter zur großen Dolomiten-Rundfahrt bei Sonnenschein und guter Fernsicht.

Die Fahrt ging über Bruneck, Mühlbach ins Grödnertal nach St. Ulrich (1234 Meter) mit Sicht auf die Geisterspitze und den Langkofel. Weiter nach St. Cristina, Sellajoch (2244 Meter) mit Sicht zur Sellagruppe, über den Pass Pordoi (2239 Meter). Schöne Fernsichten auf Täler und Berge zum Pass Falzarego (2105 Meter) am Marmolada und Piz Boe, über Cortina d’ Ampezzo zum Misurina See mit Sicht zum Cristallo, Drei Zinnen und Zwölferkofel. Zurück über das Höhlensteintal zum Hotel.

Am nächsten Tag ging es mit Reiseleitung durch die Südtiroler Weinregion. Am Kalterer See genossen die Gäste bei einem Spaziergang den Sonnenschein und die saubere Luft. Dann ging es zur Weinverkostung mit Kellereibesuch. Der Kellermeister hatte viele Sprüche und Späße bei der Weinpräsentation und es herrschte eine gute Stimmung unter den Teilnehmern.

Am vierten Tag ging es ins Eisacktal nach Bozen und Meran. Die Altstadt von Bozen mit gemütlichen Gasthäusern, herausgeputzten Bürgerhäuser und dem Rathausplatz. Sehr schön der Waltherplatz und die Laubengasse mit den Arkadengängen. Einkaufsbummel und Besichtigung waren angesagt. Weiter ging es nach Meran zu der Kurpromenade an der Passer, die Stadtpfarrkirche, die Laubengasse herunter zum Kornplatz. Es herrschten Außentemperaturen von 25 Gard. Da war ein Eis oder ein Espresso etwas Wunderbares.

Den Nachmittag verbrachte die Gruppe im Dorf Tirol. Ein besonderer Spaziergang mit Blick auf Meran ins Tal zur Mündung von Etsch und Passer. Der Begeisterung waren keine Grenzen gesetzt, einfach überwältigend dieses Südtirol.

Am Abend erwartete die Gäste ein Abschiedsmenü, vom freundlichem und netten Personal zubereitet und serviert. Später gab es Unterhaltungsmusik, Quizauswertung, Verlosung und Gewinnverteilung.

Am letzten Tag vor der Heimfahrt, wie immer ein reichhaltiges Angebot zum Frühstück. Im Rückblick: Es waren einige schöne Tage. Leider ging die Zeit zu schnell vorbei.

Der Ausflug des MGV führte über verschneite Alpenpässe bis ins frühlingshafte Meran mit seinen angenehmen Temperaturen.
Foto: privat

Bürstädter Zeitung,  11.06.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 27.02.2013

 

Männergesangverein 02: Alle Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt

MGV schließt Jubiläumsjahr erfolgreich ab

Der Vorstand des Männergesangverein 1902: Roland Weinz, Peter Winkler, Klaus Ohl, Hermann Zimmermann und Thomas Ille (von links).   Foto :  JKL

 

Bürstadt. Als gut geordnet präsentierte sich der Männergesangverein 1902 auf seiner jüngsten Jahreshauptversammlung.

In seinem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr ließ Schriftführer Thomas Ille die zahlreichen Clubaktivitäten Revue passieren. Dazu gehörte nicht nur das musikalische Engagement, welches sich 2012 in insgesamt 45 Chorproben und der Teilnahme an vier Freundschaftssingen niederschlug. Egal ob Kappenabend, Heringsessen, Grillfest oder Familienabend, die Resonanz seitens der Mitglieder war stets sehr gut.

Wie Erster Vorsitzender Klaus Ohl betonte, lag der Fokus des Jahres aber auf dem 110-jährigen Bestehen des MGV 02, welches am 21.April im Rahmen eines Jubiläumskonzertes im Bürgerhaus gefeiert wurde. Ohl betonte noch einmal, "sehr überrascht" gewesen zu sein, als inmitten des Konzerts eine unplanmäßige Unterbrechung einsetzte und Bürgermeister Alfons Haag die Bühne betrat, um ihm den Landesehrenbrief zu verleihen.

Dem Trend entsprechend ist die Zahl der Mitglieder rückläufig. Zählte der Verein zwölf Monate zuvor noch 339 Zugehörige, sind es aktuell nur noch 329, aktive Sänger gerade noch 30. Traditionell ehrt der Verein bei seiner Jahreshauptversammlung die fleißigsten Chorprobenbesucher. In diesem Jahr gab es gleich drei Sänger, die allen 45 Stunden beiwohnten und dafür mit einem kleinen Präsent belohnt wurden: Rolf Wiedemann, Horst Zimmermann und Peter Winkler.

Der Jahreshöhepunkt lässt nicht mehr lange auf sich warten und ist eher geselliger Natur. Am 16.März richtet der MGV 02 sein Schlachtfest aus. Bei den Vorstandsergänzungswahlen bestätigten die Mitglieder alle Personen in ihren Ämtern. jkl

 

Vorsitzender: Klaus Ohl.

Schriftführung: Hermann Zimmermann und Thomas Ille.

Kassierer: Peter Winkler.

Beisitzer aktiv: Robert Cornelius, Hans Göttge, Bernd Rokohl und Kurt Ohl.

Beisitzer passiv: Roland Kühn, Albert Brenner, Alfred Massoth und Günter Schulz. Fahnenträger werden sein: Hermann Zimmermann, Horst Zimmermann und Dietmar Kühn. jkl

 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 27.02.2013



 

Bürstädter Zeitung,  25.02.2013

 

Klaus Ohl wiedergewählt

25.02.2013 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

GESANG Harmonischer Sonntagnachmittag beim Männergesangverein 1902

Harmonisch und im besten Sinne unspektakulär verlief die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins 1902 am gestrigen Nachmittag. Rund 35 Mitglieder gutierten im Vereinsheim die Jahresberichte des alten und neuen Vorsitzenden Klaus Ohl und des Kassenführers Peter Winkler und votierten einstimmig für die Wiederwahl des turnusgemäß zu bestätigenden geschäftsführenden Vorstandes.

Zu Beginn der Generalversammlung konnte Klaus Ohl in seinem Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2012 von einem „gelungenen Vereinsjahr“ berichten mit vielen Freundschaftssingen, mit Sängerseminaren, geselligen Veranstaltungen wie beispielsweise dem Schlachtfest und dem Briebelfest oder der großen Weihnachtsfeier im Bürgerhaus. Besondere Erwähnungen fanden natürlich das Jubiläumskonzert am 21. April letzten Jahres und das zweitägige Freundschaftssingen in der Bobstädter Sporthalle mit insgesamt 35 teilnehmenden Gesangvereinen.

Im Hinblick auf das kommende Geschäftsjahr appellierte Ohl, nach seinem Dank an alle aktiven Sänger und die vielen ehrenamtlichen Passiven für deren zurückliegende Mithilfe, an alle Anwesenden, in ihrer Unterstützung auch in 2013 nicht nachzulassen. „Sonst können wir beispielsweise unser Briebelfest nicht mehr lange stemmen.“

Nach der Pause wurden in schneller Folge alle Vorstandsposten, mit Ausnahme des Zweiten Vorsitzenden Roland Weinz, der im vergangenen Jahr für zwei Jahre gewählt worden war, neu besetzt. Die Sänger folgten hierbei den Vorschlägen des Vorstandes, gemäß dem Motto: „Aus alt mach neu“. So werden auch zukünftig neben Klaus Ohl Kassierer Peter Winkler, die Schriftführer Hermann Zimmermann und Thomas Ille sowie die Besitzer Albert Brenner, Kurt Ohl, Robert Cornelius, Hans Goettge, Bernd Rokohl, Roland Kühn und Alfred Massoth für Kontinuität im Vereinsleben des MGV 1902 sorgen.

Mit den Ehrungen für die eifrigsten Chorprobenbesucher Rolf Wiedemann, Horst Zimmermann und Peter Winkler – alle drei hatten in 2012 an allen 45 Probeabenden teilgenommen. Mit einem gemeinsam gesungenen Lied endete die Jahreshauptversammlung in der Waldgartenstraße.

Bereits am 16. März trifft sich die 329 Mitglieder umfassende Vereinsfamilie an gleicher Stätte wieder zum Schlachtfest mit „Worschtsupp, Wellfleisch und Sauerkraut“.

Der MGV 1902 vertraut seinem Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er einstimmig wiedergewählt.

Foto : AfP Asel

Bürstädter Zeitung,  25.02.2013

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 05.02.2013

 

Kappenabend: MGV 02 startet in seinem 111. Jahr ein närrisches Feuerwerk / Moderator Hans Zimmermann zeigt viele Gesichter

Schwester mit Bart in der Bütt

Von unserer Mitarbeiterin Stefanie Reis

Bürstadt. "So merkt man, dass es gut ist. Wenn die Leit' freiwillig zuhöre'", meint Professor Ludwig Schweikert beim Kappenabend des MGV 02. Als Fastnachtsphilosoph und Urgestein der Bürstädter Fastnacht stellt ihn Moderator Hermann Zimmermann vor. Und die Narren im Sängerheim hängen ihm begeistert an den Lippen.

Weder Schweikert, der als Eunuch sein Bestes in der Bütt gibt, noch das Publikum möchten sich so schnell voneinander trennen. "Ich hab' jetzt grad Betriebstemperatur erreicht. Isch mach eisch ferdisch", droht Ludwig Schweikert lachend und setzt wieder und wieder einen drauf.

Kurz vorher ist er noch bei den benachbarten Musikfreunden der Harmonie auf der Bühne, nun wandelt er als "Eunuch" erneut in der Welt des Harems unter dem Motto: "wollen, aber können nett". Nach einem Unfall als "Hatschi Lui alles Schlapp" bekannt, erzählt er von seinen Abenteuer im Harem. Die beleben sich allerdings um einiges, nachdem er seine Manneskraft operativ wieder erlangen konnte. Nur der Scheich weiß nicht Bescheid. Nach seiner Büttenrede geht es in die Zugabe: "Was Korzes" verspricht er, doch Schweikert und das Publikum schaukeln sich gemeinsam in närrische Höhen.

Doch nicht nur der "Eunuch" ist ein gern gesehener Gast beim MGV, der zur Fastnacht seinen 111.Geburtstag feiert. Ein Zugpferd des Kappenabends ist sicherlich auch Hermann Zimmermann, der mit seinem Jeckenteam so manche Knüller auf die Bühne bringt. So ist er nicht nur als Moderator unterwegs, sondern auch als "Krankenschwester Hermine, vom Krankenhaus die schärfste Biene" - entsprechend gekleidet in weißer Kluft mit Häubchen, Bart und Stöckelschuhen. In witziger Form spricht Hermine über die zu betreuenden Patienten, etwa von dem Viererzimmer, in dem die Herren immer Skat spielen. "Krankenschwester, ich hab' verloren. Eine Runde Einlauf bitte", sei hier zu hören.

Später schlüpft Zimmermann erneut in Damenkleider und sorgt als "Oma Käthe" für Lacher. Auch bei den "Trauerweibern vum MGV" ist er mit fünf weiteren Kollegen dabei. Mit Orgelmusik im Hintergrund erzählen sie im Sprechgesang vom Leben zwischen Männern und Frauen. So sei eine Frau gestorben, am Grab treffen sich ihr Mann und ihr Hausfreund. Da meint der Witwer: "Kumpel, do musst du doch net weine, los mol a paar Woche rumgehe, do such ich uns wieder eine!" Worauf hin der Refrain erklingt "un jünger als die Alde".

Eine ganze Reihe MGV-Mitglieder treten auf und auch befreundete Showtanzgruppen kommen vorbei. Für Musik sorgt Friedel Kilian, und natürlich werden auch Orden verteilt, die vom MGV-Mitglied Karl-Heinz Harfmann entworfen und hergestellt wurden. Über jeweils ein eigenes Exemplar freuen sich auch Prinzessin Jamira I. und Infantin Julia I., die mit ihrer Delegation zu Besuch kommen.  

Fotos : str

© Südhessen Morgen, Dienstag, 05.02.2013

 



 

Bürstädter Zeitung,  04.02.2013

 

 

Fastnacht als Philosophie beim MGV Bürstadt 1902

04.02.2013 - BÜRSTADT

KAPPENABEND MGV 1902 feiert im Vereinsheim

(nbl). Pünktlich um 19.11 Uhr begrüßte Hermann Zimmermann, Schriftführer des MGV 1902 Bürstadt, die Mitglieder und Anhänger der Vereinsfamilie zu einem Fastnachtsabend, der viele spannende und vor allem humorvolle Programmpunkte zu bieten hatte.

Wie in jedem Jahr standen dabei unter anderem die Ballettgruppen des BFC und des HCV auf der Bühne, und auch Faschingsprinzessin Jamira I. stattete dem Vereinsheim gemeinsam mit ihrer Infantin Julia I. und ihrem Gefolge einen Besuch ab.

Wenn ein Eunuch über eine Latte stolpert

Ein weiterer Programmpunkt war die Büttenrede von Ludwig Schweikert, in der das Fastnachtsurgestein erklärte, was Eunuchen sind: „Äna, der will, awwa ned konn!“ Anschließend berichtete er, wie er selbst zum Eunuch wurde, als er über „eine Latte“ stolperte und anschließend unsanft landete.

„Ich denk‘ heut noch dran mit Grauen, breitbeinisch uffn Jägerzaun“, erinnerte sich Schweikert an den schmerzhaften Unfall. Schweikert überzeugte mit vielen lustigen Kalauern. Das Publikum forderte Zugaben - und Schweikert tat ihnen den Gefallen. MGV-Schriftführer Hermann Zimmermann zeigte sich beeindruckt: „Der macht das alles aus dem Kopf, das ist unglaublich.“ Zur Belohnung überreichte er Schweikert nicht nur den MGV-Fastnachtsorden, sondern taufte ihn „Professor Doktor Ludwig Schweickert, seines Zeichens Fastnachtsphilosoph“.

Der MGV-Fastnachtsorden, der wie in jedem Jahr von Vereinsmitglied Karl-Heinz Harfmann gestaltet und hergestellt wurde, diente nicht nur zur Belohnung der Büttenredner, sondern auch zur Ehrung von Schriftführer Hermann Zimmermann, der seit elf Jahren sein Amt als Sitzungspräsident ausführt. Zu diesem närrischen Jubiläum wurden die Orden mit einem Bild Schweickerts versehen. „Das war eine Überraschung für mich. Ich wusste bis heute gar nicht, wie die Orden aussehen“, freute sich der Schriftführer über die Aufmerksamkeit seiner Vereinskollegen.

Im Laufe des Abends stand Zimmermann ebenfalls mehrfach auf der Bühne, wobei er bei jedem Auftritt als Frau verkleidet das Publikum zum Lachen brachte. Zunächst ging Schweikert als Krankenschwester Hermine auf die Bühne, um nach einem kurzen Kostümwechsel als Oma Käthe zurückzukehren. Käthe berichtete von einschneidenden Erlebnissen ihres Seniorenlebens.

Ist das ein Pferd, oder doch Miss Germany?

Beispielsweise hatte sie sich zur Wahl als „Miss Germany“ beworben, wo sie in ihrer Altersklasse sogar den dritten Platz belegte. Dass sie nicht Erste wurde, lag ihrer Meinung nach nur am Kapellmeister, der bei ihrem Auftritt „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ spielte.

Einen weiteren Auftritt hatte Zimmermann mit den „Trauerweibern vum MGV“, die von den aktiven Sängern des MGV gespielt wurden und ihre Büttenrede als Sprechgesang vortrugen. Eine der Seniorinnen überlegte, wo sie sich wohl begraben lassen sollte. Natürlich kam der Friedhof in die engere Auswahl, aber auch den Aldi-Parkplatz hielt sie für eine gute Wahl: „Do kumme wenigstens zwomol die Woch unser Kinner vorbei.“

Auch nachdem alle Programmpunkte abgehakt waren, ging das Feiern weiter. Für die richtige Stimmung sorgte Friedel Kilian, der am Keyboard alle Anwesenden mit fröhlichen Fastnachtsliedern bis Sonntagfrüh mächtig auf Trapp hielt.

 

Bürstädter Zeitung,  04.02.2013

 

 

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 17.12.2012

Weihnachtsfeier: Lustspiel „Silvester-Knaller“ zum Fest des Männergesangvereins 1902 im Bürstädter Bürgerhaus erntet viel Applaus

Schlüpfrige Geheimnisse aufgedeckt

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

 

Bereichern mit dem Lustspiel "Silvester-Knaller" die MGV-Weihnachtsfeier: Melanie Rau, Mazid Hambiralovic, Desiree Rau, Christian Sturm und Alfred Engert (v.l.). Foto © Fell

 

Bürstadt. Die Silvester-Feier gerät außer Kontrolle. Dabei hätte es der bodenständige Walter besser wissen müssen. Doch nun ist es zu spät: Sein neureicher Chef, dessen Frau Lilo und deren Sohn sitzen auf dem Sofa im heimischen Wohnzimmer und lassen sich die Spezial-Bowle schmecken. Dabei kommt nicht nur so manch schlüpfriges Geheimnis ans Licht. Denn was die Familie auch nicht weiß: Walter hat sie nicht aus reiner Nächstenliebe eingeladen, sondern will damit seine Karrierechancen verbessern.

Mit viel Spannung war die Aufführung der Theatergruppe von den 200 Gästen erwartet worden. Der Männergesangverein 1902 feierte im Bürgerhaus in Bürstadt seine traditionelle Weihnachtsfeier. In dem Einakter "Silvester-Knaller" prallen die Personen eines rustikalen Haushaltes auf hochnäsige Neureiche. Abteilungsleiter Walter, gespielt von Alfred Engert, hat seinen Chef (Mazid Hambiratovic) mit Gattin Lilo (Melanie Rau) und Sohn Bruno (Christian Tremmel) eingeladen. Für seine ehrgeizige Frau Karin (Desiree Rau) Grund genug, die Aufstiegschancen ihres Gatten zu forcieren.

Außerdem will sie Tochter Alisa (Sandra Wölk) mit Bruno verkuppeln. Während sich Walter nicht ungern von der attraktiven Nachbarin Rosi (Monika Stemmler) bei der Zubereitung seiner Bowle stören lässt, führen unglückliche Umstände dazu, dass auch Karins Mutter Hilda (Christian Sturm) das angesetzte Silvestergetränk mit starken, alkoholischen Zusätzen sehr berauschend aufputscht. Es kommt, wie es kommen muss: Während die Partygäste immer mehr in Stimmung kommen, die Sprüche immer derber werden, gerät das Fest langsam, aber sicher außer Kontrolle.

Pikante Details kommen ans Licht. Zum Beispiel von der herrlich blasierten Lilo Liebling: Rümpfte sie anfangs noch über "Rote Laterne"-Besitzerin Rosi die Nase, stellt sich heraus: Auch sie hatte vor ihrer Heirat im zweifelhaften Milieu gearbeitet. Und der Nachwuchs - anfangs gar nicht voneinander angetan - kommt sich gegen Ende näher.

Als Mutter Hilda dann auch noch in Herrn Liebling den Mann erkennt, der sie aus ihrer Wohnung vertreiben will, ist der Silvester-Knaller perfekt. Doch zum Ende wird alles gut: Walter wird in den Vorstand berufen, die Kinder werden ein Paar und die listige Karin - volltrunken wie alle anderen Feiergäste auch - freut sich diebisch.

Ereignisreiches Jubiläumsjahr

Den gut aufgelegten Mimen, von Spielleiterin Ute Rau herrlich in Szene gesetzt, zollten die Zuschauer nicht nur zwischen den Wortwechseln kräftigen Applaus, sondern Beifall ertönte auch am fulminanten Ende der Geschichte. "Bei den Theaterproben habe ich viel Unterstützung von Karl-Heinz Harfmann bekommen", sagte die neue Regisseurin. Der MGV-Theaterleiter hatte sich - gesundheitsbedingt - aus der ersten Reihe zurückgezogen.

In seiner Weihnachtsansprache erinnerte erster Vorsitzender Klaus Ohl an ein ereignisreiches Jahr 2012. Vor 110 Jahren gegründet, wurde mit einem Neujahrsempfang in das außergewöhnliche Jubiläumsjahr gestartet. Ohl erinnerte an das gut besuchte Konzert im Bürgerhaus und das Freundschaftssingen mit 40 Vereinen, die mit 2200 Sängern zu Ehren des MGV in die Sporthalle nach Bobstadt gekommen waren.

Die Sängerfamilie führte im Anschluss ihr traditionelles Krippenspiel auf. Maria (Stefanie Pepperl) und Josef (Lukas Rau) erinnerten mit Hirten und Engeln an die Heilige Nacht. Der Männerchor, unter der Leitung von Vize-Dirigent Roland Weinz, erfreute gesanglich mit "Zu Bethlehem geboren", "Als die Welt verloren" und "Weihnachtszauber".

© Südhessen Morgen, Montag, 17.12.2012



 

Bürstädter Zeitung,  17.12.2012

 

Friedlicher Ausklang: Weihnachtsfeier beim MGV 1902 Bürstadt

17.12.2012 - BÜRSTADT

Von Frank Gumbel

MGV 1902 Weihnachtsfeier im Bürgerhaus ist auch Abschluss des Jubiläumsjahres

Das Jubiläumsjahr, in dem der Männergesangverein (MGV) 1902 stolze 110 Jahre alt wurde, klang am Samstagabend im Bürgerhaus mit der Vereinsweihnachtsfeier friedlich aus. Knapp 200 Mitglieder und Gäste hieß der Erste Vorsitzende, Klaus Ohl, in seiner Begrüßungsansprache willkommen. Er blickte auf ein ereignisreiches Jahr in der Vereinsgeschichte zurück, wobei er nochmals an die Aktivitäten des MGV erinnerte.

Sein Dank galt den Mitgliedern dafür, „dass alles so reibungslos verlief“. Ohl, der seit 17 Jahren an der Spitze des Vereins steht, erwähnte insbesondere das Konzert vom April und das Freundschaftssingen, an dem 40 Vereine beteiligt waren. Zum Abschluss seiner Rede verwies er auf die beiden Tombolas. Die Kindertombola wurde separat angeboten und vorgezogen, um die Wartezeit der jungen Gäste zu verkürzen.

Unter der Leitung des Zweiten Vorsitzenden, Roland Weinz, sang der Männerchor stimmungsvolle Weihnachtslieder wie „Zu Bethlehem geboren“. Der Vizedirigent hatte etwa 30 aktive, engagierte Sänger mit auf die Bühne gebracht. Von Kindern und Jugendlichen des Vereins wurde ein Krippenbild dargestellt, das mit dem gemeinsamen Lied „O du fröhliche“ aller Anwesenden abschloss.

Einakter „Silvester-Knaller“

Die Theaterspielgruppe setzt sich aus Vereinsmitgliedern des MGV und der Feuerwehr zusammen. Die Spielleitung und das Einstudieren eines Lustspiels hatte in diesem Jahr Ute Rau statt Karl-Heinz Harfmann übernommen, der etwas kürzer treten wollte.

Bei dem Einakter „Silvester-Knaller“ von Erich Koch waren acht Schauspieler im Einsatz. Es ging um eine Silvesterparty, durch die sich Walters ehrgeizige Frau Karin Aufstiegschancen für ihren Mann verspricht, wenn sie seinen Chef Georg Liebling und dessen Gattin Lilo einlädt. Nebenbei will sie ihre Tochter Alisa mit Bruno, dem Sohn des Firmenchefs, verkuppeln. Eine Bowle, in die jeder etwas reinmischt, lässt die Party außer Kontrolle geraten. Zu dem Durcheinander trägt auch Mutter Hilda bei, der gerade die Wohnung gekündigt wurde. Zu allem Überfluss weiß Rosi, die Nachbarin „aus dem Milieu“, Interessantes aus der Vergangenheit von Frau Liebling zu berichten.

 

 

Bürstädter Zeitung,  17.12.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 30.10.2012

 

MGV 02: Langjährige Mitglieder geehrt

Hans Massoth erhält Ehrenteller

Bürstadt. Alle Jahre wieder bildet der Familienabend einen geselligen Höhepunkt im Vereinsleben des Bürstädter MGV 02. Auch diesmal kamen wieder viele Mitglieder und Freunde ins Clubheim in der Waldgartenstraße. "Es sind etwa 150 Personen da", war Schriftführer Thomas Ille mit der Resonanz sehr zufrieden.

Es wurde gegessen, getrunken, gesungen und geplauscht. Traditionell stand die Ehrung der Jubilare im Mittelpunkt. Bevor diese begann, sorgte Musiker Oskar für Unterhaltung. Außerdem nutzten einige Gäste die Gelegenheit für ein Tänzchen.

Nach einem Liedvortrag des Männerchors unter der Leitung von Dirigent Helmut Vorschütz begrüßte Vorsitzender Klaus Ohl die "Vereinsfamilie". Bei der anschließenden Ehrung ragte ein Mann besonders heraus. Hans Massoth war 1952 in den Verein eingetreten und wurde nun für 60 Jahre aktives Singen gewürdigt. Aus den Händen von Ohl erhielt er nebst Urkunde und Präsentkorb den Ehrenteller des MGV02.

Im Rahmen des Familienabends ehrte der MGV 1902 Bürstadt folgende Mitglieder:

Der aktive Sänger Hans Massoth ist seit 60 Jahren beim MGV.

Die Fördermitglieder Peter Dexler und Albert Winkler wurden für ihre 65-jährige Zugehörigkeit geehrt.

Alfred Gündling ist seit 60 Jahren dabei.

Nach einem halben Jahrhundert beim MGV 02 wurden Jochen und Kurt Lenhart per Vorstandsbeschluss zu Ehrenmitgliedern erklärt.

Georg Lederer und Erhard Platz gehören seit 40 Jahren zum Verein.

Auf 25-jährige Zugehörigkeit blicken Volker Flörks, Helmut Friedle, Reinhold Gebhardt, Willi Krauss und Hans-Joachim Vanselow zurück. jkl

Heinz Ritsert, der Vorsitzende des Sängerkreises Bergstraße, sah das Jubiläum als Beweis dafür, "dass Singen jung hält" und überreichte Massoth die goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes. jkl

Ehrung beim MGV 02: Hans Massoth (v.l.), Heinz Ritsert, Jochen Lenhart, Georg Lederer, Peter Dexler, Klaus Ohl und Kurt Lenhart.

Foto: © jkl

 Südhessen Morgen, Dienstag, 30.10.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  29.10.2012

 

„Enorme Lebensleistung“

29.10.2012 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

FAMILIENABEND MGV 1902 ehrt Mitglieder / Hans Massoth seit 60 Jahren aktiver Sänger

Gut gefüllt war das Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 am Samstagabend, als die Sänger ihren Familienabend feierten. Dieser wurde wegen des Freundschaftssingens Anfang Oktober um drei Wochen verschobenen. „Daher haben wir in diesem Jahr unseres 110-jährigen Bestehens unsere traditionelle Nachkerwe inklusive Kerwekranzaufhängung wegfallen lassen“, erklärte Klaus Ohl den Vereinsmitgliedern zu Beginn seiner Begrüßungsrede.

Der Erste Vorsitzende ging in einem kurzen Jahresrückblick auf die Höhepunkte der letzten zwölf Monate des Vereinsgeschehens ein und ließ sie pointiert Revue passieren. Eingerahmt in mehrere Liedvorträge des Chors - unter der musikalischen Leitung von Helmut Vorschütz -, nahmen die Ehrungen von insgesamt 13 aktiven und fördernden Mitgliedern breiten Raum im Abendprogramm des „Ausklangs des Vereinsjahres“ ein. Gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden des Sängerkreises Bergstraße, Heinz Ritzert, ehrte Klaus Ohl verdiente Vereinsmitglieder und durfte die entsprechend der jeweiligen Zugehörigkeitsdauer unterschiedlichen Urkunden, Vereinsnadeln und Weinpräsente überreichen.

Besonders herausgehoben und gewürdigt wurde dabei Hans Massoth, der seit 1952 dem MGV 1902 in ununterbrochener Folge als aktiver Sänger angehört. „Ein außerordentliches Jubiläum und eine enorme Lebensleistung“, waren sich die Laudatoren und alle Vereinskameraden einig und belohnten den Jubilar mit den besten Wünschen und lang anhaltendem Beifall. Eine weitere Ehrung und besondere Auszeichnung durch den Sängerkreis Bergstraße für Massoth schloss sich an.

Eine besondere Ehre wurde auch Jochen und Kurt Lenhart zuteil. Beide gehören seit nunmehr 50 Jahren ihrem Verein als fördernde Mitglieder an und wurden, nach einem entsprechenden Beschluss der Jahreshauptversammlung, zu „Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit“ ernannt.

Neben den Ehrungen und Gesangseinlagen sorgten Organist Oskar mit Tanzmusik und eine Tombola dafür, dass der Familienabend für alle Jubilare, Sänger und Vereinsmitglieder eine „runde Sache“ war, die bis weit in die kalte Oktobernacht andauerte.

Anerkennung: Zahlreiche langjährige MGV-Mitglieder werden beim Familienabend geehrt. Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung,  29.10.2012

 

 



Bürstädter Zeitung,  8.10.2012

 

Über 1000 Sänger gratulieren: MGV 1902 Bürstadt mit Freundschaftssingen

08.10.2012 - BÜRSTADT

Von Theresa Lausecker

JUBILÄUM Der MGV 1902 Bürstadt wird 110 / Freundschaftssingen

Wie schon Friedrich Schiller zu sagen pflegte: „Gesang und Liebe in schönem Verein. Sie erhalten dem Leben den Jugendschein.“ Kein Wunder, dass Bürstadt so viele lang bestehende Gesangvereine hat. Einer von diesen wurde dieses Jahr ganze 110 Jahre alt - und zwar der MGV 1902 aus Bürstadt. Anlässlich dieses Jubiläums lud der Verein zum zweitägigen Freundschaftssingen in die Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule ein. Gesangvereine aus der ganzen Region strömten Samstag und Sonntag nach Bobstadt, um ihr gesangliches Können auf der großen mit Blumen verzierten Bühne zu zeigen. „Wir haben sämtliche Chöre aus der Region angeschrieben, letztlich haben 35 zugesagt“, berichtete Pressesprecher Thomas Ille.

Samstags begannen die Feierlichkeiten am frühen Abend mit der Eröffnungsrede des Ersten Vorsitzenden Klaus Ohl, der voller Stolz auf das 110-jährige Bestehen des Vereins zurückblickte. Anschließend begrüßte der Chor unter der Leitung von Helmut Vorschütz mit den Liedern „Frisch gesungen“, dem tschechischen Tanzlied „Cekolina“ und „O Liebe“ das Publikum. „Aufgrund der schlechten Wetterlage an diesem Abend, verlagerte sich die gesamte Besucherschaft in die Räumlichkeiten der Turnhalle, so dass die Halle fast zu klein war“, schilderte Ille, der sich über die große Resonanz am Samstag freute. Neben der Sporthalle wurden im Außenbereich Zelte, ein Bierwagen und eine Weinbude aufgebaut.

Fields of Gold

Jeder Chor hatte die Gelegenheit, sich einzusingen, bevor es auf die große Bühne ging. Jeweils drei Lieder gab jeder Gesangverein zum Besten. Größtenteils wurde auf Deutsch gesungen. „Hauptsächlich singen die Vereine deutsche Volkslieder, doch wir hatten beispielsweise einen Chor, der ‚Fields of Gold‘ von Sting und ‚Bohemian Rhapsody‘ von Queen gesungen hat, das kam auch sehr gut an.“ Als Dankeschön aus Bürstadt gab es für jeden Chor Weinpräsente.

Während der Samstagabend viele Zuhörer anlockte, entwickelte sich der zweite Tag der Veranstaltung eher in ein Kommen und Gehen. Die Chöre gaben ihre Liederliste ab, sangen sich ein, wurden anmoderiert durch den Zweiten Vorsitzenden Roland Weinz und sangen ihre Lieder „Es ist immer wieder interessant für unseren Verein, so viele unterschiedliche Chöre zu hören“, sagte Ille. Rund 1 000 Sänger bereisten die Sporthalle in Bobstadt, und so hatten die rund 60 Helfer, die alle Mitglieder des Gesangvereins sind, alle Hände voll zu tun, die Gäste mit Getränken, Kuchen und Torten und herzhaften Gerichten zu versorgen.

110 Jahre besteht der Männergesangverein nun schon und kann auf eine lange, ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Im Jahre 1902 im damaligen Gasthaus „Zum deutschen Haus“ wurde er aus Freude am Gesang und der Geselligkeit gegründet, wenig später geprägt durch zwei Kriege und zwei Neuanfänge. Zahlreiche Verabschiedungen und Begrüßungen von Mitgliedern wurden erlebt, ein eigenes Vereinsheim erbaut und zahlreiche Feste und Konzerte veranstaltet. Vergleicht man Gruppenbilder des Chors von früher und heute, erkennt man eine deutliche Abnahme der Mitgliederzahlen, mit denen auch viele andere Vereine aufgrund der Altersstruktur zu kämpfen haben, die Freude am Singen ist dennoch bei dem Männergesangverein 1902 nicht verloren gegangen.

 

Fotos : AfP Asel

Bürstädter Zeitung,  8.10.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 08.10.2012

 

Geburtstag: Zum 110-jährigen Vereinsbestehen gratulieren 35 Chöre beim Freundschaftssingen in der Bobstädter Sporthalle

MGV 02 feiert mit über tausend Sängern

 

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

Der Bürstädter Männergesangverein 02 feiert mit einem Freundschaftssingen seinen 110. Geburtstag.

 

Bobstadt. Manchmal wirken Turnhallen kalt und ungemütlich. Doch wenn sie schön dekoriert und mit vielen erwartungsfrohen Menschen gefüllt sind, dann verströmen sie sogar etwas wie Charme. So auch beim Freundschaftssingen des Bürstädter Männergesangvereins 1902 in der Bobstädter Sporthalle. 

Zum Abschluss der Feierlichkeiten rund um den 110. Vereinsgeburtstag hatten am Samstag und Sonntag über tausend Sängerinnen und Sänger dem "Kulturträger der Stadt", wie es Vorsitzender Klaus Ohl in seiner Begrüßungsrede nannte, einen bunten Strauß wundervoller Melodien überreicht.

Dabei kamen die Freunde des Chorgesangs in angenehmer Atmosphäre voll auf ihre Kosten. Im Beisein von Ortsvorsteher Hans-Georg Gött und Karl-Heinz Jakob, dem Ehrenvorsitzenden des Liederkranz Bürstadt und Vorstandsmitglied beim Sängerkreis Bergstraße, eröffnete der gastgebende Männerchor unter der Leitung von Helmut Vorschütz mit "Frisch gesungen" das samstägliche Abendprogramm.

"Klasse", kommentierte Liederkranzsängerin Roswitha Pumm die Soloeinlagen verschiedener Sänger bei "Oh Liebe". Der böhmische Tanz "Cekolina" leitete über zu den Auftritten von insgesamt 35 Chören, die aus der Nähe von Mainz, dem Badischen, aus dem Odenwald und der näheren Umgebung zum Fest gekommen waren. Durch das Programm führte der zweite Vorsitzende Roland Weinz. Auch der Liederkranz aus Bobstadt überbrachte seine musikalischen Glückwünsche mit dem Landknecht-Ständchen "Matona mia cara". Besonderen Applaus erhielt der gemischte Chor für "Die Rose", bei dem Heike Frodyma das Solo sang. Mit "Schau mir in die Augen" verabschiedete sich der von Herbert Ritzert geleitete Chor. Dieser hatte einen weiteren Auftritt mit dem Liederkranz Bürstadt und war am Sonntag mit den GV Frohsinn Biblis zum Jubiläumsfest angemeldet.

Dirigent Ernst Kratzert, der die Chöre aus Lampenheim und Eiterbach leitet, überraschte mit vielen jungen Nachwuchssängern im gemischten Chor aus Lampenheim. Frisch-fröhlich wünschten diese "Have a nice day" und lösten damit so manche Begehrlichkeit nach jungem Nachwuchs bei den anderen Vereinen aus.

Neben bekannten Weisen gab es aber auch viele flotte, neue Musikstücke zu hören. "Ich war noch niemals in New York", hatte der Volkschor Bürstadt in seinem Repertoire. Dirigent Thomas Adelberger und seine Bürstädter Harmonie begeisterten mit einem Medley aus "My Fair Lady". "Wir treten sogar zweimal auf", berichtete Claus Laut. "Während unser Boden im Vereinsheim erneuert wurde, erlaubte uns der Nachbarverein, bei ihm zu proben."

Das Fest des Chorgesangs, an dem auch die Sängerlust Bürstadt, der GV Volkschor Nordheim und der MGV Liederkranz Biblis teilnahmen, wurde umrahmt von einer kleinen Vernissage. Die sonst kahlen Wände der Turnhalle waren mit Bildern und Notenblättern aus 110 Jahren Vereinsgeschichte geschmückt. MGV 02-Theaterregisseur Karl-Heinz Harfmann hatte dazu in alten Unterlagen gekramt und die Dokumente aufbereitet. So konnten sie nun dem Publikum zugänglich gemacht werden. Darunter war auch die Original-Druckplatte einer Sonderseite, die im "Südhessen Morgen" erschienen war.

Während der MGV 1902 den angereisten Chören mit einer Kiste des Jubiläumsweines seinen Dank ausdrückte, kümmerte sich die bewährte Briebel-Crew gewohnt freundlich um das leibliche Wohl der Gäste in der Sporthalle.

© Südhessen Morgen, Montag, 08.10.2012

Bürstädter Zeitung,  4.10.2012

Mit rund 1 000 Sängern ist zu rechnen

04.10.2012 - BÜRSTADT

Von Anja-Meike Müller

MUSIK Wochenende des Freundschaftssingens beim MGV 1902 Bürstadt

Rund 35 Vereine kommen zum Freundschaftssingen des Männergesangvereins 1902 Bürstadt: Sie kommen aus der ganzen Region von Mainz bis in den badischen Raum, vom tiefsten Odenwald bis in die hinterste Pfalz. In der Mehrzweckhalle der Astrid-Lindgren-Schule in Bobstadt geben geschätzte 1 000 Sänger am Samstag und Sonntag (6. und 7. Oktober) anlässlich des 110-jährigen Vereinsjubiläums ein buntes Gesangsprogramm zum Besten.

„Ein Freundschaftssingen ist eher ein Kommen und Gehen“, erklärt Thomas Ille, Schriftführer des MGV 1902. Konkret heißt das: Die Chöre treten auf, bleiben noch auf ein Stündchen, und fahren dann wieder nach Hause. Chöre sind aufeinander angewiesen, „kommst du zu mir, komme ich zu dir“, sagt Ille. Jeder Verein erhält ein ganz besonderes Weinpräsent als Geschenk: den Jubiläumswein mit einem speziellen Etikett des MGV.

Sowohl Frauen- als auch Männerchöre, gemischte und junge Chöre werden am Samstagabend und am Sonntag ab 10 Uhr die unterschiedlichsten Stücke präsentieren. Von Volksliedern und Udo Jürgens über Musical bis hin zu Pop, den Chorfreund erwartet ein buntes gesangliches Programm, im Schnitt drei Lieder pro Chor. Um 18 Uhr am Samstag wird der Erste Vorsitzende Klaus Ohl das Gesangswochenende eröffnen. Gleich danach tritt dann schon der heimische Männerchor auf - unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz - und wird unter anderem „Frisch gesungen!“ darbieten.

„Den Zuhörern wird eine große Anzahl an Chören geboten“, erzählen die beiden Schriftführer des Vereins, Thomas Ille und Hermann Zimmermann. So haben sie die Möglichkeit, einmal Chöre aus anderen Regionen zu hören. Chöre, die man sonst hier eben nicht höre.

Bereits am Freitagmorgen beginnen die Aufbauarbeiten: Bühne, Beschallung, Beleuchtung. Bier- und Weinstand, Bewirtung draußen auf dem Parkplatz und im Foyer. Für das leibliche Wohl ist mit Hamburgern, Bratwürsten und belegten Brötchen, aber auch mit gespendeten Kuchen (am Sonntag) bestens gesorgt.

Passend zum Jubiläum wird es vor Ort eine Festschrift geben. Und noch etwas Besonderes hat sich der MGV ausgedacht: Jede Menge Bilder aus dem Vereinsleben werden aufgehängt, quasi die Chronik des Vereins. Die älteren Bilder wurden dafür allesamt eingescannt - sie werden bei einigen Vereinsmitgliedern Erinnerungen hervorrufen.

Bürstädter Zeitung,  4.10.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 07.08.2012

 

MGV 1902 Bürstadt: Briebelfest zieht Besucher an – und bringt Geld in die Vereinskasse

Brummendes Fest von früh bis spät

Bürstadt. Vollen Einsatz mussten die "guten Geister" des Männergesangvereins (MGV) 1902 auch am zweiten Tag des Briebelfestes zeigen. Schon um 9.30 Uhr fanden sich die ersten Gäste erneut zum Frühschoppen rund um das Vereinsheim in der Waldgartenstraße ein. Um die Mittagszeit "brummte es erneut" - das berichtete ein sehr zufrieden aussehender Vereinschef Klaus Ohl. "Erst um Mitternacht waren die letzten Gäste aus der Kellerbar nach Hause gegangen."

Fast durchgehend waren die 500 Plätze besetzt, und nicht nur die eingespielte Küchenmannschaft hatte alle Hände voll zu tun, auch an der Getränkeausgabe und im Kellergeschoss waren die Helfer im Dauereinsatz. "Das Wetter hat bis jetzt mitgespielt", freute sich Klaus Ohl. Aufgestellte Zelte hielten die kleinen Regenschauer, die am Sonntag kurzzeitig über die Festtagsmeile zogen, ab. Hier hatten es sich nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr Bürstadt bequem gemacht - auch die Sangesfreunde vom MGV Sängerlust, Volkschor und Liederkranz hatten sich als gemeinsames Ziel das Briebelfest ausgesucht. "Früher haben wir uns ja manchmal nicht so gut verstanden, aber heute ziehen wir an einem Strang und unterstützen uns gegenseitig", sagte Ohl.

Die einen hüpfen, die anderen feiern: Auf dem Briebelfest gab es für jeden was zu tun.

Foto : Fellbaum

Während die kleinen Besucher am Familientag die aufgestellte Hüpfburg ins Schwingen brachten, ließen sich die Gäste mit Hamburgern und Braten verwöhnen. Am Nachmittag herrschte zudem Hochbetrieb in der vereinseigenen Cafeteria. "Wir haben 42 Torten im Angebot", sagte eine der Helferinnen stolz. Viele Besucher verließen die Sängerburg mit großen Kuchenpaketen. Unter ihnen auch Rita Ruh, die sich auf den Weg ins Stadion des VfR Bürstadt machte. "Mein Mann hat mir den Auftrag erteilt", lachte sie vergnügt.

"Wir brauchen solche Feste, um unseren Vereinsbetrieb am Laufen zu halten", erklärte Klaus Ohl. "Denn von den Mitgliederbeiträgen können wir nicht mal unseren Dirigenten bezahlen." Doch der Ansturm bei 44. Briebelfest sollte ihn von dieser Sorge befreien. Fell

© Südhessen Morgen, Dienstag, 07.08.2012

 



Bürstädter Zeitung,  06.08.2012

 

Familienfreundlicher Geheimtipp

06.08.2012 - BÜRSTADT

MGV 1902 44. Briebelfest Anziehungspunkt in Bürstadt

Als fester Termin im Bürstädter Vereinskalender entpuppte sich einmal mehr das Briebelfest am vergangenen Wochenende. Bereits zum 44. Mal feierte der Männergesangverein 1902 sein traditionelles Sommerfest rund um das Vereinsheim in der Waldgartenstraße. Gleich zu Beginn am frühen Samstagabend herrschte viel Betrieb auf der Festmeile. Viele Bürstädter hatten sich mit Nachbarn und Freunden verabredet, um gemeinsam und zumeist per Fahrrad bei den Sängern einzukehren und zusammen zu feiern.

An beiden Festtagen spielte das Wetter mit, das in den vergangenen Jahren den MGV 1902 oftmals im Regen stehen ließ, so dass Vereinsvorsitzender Klaus Ohl und seine rund 60 engagierten Helfer alle Hände voll zu tun hatten, um ihre Gäste zu verwöhnen. Egal, ob Hamburger oder Hackbraten am Samstag oder Rollbraten mit Pommes oder Spätzle am Sonntagmittag - die gute Küche bei den „Sangesbrüdern und Schwestern“ ist längst kein Geheimtipp mehr. Insbesondere am Sonntag, nach dem traditionellen Frühschoppen, war schon kurz vor 12 Uhr fast kein Platz mehr zu ergattern. Sowohl im Hof als auch in den verschiedenen Festzelten genossen große und kleine Freunde des Männergesangvereins das vielfältige Essensangebot und die gut gekühlten Getränke zu „familienfreundlichen Preisen“.

Unter den zahlreichen Besuchern waren auch heuer wieder zahlreiche Vertreter befreundeter Vereine und viele Kommunalpolitiker mit Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader und dem Ersten Stadtrat Walter Wiedemann an der Spitze, die den aufmerksamen Service der der „guten Geister“ des MGV gerne in Anspruch nahmen und sich mit Bratwurst und der traditionellen Briebelschorle - Weißherbst mit Fanta - versorgen ließen. „Früher gab es, gerade unter den Gesangvereinen, oftmals Neid und Eifersüchteleien“, erklärte Klaus Ohl. „Aber heute ist das längst kein Thema mehr. Ganz im Gegenteil, die Sänger hier in Bürstadt sind mittlerweile eng befreundet, helfen sich untereinander aus und arbeiten teilweise sogar eng zusammen“. So war es kein Wunder, dass so manches Lied angestimmt wurde - nicht nur in der Vereinsbar. „Zum letzten Absacker, bei der die ausgelassene Stimmung bei Sekt, Cocktails und hochprozentigen Drinks lange anhielt. Im Keller des Vereinsheims versuchten sich am Samstagabend auch einige Gäste beim Karaoke-Singen. Ob dabei neue Gesangstalente oder gar Nachwuchssänger gefunden werden konnten, ist nicht bekannt. Da auch am Sonntag, der mit Kaffee und einem großen Kuchenbüfett mit selbst gebackenen Leckereien ausklang, der Wind zumeist „günstig“ stand und die Geruchsbelästigung durch den ans Vereinsgelände angrenzenden Mulchplatz halbwegs vertretbar war, konnten Klaus Ohl und sein Stellvertreter Roland Weinz mit einem Lachen im Gesicht zum Ende der beiden Festtage eine erste positive Bilanz ziehen. Alle Erlöse des Briebelfestes gehen in den Vereinsbetrieb, damit in 2013 das 45. Briebelfest gefeiert werden kann.

Bürstädter Zeitung,  06.08.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Montag, 06.08.2012

 

Vereinsfest: Bürstädter Männergesangverein 1902 lädt auf sein Gelände ein / Viele Besucher am Samstagabend

Zur Feier eine Briebelschorle

 

Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

Bürstadt. "Die Sonnenblumen auf den Tischen sind Chefsache", sagt Klaus Ohl und schmunzelt. Der Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) 1902 Bürstadt hat in diesem Jahr selbst dafür gesorgt, dass die Tischdekoration die passende Stimmung verbreitet. Schließlich soll beim Briebelfest die Sonne für die Gäste in jeder Hinsicht scheinen - vom Himmel herab und auf den Tischen.

Seit 44 Jahren feiert der MGV das Briebelfest - 38 Jahre lang fand das Fest rund um das Rathaus im Briebelpark statt. Seit nunmehr sechs Jahren werden die Tische und Bänke rund um das Vereinsheim in der Waldgartenstraße aufgestellt. Hier hatte das Aufbauteam nicht nur die Freiluftküche errichtet, sondern auch für Gemütlichkeit unter den Zeltdächern gesorgt.

"Wir haben mehr als eine Woche lang gearbeitet um alles herzurichten", berichtete Vereinschef Ohl. 60 Helfer waren im Einsatz. "Aber auch bei uns werden die Ehrenamtlichen weniger." Neben dem sommerlichen Ambiente zogen die angeboten Speisen die treuen Kunden an. Küchenchefin Maria Brenner verwöhnte sie mit Brat- und Rindswurst, bot Fischbrötchen an und viele Besucher ließen sich den berühmten Roll- oder Hackbraten nach Hausfrauenart schmecken.

Tolle Tombola-Preise

Während sich Vereinsmitglieder als Bedienungen um das Wohl der Gäste kümmerten, genossen die Besucher die traditionelle Briebelschorle. Zu Gast beim MGV waren nicht nur viele Vorsitzende anderer Bürstädter Vereine, sondern auch die Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader, Erster Stadtrat Walter Wiedemann und CDU-Parteivorsitzender Ewald Stumpf.

"Wir haben wieder viele schöne Preise in unserer Briebel-Sommer-Tombola", erzählte Ohl. Glückliche Gewinner konnten ein Damen-Trekking-Rad, elektronische Bilderrahmen, Mini-Backofen, Kugelgrillwagen und einen Kinderstrandstuhl mit Schirm gewinnen.

Roland Weinz, zweiter Vorsitzender des MGV 02, machte sich dann gegen Abend an die letzten Vorbereitungen in der Kellerbar "Zum letzten Absacker". Dort übernahmen Christina und Robert Jeske ab 20.30 Uhr das Zepter.

Die Gäste ließen sich hier den leckeren MGV-Cocktail oder den alkoholfreien "Red Sherry" schmecken. "Den gibt es aber auch mit Alkohol", betonte Weinz, der im Gesangverein auch als Vizechorleiter tätig ist.

Insgesamt war das Briebelfest am Samstagabend gut besucht, die Gäste lobten die familienfreundlichen Preise des MGV und genossen den sommerlich warmen Abend rund um die Sängerhochburg.

 

Hermann Getrost zapft beim 44. Briebelfest des Männergesangvereins 1902 fleißig Bier. Das traditionelle Fest war am Samstagabend gut besucht.

 

Fotos: Nix

© Südhessen Morgen, Montag, 06.08.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  09.07.2012

Wetter und Stimmung passen

09.07.2012 - BÜRSTADT

GRILLFESTE IG Wanderfreunde und MGV 1902 verbringen fröhliche Stunden

(wolf). Das richtige Wochenende hatten sich die Vereine für ihre Grillfeste ausgesucht, die am Samstag und Sonntag ihre Mitglieder, Freunde und Gönner zum Grillen und gemütlichen Beisammensein einluden. Mit der Unterstützung von Petrus - mit viel Sonnenschein und bei angenehmen, fast hochsommerlichen Temperaturen - wurde bis in die späten Abendstunden hinein sowohl im Radfahrerheim als auch in der Waldgartenstraße nach Herzenslust gebrutzelt und gefeiert.

Einen besonderen Anlass zum Fröhlichsein hatten die Mitglieder der IG Wanderfreunde, die sich schon am Samstagnachmittag zum Sektempfang anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens trafen. „Im Sommer 1982 habe ich gemeinsam mit Maria Göpfrich und Katharina und Erich Keinz unsere Interessengemeinschaft gegründet“, verriet Dieter Siebel, der Erste Vorsitzende der Kletter- und Wanderfreunde mit Stolz.

Mit Kaffee und Kuchen und später mit vielen Grillspezialitäten und hausgemachten Salaten wurde das runde Jubiläum in den Räumlichkeiten des RV 03 Bürstadt zelebriert. Mehr als 50 Mitglieder und Freunde der organisierten Wanderer und Hochalpinisten, die auch im Alter von über 70 Jahren noch regelmäßig zu Touren ins Hochgebirge aufbrechen, ließen es sich innerhalb ihres „Vereins“ gut gehen und tauschten viele Erinnerungen an gemeinsame Urlaubsaktivitäten aus. „Wir haben zwar einen hohen Altersdurchschnitt von sicher jenseits der 65 Lenze, aber es ist schön, dass gerade in jüngster Vergangenheit auch wieder einige junge Frauen und Männer unserer IG beigetreten sind und sich aktiv ins Vereinsgeschehen einbringen“, erzählte der Vereinschef und Gründungsvater am Rande der Feierlichkeiten. Siebel will die übrigen Gründungsmitglieder und langjährige Mitglieder und Unterstützer im Rahmen der im Herbst stattfindenden Generalversammlung besonders auszeichnen und für ihre langjährige Treue belohnen.

Beim Vereinsfest des Männergesangvereins 1902 (MGV) stand der Boss höchstpersönlich am Grill. Der Erste Vorsitzende Klaus Ohl brutzelte mit großem Engagement und „im Schweiße seines Angesichts“ unzählige Steaks, Bratwürste und Bauchlappen für seine Mitglieder und deren Freunde. „Unser alljährliches, internes Grillfest feiern wir schon seit mehr als 20 Jahren immer im Juli“, verriet Thomas Ille, der gemeinsam mit Hermann Zimmermann als Schriftführer des MGV 1902 die Grillfeste rund ums Vereinsheim in der Waldgartenstraße mitorganisiert hatte. „Dieser Tag ist ein fester Bestandteil unseres Vereinskalenders und gute Tradition.“

Bei Steaks, Pommes und jeder Menge von den Mitgliedern mitgebrachten Salatspezialitäten wurde ausgiebig über viele Vereinsinterna und Geschichten rund um den Verein geplaudert, es wurde viel gelacht und zu späterer Stunde sogar gesungen. Die rund 80 Gäste feierten im Hof des Sängerheims ein gelungenes Fest. Dabei drehten sich auch viele Gespräche um das in Kürze bevorstehende Briebelfest des Vereins im August. Am 5. und 6. August laden die Sänger des MGV 1902 die Bevölkerung zum gemeinsamen Feiern mit „Briebelschorle und guter Laune“ ein.

 

Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung,  09.07.2012

 

 



 

© Südhessen Morgen, Samstag, 26.05.2012

 

MGV 1902 Bürstadt: Reise nach Oberammergau mit zahlreichen Ausflügen

Kostbare Kirchen und Kurorte

Bürstadt. Die Vereinsreise hat die Mitglieder des Männgergesangvereins 1902 Bürstadt nach Bayern geführt. Ziel war ein Landhotel im Luftkurort Oberammergau, direkt an der Ammer gelegen.

Bei der Anreise war der Himmel noch mit Wolken verhangen. Beim Zwischenstopp in Ottobeuren lichtete sich der Himmel. Die Besichtigung der Basilika in Ottobeuren war für alle überwältigend. Die Basilika ist eine der schönsten deutschen Barockkirchen. Am nächsten Tag ging es mit dem Reisebus und einer Führung ins Ettal. Die Stadtrundfahrt in Füssen mit den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau weckte bei den meisten Reiseteilnehmern Erinnerungen, teils noch aus der Jugend. Die Bürstädter besichtigten das Kloster Ettal und Schloss Linderhof. Dort konnte man den Geist des Bayern-Königs Ludwig II. in der herrlichen Landschaft und den Märchenschlössern spüren.

Der dritte Tag beinhaltete eine Führung durch Oberammergau. Die Reisenden sahen die Lüftmalereien an den Häusern und die Schnitzer, die für ihre Figuren weltweit bekannt sind.

In der Kirche erfuhren die Sänger alles über die Passionsspiele. Ihren Ursprung haben sie in einem Gelübde aus dem Jahr 1633, als die Pest wütete. Die Oberammergauer beteten und gelobten, wenn die Seuche zum Stillstand komme, Passionsspiele aufzuführen. Die Gebete wurden erhört, und so stellen sie alle zehn Jahre die Leidensgeschichte Jesu dar.

Nachmittags fuhren die Bür-städter mit der Gondelbahn hinauf zum Laber, 1684 Meter hoch. Das Wetter war sonnig, etwas stürmisch, aber es bot eine gute Fernsicht tief hinein in die bayerischen Alpen und ins Alpenvorland. Die Begeisterung war allen Teilnehmern anzusehen.

Am letzten Tag vor der Heimfahrt gab es einen Besuch der Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies. Die Innen- und Außenrestaurierung hat fast alle Teile aus dem 18. Jahrhundert wieder sichtbar gemacht. Die Kirche ist das kostbarste Kunstdenkmal Bayerns, ein Hauptwerk des Rokoko. Danach waren die Vereinsmitglieder auf dem heiligen Berg am Ostufer des Ammersees, im Benediktinerkloster Andechs. Nach einem Glas Bier und herzhaftem Essen ging es entlang des Ammersees zurück ins Hotel.

Der Abschiedsabend mit Unterhaltung, Musik, Spaß und Witz, sowie einer Quizauswertung mit Gewinnverteilung beendete die Tage.

Am Tag der Heimreise machte die Gruppe einen zweistündigen Stopp in der Münchner Innenstadt. Es war ein guter Abschluss beim Bummeln auf dem Viktualienmarkt, entlang der Heiligengeistkirche, der St. Peterskirche, des Alten Rathauses mit dem Glockenspiel. Dazu kam der Besuch des Hofbräuhauses und vieler anderer Sehenswürdigkeiten. zg

© Südhessen Morgen, Samstag, 26.05.2012

 

 



 

Bürstädter Zeitung,  26.05.2012

 

Den Geist von Ludwig II. gespürt

26.05.2012 - BÜRSTADT

MGV 1902 Vereinsreise führt nach Bayern / Ein Glas Bier im Benediktiner-Kloster Andechs

(red). Die Vereinsreise des Männergesangverein 1902 Bürstadt vom 12. bis 16 Mai führte nach Bayern. Ziel war das Vier-Sterne-Landhotel und Restaurant Böldim Luftkurort Oberammergau, direkt an der Ammer gelegen.

Bei der Anreise war der Himmel noch mit Wolken verhangen. Beim Zwischenstopp in Ottobeuren lichtete sich der Himmel. Die Besichtigung der Basilika in Ottobeuren war für alle überwältigend, weil sie als eine der schönsten deutschen Barockkirchen gilt. Am nächsten Tag ging es mit dem Reisebus und einer kompetenten und netten Führung ins Ettal. Die Sonne lachte, und die Stadtrundfahrt in Füssen mit den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau weckten bei den meisten Reiseteilnehmern Erinnerungen, teils noch aus der Jugend. Der MGV 1902 besichtigte das Kloster Ettal und Schloss Linderhof. „Hier konnte man den Geist des Bayern-Königs Ludwig II. in der herrlichen Landschaft und den Märchenschlössern spüren“, schreibt Reiseleiter Hans Göttge.

Am dritten Tag stand eine Führung durch Oberammergau auf dem Plan. „Wir sahen die Lüftlmalereien an den Häusern, die Schnitzer, die für ihre berühmten geschnitzten Figuren weltweit bekannt sind“, so Göttge. „In der Kirche erfuhren wir alles über die Passionsspiele und das Gelübde im Jahre 1633, als die Pest wütete. Die Oberammergauer beteten und gelobten, wenn die Seuche zum Stillstand kommt, Passionsspiele aufzuführen. Die Gebete wurden erhört, und so stellen sie alle zehn Jahre die Leidensgeschichte Jesu dar.“ Nachmittags fuhr die Gruppe mit der Gondelbahn hinauf zum Laber - 1 684 Meter hoch. Das Wetter war sonnig, etwas stürmisch, aber es gab eine gute Fernsicht tief hinein in die bayrischen Alpen und ins Alpenvorland. Die Begeisterung war allen Teilnehmern anzusehen.

Am letzter Tag vor der Heimfahrt stand der Besuch der Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies an. Die Innen- und Außenrestaurierung ist in fast allen Teilen aus dem 18. Jahrhundert wieder sichtbar. Sie ist das kostbarste Kunstdenkmal Bayerns, ein Hauptwerk des Rokokos. „Danach waren wir auf dem heiligen Berg am Ostufer des Ammersees, das Benediktiner-Kloster Andechs“, erzählt Göttge. Nach einem Glas Bier und herzhaftem Essen ging es entlang des Ammersees zurück ins Hotel.

Der Abschiedsabend mit Unterhaltung, Musik, Spaß und Witz sowie Quizauswertung mit Gewinnverteilungbeendete die Tage. Am letzten Tag war die Heimreise angesetzt - aber nicht ohne einen zweistündigen Stopp in der City von München. „Es war guter Abschluss beim Bummeln auf dem Viktualienmarkt, entlang der Heiligengeistkirche, St. Peterskirche, des Alten Rathauses mit dem Glockenspiel sowie ein Besuch des Hofbräuhauses und viele andere Sehenswürdigkeiten“, befindet der Reiseleiter.

Die Vereinsreise des Männergesangverein 1902 Bürstadt führte nach Bayern.   Foto: privat

Bürstädter Zeitung,  26.05.2012



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.04.2012

 

Auszeichnung: Zum 110. Geburtstag des MGV 02 erhält Klaus Ohl den Landesehrenbrief

„Aus Bürstadt nicht mehr wegzudenken“

Von unserer Mitarbeiterin Christine Dirigo

Bürstadt. Verdutzter hätte er nicht schauen können. Als die Kreisbeigeordnete Rita Schramm und Bürgermeister Alfons Haag nach dem Eröffnungsstück des Jubiläumskonzerts die Bühne betraten, wusste MGV 02-Vorsitzender Klaus Ohl nicht, was gerade passiert. Schramm hatte den Landesehrenbrief dabei, um Ohl für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen.

Vizedirigent Roland Weinz hatte den Antrag dazu gestellt und alle Sänger hatten dicht gehalten, was die Verleihung im Rahmen des Konzerts betraf. Es dauerte ein wenig, bis Ohl begriff, was gerade im Gange war und warum er aus seinem Platz in der hinteren Reihe des Männerchors nach vorne geholt wurde.

Zusammen mit den Besuchern hörte er sich die Laudatio der Kreisbeigeordneten an. 1977, mit 15 Jahren, wurde Ohl bereits Mitglied im MGV 02. Mit 22 Jahren trat er dem Vorstand bei und war dort zehn Jahre lang als Beisitzer aktiv. Das Amt des zweiten Vorsitzenden übernahm er 1994, wurde aber noch im gleichen Jahr zum kommissarischen ersten Vorsitzenden gewählt, weil der Amtsinhaber zurückgetreten war.

"Wo immer sein Einsatz im Verein gefragt ist, geht er mit gutem Beispiel voran. Er engagiert sich vorbildlich, ob bei Arbeiten am Vereinsheim oder bei den verschiedensten Veranstaltungen", zählte Schramm auf. Durch seine positive Art bewegt und motiviert er die Mitglieder dazu, immer wieder Einsatz für den Verein zu bringen. Immerhin prägt der MGV 02 seit 110 Jahren das soziale und kulturelle Leben in Bürstadt, so die Kreisbeigeordnete. Für seine Verdienste um den Chorgesang hat der Verein bereits die silberne Ehrenplakette des Landes sowie die Zelter-Plakette im Namen des Bundespräsidenten zum 100-jährigen Jubiläum vor zehn Jahren erhalten. "Diese Leistung repräsentieren Sie", machte Rita Schramm deutlich.

Auch bei der Feuerwehr aktiv

Neben seinem Einsatz für den MGV 02 ist Klaus Ohl auch in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Seit 1976 ist er dort Mitglied, hat innerhalb von zehn Jahren Lehrgänge vom Maschinisten bis zum Strahlenschutzlehrgang absolviert und hat den Dienstgrad des Löschmeisters. Mitglied ist er auch beim Skatclub Pik As, der sein Domizil bei den Sängern im Vereinsheim hat.

Der Landesehrenbrief ist nicht die erste Auszeichnung, die Ohl erhalten hat. Er reiht sich ein in die Ehrung für 25 Jahre aktives Singen vom Hessischen Sängerbund, für zehn Jahre Vorsitz beim MGV 02 vom Sängerkreis Bergstraße, das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr und die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr. "Ihre Leistung und ihr Engagement sind aus Bürstadt nicht mehr wegzudenken. Ohne Menschen wie Klaus Ohl wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer", fasste die Kreisbeigeordnete zusammen. Bürgermeister Alfons Haag schloss sich an und überbrachte die Glückwünsche der Stadt samt Blumen für Ehefrau Sabine Ohl. "Ihr habt es geschafft, mich sprachlos zu machen", meinte Ohl bei seiner Dankesrede. Zum Glück fand er seine Stimme rechtzeitig wieder, um im Anschluss beim Konzert mitzusingen zu können.

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.04.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.04.2012

 

Bürstädter MGV 02 feiert sein 110-jähriges Bestehen mit einem umjubelten Konzert

Schöne Stimmen zaubern besondere Stimmung

Von unserer Mitarbeiterin Christine Dirigo

Bürstadt. Nach der feierlichen Eröffnung mit Sopranistin Katja Rommel und Händels "Dank sei dir Herr" begann der Bürstädter MGV 02 sein Konzert zum 110-jährigen Bestehen. Obwohl der Männerchor bei der Gestaltung des Abends musikalische Gäste eingeladen hatte und auf instrumentale Unterstützung setzte, machten die puren Männerstimmen den Anfang.

Der MGV 02 zeigte damit, wie schön Gesang klingen kann und wie wenig es außer der Stimme braucht, um Stimmung zu erzeugen. "O manans skimmer" und "Auf dem Berge" erklang so ruhig und voller Emotionen. Dirigent Helmut Vorschütz hatte damit den Abend mit einem ganz besonderen Moment starten lassen und zeigte, was er aus dem Chor alles herausholen kann. Das Publikum dankte mit viel Applaus.

Dann folgte zügig der Wechsel zum beschwingten Teil des Abends. Die Seemannslieder trafen voll den Geschmack des Publikums, das mitschwingte. "Seeman, deine Heimat ist das Meer" ging genauso ins Ohr wie "Alo ahe". Hier kam erneut die Solistin Katja Rommel ins Spiel und sang eine der Strophen mit. Der klassische Gesang, die Männerstimmen und der Akkordeonklang passten sehr gut zusammen. Unterstützung gab es außerdem vom Schlagzeugensemble der Musikschule Bensheim und Thomas Markovic am Klavier, die den musikalischen Klang abrundeten.

Die Sänger gingen dann ab und überließen die Bühne den Akkordeonorchestern aus Bensheim und Viernheim. Während die Akkordeons bei den Seemannsliedern eher klassisch eingesetzt waren und den wehmütigen Aspekt zu den Liedern über das Meer, die Reisen und das Fernweh beisteuerten, beeindruckten die Musiker unter der Leitung von Stefan Kutscher in ihrem eigenen Teil mit einer Vielfältigkeit ihrer Instrumente, die das Publikum verblüffte, aber sogleich mitriss, was der stürmische Beifall zeigte. Unter anderem stand zweimal Strauß auf dem Programm. Der "Ägyptische Marsch" sorgte bereits für wippende Füße, und das bekannte "Ich lade gern mir Gäste ein" gefiel ebenso. Hier sang erneut Katja Rommel, die auch später noch einmal ans Mikrofon trat.

Mit dem "Tango pour Claude" und dem spanischen Volver zauberten die beiden Akkordeonorchester auch nach der Pause eine Atmosphäre von Fernweh und internationalem Flair. Der große Schlussteil gehörte allerdings wieder dem Männerchor. Ein bunter Liederreigen voller mitreißender Melodien bildete den letzten Part des Konzerts. Mit dabei waren der "Kosakenritt", "Cekolina", "Siyahamba", das "Chianti-Lied" und drei kroatische Volkslieder.

Mit der Auswahl der Stücke für das Jubiläumskonzert und der gesamten Gestaltung hatte es Dirigent Helmut Vorschütz zusammen mit seinen Sängern geschafft, die Zuhörer zu begeistern. Im Vorfeld hatte er gehofft, dass der Funke der Begeisterung vom Chor auf das Publikum überspringt, und genau das war passiert. Schon während des Konzerts gab es immer wieder kräftigen Applaus. Ohne eine Zugabe durfte der MGV 02 nicht von der Bühne, die zum 110-jährigen Vereinsbestehen schön geschmückt war.

Mit einem schwungvollen Konzert begeisterte der MGV 02 sein Publikum. Dirigent Helmut Vorschütz hatte die Gesamtleitung. Mit dabei waren Sopranistin Katja Rommel und zwei Akkordeonorchester

© Südhessen Morgen, Dienstag, 24.04.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  23.04.2012

 

Ausgezeichnet zum Jubiläum

23.04.2012 - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

MGV 1902 Vorsitzender Klaus Ohl erhält beim Konzert den Landesehrenbrief

„Ich habe gedacht: Was ist denn jetzt los?“ Strahlend berichtete Klaus Ohl, Vorsitzender des Männergesangvereins 1902 am Samstagabend, 21. April, von der gelungenen Überraschung zu Beginn des musikalischen Reigens. In der Pause des Konzerts zum 110. Jubiläum hatte er sich so weit gefasst, dass er seine große Freude über den Landesehrenbrief, den er ohne Vorwarnung verliehen bekommen hatte, in Worte fassen konnte. Übers ganze Gesicht lachend nahm er die vielen gratulierenden Handschläge entgegen und schüttelte immer wieder den Kopf: „Das hatte ich nicht erwartet, das ist eine tolle Auszeichnung.“ Er habe sich nur gewundert, was Bürgermeister Alfons Haag plötzlich zu Konzertbeginn mit Blumen auf der Bühne wollte. Schnell war das Ziel der Aktion klar - er selbst.

„Ich war geschockt“, gestand Ohl, denn der Konzertablauf - lang trainiert - drohte gestört zu werden. Doch die Ehrung beeinträchtigte das Konzerterlebnis keinesfalls, war eher eine Bereicherung, die die Zuhörer mit langem Applaus honorierten. Vizedirigent Roland Weinz hatte den engagierten Vereinschef für die Ehrung vorgeschlagen, denn Ohl hat bereits einiges fürs Allgemeinwohl geleistet. Als er 1977 in den Männergesangverein 1902 Bürstadt eintrat, war er 15 Jahre alt. Nur sieben Jahre später begann sein Einsatz im Vorstand der Sänger. Vom Beisitzer (1984 bis 1994) über eine kurze Phase als Zweiter Vorsitzender (1994) und der Übernahme des ersten Vorsitzes (1995) reicht sein Fortkommen. Seit 17 Jahren steht er an der Vereinsspitze und leitet mit Fingerspitzengefühl die Geschicke des Chors.

Kreisbeigeordnete Rita Schramm überreicht MGV-02-Chef Klaus Ohl den Landesehrenbrief

„Er engagiert sich vorbildlich, ob bei Arbeiten am Vereinsheim oder den verschiedenen Veranstaltungen“, sagte Rita Schramm als Vertreterin von Landrat Matthias Wilkes in ihrer Laudatio. Sie hob zudem die „immer sehr positive Art“ von Ohl hervor, die die Mitglieder zu Mitarbeit motiviert. Seit 110 Jahren sei der MGV 02 ein großer gesellschaftlicher Beitrag zum Leben in Bürstadt und über die Stadtgrenzen hinaus, das bereits mit der Verleihung der Silbernen Ehrenplakette des Landes beim 100. Jubiläum 2002 gewürdigt wurde. Im gleichen Jahr gab es die Zelter-Plakette des Bundespräsidenten an den Verein. Jetzt steht die Ehre einem einzigen Menschen zu, der jedoch immer betont, dass er seinen Vorsitz nur so gut vertritt, weil er ein einsatzfreudiges Team um sich herum hat.

Schon mehrere Auszeichnungen erhalten

Obendrein ist Klaus Ohl seit 1976 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt und hat sich mit etlichen Lehrgängen vom Maschinisten zum Strahlenschutzlehrgang bis zum Dienstgrad des Löschmeisters fortgebildet. Auszeichnungen erhielt Ohl bereits mehrfach: 25 Jahre Mitglied im MGV 02, zehn Jahre Vorsitz im MGV 02 durch den Sängerkreis Bergstraße, das Silberne Brandschutzehrenabzeichen für 25 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr. „Für Ihren 35 Jahre andauernden Einsatz im MGV 02 und das großartige Beispiel, das Sie anderen geben, gebührt Ihnen Dank“, urteilte Schramm und erinnerte: „Ohne das freiwillige und ehrenamtliche Handeln sowie die Verlässlichkeit, die auch Herr Ohl an den Tag legt, wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer.“

Dem schloss sich Bürgermeister Alfons Haag (CDU) an: „Das heute ist ein schöner und wichtiger Anlass, nicht nur das Jubiläum des Vereins, auch Ihre Auszeichnung Herr Ohl.“ An Sabine Ohl, Ehefrau des Geehrten, gerichtet meinte Haag: „Es gehört immer die Unterstützung der Familie dazu, damit jemand Derartiges leisten kann - auch Ihnen Dank“, und überreichte ihr ein Blumengebinde. Für Klaus Ohl blieb nur, Danke zu sagen.

„Dank sei Dir Herr“ sang Sopranistin Katja Rommel zur Musik des Akkordeonorchesters zu Konzertbeginn und setzte damit unwissend den feierlichen Auftakt zur Ehrung von Klaus Ohl. Dann erklangen die Männerstimmen unterm Taktstock von Helmut Vorschütz: „I manans skimmer“ (im Mondesschimmer) von Hugo Alfvén erklang a cappella. Quirin Risches „Auf dem Berge“ schloss sich gefühlvoll intoniert an, bevor die Herren Seemannsgarn sponnen. Stimmgewaltig und mit ordentlichem Schwung sangen sie „Seemann, deine Heimat ist das Meer“, das Lolita 1960 berühmt machte sowie „Schwer mit den Schätzen“ und „Wo es Mädels gibt“ aus der Feder von Otto Groll. Er schrieb auch „Alo ahé“, das beim Konzert von Katja Rommel mit klarem Sopran lebendig wiedergegeben wurde - anhaltender Applaus honorierte die Leistungen aller: der Sänger, der Sängerin und des Orchesters.

Zuhörer sind in die Musik vertieft

Das Akkordeonorchester Bensheim und Viernheim interpretierten überzeugend „Estancia“, die Musik zum gleichnamigen Ballett des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera (Schwanensee) - sie gehört zur schwierigen Literatur für Instrumentalisten. Im Publikum war dabei zu beobachten, dass viele Zuhörer die Augen geschlossen hielten und in die Musik vertieft waren. Der „Ägyptische Marsch“ von Johann Strauß holte alle mit monumentaler Leichtigkeit aus den Träumen und ließ Füße wippen. Vor der Pause erklang erneut der Sopran von Katja Rommel, die das Lied zum Motto des Abends „Ich lade gern mir Gäste ein“, ebenfalls von Strauß, mit Gänsehautcharakter vortrug. Das Akkordeonorchester Viernheim gab Arrangements ihres Dirigenten Stefan Kutscher zum Besten: „Tango pour Claude“ im Original von Richard Gaillano sowie „Volver“ und „Por una cabeza“ des Komponisten Carlos Gardel. Beim Letzteren, das übrigens als Filmmelodie zu „Schindlers Liste“ populär wurde, sang erneut Katja Rommel.

Für den tangolastigen und emotionalen Auftakt des zweiten Konzertteils gab es viel Beifall. Den Schlussakkord setzten die Herren mit den schmissigen kroatischen Volksweisen „Marina“ und „Im Rosengarten“ sowie - zum Mitsingen - dem „Chianti-Lied“ und dem „Kosakenritt“.

Im Programm wechselten sich die Männer mit dem Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim und dem Akkordeonorchester Viernheim ab - jeweils unter der Leitung von Stefan Kutscher, ab. Die Sopranistin Katja Rommel bereicherte einige Stücke mit ihrem ausgeprägten Gesang, und Thomas Markovic begleitete einige Lieder am Klavier. Ohne Zweifel stand der Männerchor MGV 1902 im Zentrum. Die Gesamtleitung oblag Musikdirektor FdB (Fachverband deutscher Berufschorleiter) Helmut Vorschütz.

Der MGV 02 gibt ein Jubiläumskonzert, das in die Geschichte des Vereins eingeht. Unterstützt werden die Bürstädter von musikalischen Gästen. 

Fotos: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung,  23.04.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  19.04.2012

Wenn Männerstimmen intonieren

19.04.2012 - BÜRSTADT

MGV 1902 Verein feiert mit einem Konzert im Bürgerhaus am Samstag 110-jähriges Jubiläum

(bth/red). Eine ansprechende Reife erreicht man ab einem gewissen Alter. Eine dazugehörige Tiefe stellt sich meist von selbst ein. Über beides verfügt der Männergesangverein (MGV) 1902 Bürstadt, der in diesem Jahr sein Jubiläum feiert.

Ein Sängerseminar hatte die jubilierenden Herren bereits am 17. März auf den großen Auftritt vorbereiten sollen. Selbstverständlich folgten auf umfangreichen Proben weitere. Nun steigt das Lampenfieber, denn zum Höhepunkt des 110-jährigen Bestehens lädt der MGV am Samstag, 21. April, um 19 Uhr ins Bürgerhaus Bürstadt ein. Das Auditorium, so verspricht der Verein ein „festliches Frühjahrs-Konzert“, das unter dem zwar etwas simplen, aber herzlichen Motto „Ich lade gern mir Gäste ein…“ steht.

Unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz wurde ein - zwar nicht duftender, aber klingender - musikalischer Blumenstrauß kreiert, der das Beste aus der 20-jährigen Zusammenarbeit umfasst. „Es ist uns eine ganz besondere Ehre, dich und deine Familie an diesem Abend bei uns im Bürgerhaus begrüßen zu dürfen“, wird das Motto zum Programm. Neben dem MGV wirken die Mezzosopranistin Katja Rommel, die Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim und das HCH-Orchester Viernheim mit. Die Chöre und Orchester werden mit mindestens mehr als 20 Spielern für eine gute Bühnenperformance sorgen. „Lasst euch dieses Jubiläumskonzert nicht entgehen“, wirbt derweil der MGV um zahlreiche Besucher. Die dürften sich sicherlich einstellen.

Damit nicht genug: Am 6. und 7. Oktober wird aus Anlass des Jubiläums ein Freundschaftssingen in der Bobstädter Sporthalle veranstaltet. „Derzeit kommen immer mehr Zusagen der vielen Chöre, die wir deshalb angeschrieben haben“, stellte Ohl kürzlich ein vielfältiges Programm in Aussicht. Der Familienabend am 27. Oktober beschließt die Jubelfeierlichkeiten. Zu diesem Termin würden dann auch die Ehrungen verdienter Mitglieder stattfinden.

Wer gefallen am Gesang und der Gemeinschaft findet, der ist zum Mitmachen eingeladen. Derzeit zählt der Verein 236 passive Mitglieder und lediglich 34 aktive.

Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung,  19.04.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  18.04.2012

 

Männer feiern 110-Jähriges

18.04.2012 - BÜRSTADT

JUBILÄUM MGV sing am Samstag im Bürgerhaus auf

(bth/red). Wenn Männerstimmen intonieren, dann muss sich um die Tiefe wahrlich kein Kopfzerbrechen gemacht werden. Wenn dann noch ein hohes Alter hinzukommt, sagen wir ein 110-jähriges Bestehen, darf bedenkenlos von einem Traditionsverein gesprochen werden. Nicht anders ist es um den Männergesangverein (MGV) 1902 Bürstadt bestellt, der in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. Zum Höhepunkt des 110-jährigen Bestehens lädt der MGV am Samstag, 21. April, um 19 Uhr ins Bürgerhaus Bürstadt ein. Das Auditorium, so verspricht der Verein ein „festliches Frühjahrs-Konzert“, das unter dem Motto „Ich lade gern mir Gäste ein“ steht. Karten kosten jeweils zehn Euro und können beim Vorstand und allen Sängern erworben werden.

 

Bürstädter Zeitung,  18.04.2012

 



 

© Südhessen Morgen, Samstag, 14.04.2012

 

MGV 02: Sänger feiern 110-jähriges Bestehen mit einem Konzert am 21. April / Wiederhören mit beliebten Liedern

„Wir singen alle mit Leib und Seele“

Bürstadt. Gründe zum Feiern findet der Bürstädter MGV 02 immer. Und da ist das 110-jährige Bestehen natürlich ein besonders guter Anlass. Wie sich das für einen Gesangverein gehört, wird das Jubiläum mit einem großen Konzert gefeiert.

Derzeit steigt die Aufregung, denn es sind nur noch wenige Tage, bis der große Auftritt im Bürgerhaus ansteht. "Natürlich hat man da Lampenfieber, da muss man ehrlich sein", gibt Vizedirigent Roland Weinz zu. Doch die über 30 Sänger sind gut vorbereitet. Seit etwa einem Jahr proben sie die Lieder zusammen mit ihrem langjährigen Dirigenten Helmut Vorschütz. "Wir haben viele großartige Stücke dabei", ließ dieser während einer der letzten Proben durchblicken.

Einige Lieder haben treue Fans des MGV 02 schon in den vergangenen Jahren gehört, denn für das Jubiläumskonzert haben die Sänger unter anderem auf die beliebtesten Stücke aus ihrem Repertoire zurückgegriffen. "Doch selbst, wenn wir etwas vor zwei Jahren schon gesungen haben, muss es wieder eingeübt werden. Außerdem feilen wir an verschiedenen Details", so der Dirigent.

Aber es bringt Vorteile mit sich, wenn die Lieder bereits gut sitzen. "Die Sänger haben dann vieles im Kopf, müssen nicht mehr so oft auf das Textblatt schauen und können dadurch viel freier singen", bestätigt Vorschütz. Was allerdings geprobt wird, ist das Zusammenspiel mit den musikalischen Gästen, die sich der MGV 02 zu seinem Festkonzert eingeladen hat.

Mit dabei sind die Sopranistin Katja Rommel, das Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim, der Harmonika-Club Harmonie Viernheim und das Schlagzeugensemble der Musikschule Bensheim. Einen Probentag im März mit einem der Orchester hat es bereits gegeben. Weitere Proben stehen noch an, damit sich die Sänger und die Instrumentalisten aufeinander abstimmen können.

"Ich lade gern mir Gäste ein" heißt der Titel des Konzerts, und das Stück aus der "Fledermaus" von Strauss wird natürlich auch zu hören sein. Temperamentvoll geht's beim Tango zu. Dazu kommt ein bunter Reigen von Melodien - vom Seemannslied bis zum "Dank sei dir Herr" von Händel. "Wir singen ja auch oft in der Kirche, also gehört das ebenfalls zu uns und unserem Chor", so Vorschütz.

Mit dem Konzert will der Männerchor zeigen, dass er nach wie vor da ist. "Wir singen alle mit Leib und Seele", versichert Roland Weinz. Das zeigt auch der Probenbesuch, der übers Jahr hoch ist. Und das immer und nicht nur in der Vorbereitung auf ein großes Konzert, wie der Dirigent betont. Bis auf die letzten Feinheiten sind die Sänger für den Auftritt bereit. "Wir freuen uns drauf, etwas Tolles abliefern zu können. Jetzt muss nur noch der Funke auf das Publikum überspringen, dann wird es ein rundum gelungener Abend. Aber ich bin mir sicher, dass der Funke überspringen wird", meint Vorschütz. "So viel ist sicher, die Besucher bekommen viel geboten." cid

Mit dem Dirigenten Helmut Vorschütz bereitet sich der Männerchor 02 auf sein Konzert vor, mit dem er sein 110-jähriges Bestehen feiert.

 

© Südhessen Morgen, Samstag, 14.04.2012



 

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 04.04.2012

 

Konzert: Bürstädter MGV 02 feiert 110. Geburtstag

Das Beste aus 20 Jahren

Bürstadt. Der Männergesangverein 02 Bürstadt feiert in diesem Jahr seinen 110. Geburtstag. Aus diesem Grund laden die Sänger zu einem Konzert ein. Am Samstag, 21. April, will der MGV 02 zusammen mit der Bürstädter Bevölkerung den runden Geburtstag musikalisch feiern. Konzertbeginn ist um 19 Uhr im Bürgerhaus Bürstadt.

Unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz wurde ein musikalischer Blumenstrauß kreiert, der das Beste aus 20-jähriger Zusammenarbeit beinhaltet. Schon jetzt freuen sich die Sänger auf das Konzert und wünschen sich natürlich viele Zuhörer. Der Männerchor des MGV wird begleitet vom Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim und HCH Orchester Viernheim unter der Leitung von Stefan Kutscher.

Mit dabei ist außerdem Mezzosopranistin Katja Rommel, deren Vorträge einen besonderen Genuss versprechen. So präsentieren die Sänger und Musiker unter dem Motto "Ich lade gern mir Gäste ein" wieder ein buntes Programm und wollen für gute Unterhaltung auf hohem Niveau sorgen. zg

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 04.04.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  19.03.2012

Übung macht den Meister

19.03.2012 - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

MGV 1902 Gesangverein ist mit den Proben zum Konzert am 21. April im Soll / Mezzosopranistin Rommel geladen

„Ich lade gern mir Gäste ein“ - der bedeutungsvolle Untertitel des Jubiläumskonzertes des Männergesangvereins 1902 Bürstadt (MGV 02) verspricht beste Unterhaltung auf hohem Niveau. Diesem Anspruch zollten die singenden Männer am Samstag während der Probe Tribut und trafen sich eigens zur Vorbereitung des großen abendfüllenden Auftritts am Samstag, 21. April, im Bürstädter Bürgerhaus, zum Sängerseminar.

Von wegen „…und leise tönen Lieder“, könnte man den Probetag im Vereinsheim bezeichnen, denn die Akkordeonorchester Blau-Weiß Bensheim und HCH Viernheim, die jeweils mit über 20 Spielern beim Konzert aufwarten werden, waren mit eingeladen. Beide werden Solopassagen während des Konzertes bieten und den Chor zudem musikalisch begleiten. MGV-02-Dirigent Helmut Vorschütz hatte alle Hände voll zu tun und dirigierte die Musiker parallel zum Taktstockführen für die Sänger. „Wir konnten eine tolle Solistin verpflichten“, erzählten die beiden Schriftführer Hermann Zimmermann und Thomas Ille am Samstagnachmittag.

Die Mezzosopranistin Katja Rommel aus Mainz, ehemalige Schülerin des Musikschule in Heppenheim und schon häufig brillanter Gast in Bürstadt, wird erneut mit ihrer fulminanten Stimme Akzente setzen. „Im Mittelpunkt stehen jedoch wir Männer“, erklären die beiden Herren - immerhin ist es das 110. Jubiläum des Männergesangvereins. Sie versprechen: „Ein Medley, quasi The Best of MGV 02.“ Echt schmackhaft macht der Verein eine derartige Probe für seine Sänger: Bereits um neun Uhr kamen die Herren zum gemeinsamen Frühstück in die Klause des Vereinheims. Ein bestens sortiertes Büffet, frische Brötchen und Kaffee luden zum Essen ein. Erste Abstimmungen, was am Probetag alles stattfinden sollte, gab es zu dieser Zeit bereits. Danach hieß es zweieinhalb Stunden konzentrieren und singen, immer wieder neu ansetzen, auf die Musiker achten - am Ende stand die Harmonie und die Aussage: „Es klappt.“ Zeit für das gemeinsame Mittagessen. Und wieder singen, ausfeilen von kleineren Unreinheiten. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages stimmte man noch einmal die wichtigsten Lieder an. Bis zum Konzert sind noch wenige Wochen Zeit, die mit mindestens ebenso intensiven Proben während der Singstunden gefüllt sind. „Die Generalprobe ist dann direkt vor dem Konzert im Bürgerhaus“, stellten Ille und Zimmermann fest, bevor sich die Sänger erneut sammelten und ihre Stimmen erhoben. Klar, dass im Konzertprogramm der Titel „Ich lade gern mir Gäste ein“ von Johann Strauß nicht fehlen wird.

Im Melodienreigen finden sich zudem „Dank sei dir Herr“ von Georg Friedrich Händel oder eine Reihe amerikanischer Folksongs, neben Seemannsweisen, kroatischen Volksliedern und Heimatliedern.

 

Die Proben des MGV 1902 für das Konzert am 21. April laufen auf Hochtouren.      Foto: AfP Asel

 

KARTEN
Karten zu zehn Euro für das Konzert am Samstag, 21. April, gibt es bei allen Sängern, bei Klaus Ohl unter Telefon 0 62 06 / 70 73 43; Roland Weinz, Telefon 0 62 06 / 71 03 57; bei Albert Brenner, Telefon 0 6206 / 84 01 
oder im Vereinsheim Telefon: 0 62 06 / 89 24, immer dienstags ab 18 Uhr.

Bürstädter Zeitung,  19.03.2012

 



 

 

Südhessen Morgen, Dienstag, 06.03.2012

 

MGV 02: Vorstand im Amt bestätigt / Vorsitzender Klaus Ohl ruft Mitglieder zur stärkeren Mitarbeit auf

Konzert zum 110. Geburtstag

Von unserer Mitarbeiterin Romina Männl

Der Vorstand des Bürstädter MGV 02: Hermann Zimmermann (v.l.), Peter Winkler, Klaus Ohl, Roland Weinz und Thomas Ille.

 

Bürstadt. Anlässlich der Mitgliederhauptversammlung des Bürstädter MGV 1902 fanden sich 43 der 339 Mitglieder im Vereinsheim ein. Der erste Vorsitzende Klaus Ohl begrüßte die Anwesenden. Die Mitglieder bestätigten Ohl und den zweiten Vorsitzenden Roland Weinz im Amt.

Klaus Ohl wandte sich zunächst dem Jahresbericht von 2011 zu. Als überaus positiv bezeichnete er die Gewinnung vier neuer weiblicher Mitglieder, und dankte ihnen für ihre Unterstützung. Im selben Atemzug bemängelte Ohl jedoch, dass es für einen Männergesangverein etwas "beschämend" sei, wenn selbiger es nicht fertigbringe, neue männliche Mitglieder für den Chor zu finden.

Er appellierte an die Versammlung, sich verstärkt auf die Mitgliederwerbung zu konzentrieren, um nicht nur fördernde Mitglieder, sondern auch den einen oder anderen aktiven Sänger für den Verein zu gewinnen.

Rückblickend auf das vergangene Jahr lobte Ohl die zahlreichen Veranstaltungen, bei welchen der Verein mitgewirkt oder die er selbst ausgerichtet hatte. Als Beispiele nannte er das Freundschaftssingen in Mossautal, das Schlacht- und das Briebelfest, das Sängerseminar und den Familienabend.

Hierbei nahm sich der Vorsitzende Zeit, einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. Neben den traditionellen Veranstaltungen wie dem Grillfest und der Vereinsfahrt, die in diesem Jahr Oberammergau zum Ziel haben wird, legte Ohl besonderes Augenmerk auf die Veranstaltungen anlässlich des 110-jährigen Vereinsbestehens.

Seminar zur Vorbereitung

Das geplante Sängerseminar im März soll gezielt auf das Festkonzert am 21. April sowie auf ein gemeinsames Konzert mit dem Bobstädter Liederkranz vorbereiten. Darüber hinaus stehen für den Verein auch ein Radwandertag, diverse Freundschaftssingen sowie eine Weinprobe auf dem Programm.

Einerseits stellte Ohl fest, dass sich die Aktivitäten des Vereins sowohl im vergangenen, als auch die geplanten Aktionen in diesem Jahr "durchaus sehen lassen können". Er dankte allen Helfern, besonders den Frauen, "ohne die Veranstaltungen wie das Briebelfest nicht möglich wären". Andererseits gab er seinen Wunsch nach stärkerem Engagement "besonders jetzt im Jubiläumsjahr" zum Ausdruck. Er bat um mehr Pflichtbewusstsein gegenüber dem Verein und rief die Mitglieder zur regeren Teilnahme an der Organisation von Veranstaltungen und an alltäglichen Diensten auf, um den Vorstand und andere engagierte Mitglieder etwas zu entlasten.

Schriftführer verabschiedet

Nach der Verlesung des Kassenberichts und der Entlastung durch die Kassenprüfer war die Vorstandswahl an der Reihe. Dabei wurden Klaus Ohl und Roland Weinz als erster und zweiter Vorsitzender im Amt bestätigt. Der aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt scheidende Schriftführer Günter Schulz wurde verabschiedet und erhielt ein herzliches Dankeschön für sein Engagement. Sein Amt übernehmen Thomas Ille und Hermann Zimmermann. Peter Winkler, der die Position seines verstorbenen Bruders Bernd Winkler als Kassenführer vorübergehend eingenommen hatte, wurde nun durch die Versammlung offiziell in das Amt gewählt.

Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit einer Ehrung für fleißigen Singstundenbesuch. Unter den Geehrten wurden besonders Albert Kühn und Volker Kühn hervorgehoben, die im vergangenen Jahr nicht eine Probe verpasst hatten.

 

Südhessen Morgen, Dienstag, 06.03.2012

 



 

Bürstädter Zeitung,  06.03.2012

 

Ohne Frauen geht es nicht

06.03.2012 - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

MGV 1902 Verein feiert in diesem Jahr 110-jähriges Bestehen / Jubiläumskonzert am 21. April im Bürgerhaus / Vier neue Mitglieder

Vier neue Mitglieder konnte der Männergesangverein 1902 (MGV 02) im Jahr 2011 gewinnen. „Alles Frauen - darüber müssen wir noch einmal reden“, meinte der Vorsitzende Klaus Ohl schmunzelnd bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Vereinsheim.

Natürlich steht die Mitgliederwerbung weiterhin im Fokus für den Männerchor. Die passiven Unterstützer, derzeit 236, sind eine tragende Säule, dennoch wünscht man sich auch Männer, die stimmgewaltig die derzeit 34 aktiven Sänger unterstützen. „Ohne unsere Frauen geht nichts“, stellte Ohl im Gespräch mit dieser Zeitung klar und betonte die Harmonie im Verein. Die guten, weiblichen Geister helfen dabei, das Vereinsheim sauberzuhalten, sind bei Festen und Konzerten zur Stelle - einfach nicht wegzudenken. Gäste des Chores erlebten das im abgelaufenen Jahr bei närrischen Veranstaltungen, beim Heringsessen, beim Schlachtfest, beim Grillfest, dem Helferabend, dem Familienabend, dem Adventskaffee und der Weihnachtsfeier. Das zweitägige Briebelfest war 2011 wieder ein voller Erfolg, obgleich der Samstag besuchermäßig unter dem schlechten Wetter gelitten hatte.

Da der Männerchor 2012 sein 110-jähriges Bestehen feiert, wurde bereits im Januar ein Neujahrsempfang durchgeführt. In dessen Rahmen fanden alle Ehrungen statt. Damit blieb im Verlauf der Versammlung lediglich die Honorierung des fleißigen Singstundenbesuchs übrig. Bei 44 Chorstunden waren 13 Sänger am fleißigsten. „Der regelmäßige Besuch der Übungsstunden ist sehr wichtig“, mahnte Ohl an, denn nur dann könne man Leistungen bei Wertungssingen, Freundschaftssingen und Konzerten erbringen. Damit war er beim Programm für das Jubiläumsjahr angelangt.

Ein Sängerseminar am Samstag, 17. März, wird auf das Konzert am Samstag, 21. April, im Bürgerhaus vorbereiten. Am 6. und 7. Oktober wird aus Anlass des Festes ein Freundschaftssingen in der Bobstädter Sporthalle veranstaltet. „Derzeit kommen immer mehr Zusagen der vielen Chöre, die wir deshalb angeschrieben haben“, freute sich der Vorsitzende. Der Familienabend mit allen Ehrungen am Samstag, 27. Oktober, beschließt die Jubelfeierlichkeiten. Des Weiteren sparte Ohl nicht mit verdientem Lob an alle, die für Programm bei den Vereinsfeiern sorgen. Theaterstücke, die auch bei anderen Vereinen zur Aufführung kommen, gehören dazu, wie auch die Organisation von Fremd- und Eigennummern beim Fasching.

Vor den Neuwahlen bedankte sich Ohl beim ausscheidenden langjährigen Schriftführer Günter Schulz für acht Jahre Vorstandsarbeit und dafür, dass er die Homepage des Vereins weiterhin in Schuss halten wird. Kassenführer Bernd Winkler verstarb im letzten Jahr plötzlich. Er war 42 Jahre Vereinsmitglied, 37 Jahre davon im Vorstand und davon 22 Jahre Rechner. „Wir werden ihm immer gedenken“, sagte Ohl. Winklers Zwillingsbruder Peter hatte bereits kommissarisch die Geldgeschäfte übernommen und wurde von der Versammlung unter Applaus in das Amt gewählt.

Mit einer kleinen „Modenschau“ präsentierte der Zweite Vorsitzende Roland Weinz die neue Vereinskrawatte, die in schnittigen diagonal verlaufenden Streifen die Vereinsfarben Grün und Weiß zeigt. „Zu den dunklen Anzügen macht das ein frisches Bild“, meinte er, bevor die Runde zum gemütlichen Teil überging.

 

VORSTAND

Der Vorstand des MGV 02 nach den Teilwahlen: Erster Vorsitzender Klaus Ohl, Zweiter Vorsitzender Roland Weinz (wiedergewählt), Kassenführer: Peter Winkler (neu), zwei Schriftführer: Herrmann Zimmermann und Thomas Ille (beide neu); die folgenden Vorstandmitglieder wurden in ihren Positionen bestätigt: aktive Beisitzer: Robert Cornelius, Hans Göttge, Kurt Ohl, Bernd Rokohl; fördernde Beisitzer: Roland Kühn, Alfred Massoth, Albert Brenner; Fahnenträger: Herrmann Zimmermann, Horst Zimmermann, Dietmar Kühn. Dirigent: Helmut Vorschütz, Vertreter: Roland Weinz, Karl Heiser.

Termine
10. März: Schlachtfest im Vereinsheim, 17. März: Sängerseminar im Vereinsheim, 21. April: Jubiläumskonzert im Bürgerhaus, 12. bis 16. Mai: Vereinsfahrt nach Oberammergau, 7. Juli: Grillfest, 4. und 5. August: Briebelfest.

 

Bürstädter Zeitung,  06.03.2012

 



 

 

Bürstädter Zeitung, 13.02.2012

 

 

Großes Programm bei der MGV 02 Fastnacht

13.02.2012 05:46 Uhr - BÜRSTADT

MGV 1902 Faschingsabend heizt Gästen ein

(wb). Zum Einstieg in den Faschingsabend beim MGV 1902 heizten die Tanzmädels der „Zickenzone“ vom Bürstädter Fastnachtsclub mit ihrer Tanzgeschichte „Prinz sucht Burgfräulein“ im Vereinsheim in der Waldgartenstraße kräftig ein. Herrmann Zimmermann hatte für den Gesangverein und seine Freunde am Samstagabend ein großes Programm zusammengestellt und trat dabei selbst in die Bütt - jedoch erst, als sich der Abend bereits zum Ende neigte.

Verschmitzt zog Karlheinz Harfmann die Gäste in seinen Bann, als er hintergründig vom „Vollwärmeschutz der Liebe“ persiflierte. Mit Styropor und Fotovoltaik wurde die Rede zu einer wahrlich „heißen“ Liebeserklärung. Wie es um eine Jungfrau im Mittelalter und zur Narrenzeit mit zugelötetem keuschem Metallkleid bestellt war, lernten die Zuhörer außerdem. „Da hilft nur der Büchsenöffner“ kalauerte Harfmann. Friedel Kilian haute in die Keyboardtasten, regte zum Schunkeln, Singen und Klatschen an, immer dann, wenn eine kleine Pause entstand. Ordentlich gewürzte Worte präsentierte das Büttenoriginal Karl Heinz Wahlig, der „Bäschdädder Buu“. „Das ist alles selbst geschrieben“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Seine Rede aus dem Jahr 1987 hat noch heute Aktualität - eigentlich mehr denn je - denn nichts ist derzeit so beliebt wie Kochsendungen im Fernsehen neben Talkshows, Modelcastings und Gesangstalentshows. Gepfefferte Phrasen wie: „Scharf gewärzt, dass iss vunn Nöte, dess dut de ärgschde Bondworm töte“, sorgten für Lachsalven und Applaus.

Die „veramerikanisierte“ Sprache der Jugend hatte sich Maria Harfmann für ihren Vortrag gewählt. „Ich sammle immer, was sich so tut um mich herum, dann reime ich meine Büttenreden daraus“, beschrieb sie den Werdegang, bis drei Seiten feinste handschriftliche Rede fertig zum Vortrag waren. Zum Brüllen komisch reihte sie auf: „‚Lol’, des ist lustig, des ist gut, des braucht man, wenn man ‚chatte’ tut.“ Facebook, mit besonderem „look“, unverblümt „weggebeamt“ - was zu Deutsch „besoffe“ heißt - oder „fun“, das sei der Spaß, zählte die Sängerin lächelnd auf. „Die ‚Kids‘, was Kinner heest“, reihte sie plaudernd und kopfschüttelnd an - „Gammeln, nichts tun, dann tut mer ‚chille’, und mit 14 nemme die schon die Pille“, schüttelte sie verbal Kopf und Zeigefinger. Ihre Zuhörer, in Glitzerwesten, mit Narrenkappen, als Bayernseppl oder in Kunstrasen gehüllt, stimmten ihr zu: „Gut, dass wir schon so alt sinn, mer spreche wenigschdens noch Deitsch“ - abzüglich des Bäschdädder Platt, versteht sich.

Einen Suffkopp als Mann, der die Wodkaflasche mit einem Bild der Gattin verziert und ihr dann erklärt, dass er sie doch oft am Tag anschaue, was Liebe gleichkäme, parodierten Karin und Nadine Zimmermann. Ludwig Schweickert erzählte mit seiner amüsanten Bütt‘ darüber, wie man sich selbst heiratet. Die Gruppe „Kontrast“ vom HCV brachte wiederholt Schwung in die Menge, die mit ihren Beifallsalven das geforderte „Künstlerbrot“ lieferte. Ohne Gesang geht nichts beim MGC 02: Die MGV-Singers Karl-Heinz Harfmann und Roland Weinz sorgten für Stimmungshöhen und Launesingen im Saal, bevor auch Organisator Herrmann Zimmermann ans Mikrofon schritt. Das Alter war sein Thema. „Oma Käthe“ musste herhalten für stapelweise Kalauer von „Die war mit Jopi Heesters in der Krabbelgruppe“ bis zum verschwundenen Hörgerät. Das war ihr wohl versehentlich in die Finger geraten, als sie sich eigentlich ein Rheumazäpfchen setzen wollte - „Töf täh“ und ein „Ui ui ui“ gab es dafür. Dass sie die zehn Euro Praxisgebühr gut nutzt, indem sie täglich zum Arzt geht, um die neuesten Illustrierten zu lesen, avancierte fast zum Geheimtipp in Sachen Sparsamkeit.

Zünftig und deftig mischten die „Riedtaler“ mit bayrischer „Stimmungsmusi“ zu später Stunde die Jokuskarten frisch, und die Gesellschaft tobte mit bester Laune. Auf seiner Kappenabend- und Sitzungsrundreise schaute das Prinzenpaar Michaela I. und Claus I. vorbei und verlieh dem Abend einen Hauch von Glanz zusätzlich zum tollen Programm.

Viel zu tun gab es für die beiden Bäschdädder Narrenhoheiten, denn allein in Bürstadt gab es mindestens vier Veranstaltungen, bei denen sie sich ihrem Volk zeigten.

 

 

Fotos: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung, 13.02.2012

 



 

Südhessen Morgen
13. Februar 2012

 

MGV 02: Enkelin hilft Maria Harfmann während der Vorbereitungen zum humorigen Vortrag über die Jugendsprache

Ex beamt sich beim Kappenabend einfach weg

Bürstadt. Dass Jugendliche "chillen", wenn sie nichts tun, haben die Erwachsenen schon mitbekommen. Aber Maria Harfmann, die seit Jahrzehnten beim Kappenabend des MGV 02 in der Bütt steht, hat sich für ihre diesjährige Rede intensiv mit der Sprache der jungen Leute befasst: "Statt ,Der hat sich besoffen', sagen die unverblümt, ,Der hat sich einfach weggebeamt'."

Der Freund ist inzwischen zum "Lover" geworden. "Bleib easy, immer mit der Ruh, dann kommt auch noch der Ex dazu", reimte Maria Harfmann fröhlich weiter. "Meine Enkelin Sandra hat mir bei der Rede geholfen und mich in die Jugendsprache eingeweiht", gestand Harfmann später lachend.

Sie schreibt ihre Reden immer selbst, tüftelt wochenlang an den Reimen, bis alles sitzt. "Früher hab' ich meist über's Ortsgeschehen geschrieben, aber inzwischen ist irgendwie nicht mehr so viel los." Deswegen hat sich die Büttenrednerin mit ihrer humoristischen Spürnase auf die Suche nach anderen Themen gemacht. Und ihr Vortrag kam bei den Gästen im Vereinsheim prima an.

Ihr Mann Karl-Heinz Harfmann, auch Fastnachter und "Rentner mit Zeit", war wie üblich zuständig für die Fastnachtsorden, die Sitzungspräsident Hermann Zimmermann verteilte. In Handarbeit hat er 80 Stück davon hergestellt. Dieses Mal ist es der Kopf von Till Eulenspiegel, der für die MGV-Fastnacht 2012 steht.

"Es sind viele Arbeitsschritte nötig, an einem Orden arbeite ich gut zwei Stunden", erzählte Harfmann. Zuerst macht er die Form, dann wird gegossen, gebrannt und bemalt. Mit Freude hat er schon gesehen, wie seine Orden bei Freundschaftssingen sogar gehandelt wurden. "Es sind eben Unikate", betont er.

Beim Kappenabend erhielten alle Aktiven einen kleinen Till - dazu gehörten Friedel Kilian, der für die Musik am Abend sorgte, sowie Vizedirigent Roland Weinz, der zusammen mit Harfmann als Gesangsduo "Die MGV-Singers" auf der Bühne stand.

"Oma Käthe" plaudert in der Bütt

Die beiden hatten sich die lustigen Lieder "Des Klempners Töchterlein" und "Das kommt vom vielen..." ausgesucht, und beim Refrain sangen die Gäste eifrig mit.

Als echter "Bäschdädder Bu" ging auch Karl-Heinz Wahlig in die Bütt. In seiner deftigen Art plauderte er aus dem Nähkästchen. Als Gast kam später noch Lui Schweikert, der von der Hochzeit mit sich selbst berichtete.

Auch Hermann Zimmermann, der das Programm zusammengestellt hatte und durch den Abend führte, ließ es sich nicht nehmen, in die Bütt zu steigen. Dazu hatte er sich als "Oma Käthe" verkleidet und berichtete auf lustige Weise von allen Themen, die Senioren beschäftigen. Von der Einäscherung bis zur Beerdigung und vom Finanzamt, das auch noch das letzte Geld holen will.

Karin und Nadine Zimmermann bewiesen ihr närrisches Talent mit einem Beitrag über den betrunkenen Ehemann und seine Frau.

Die Riedtaler traten auf und als weitere Gäste hatten sich das BFC-Ballett "Zickenzone" und das HCV-Ballett "Kontraste" angesagt. Zwischendurch gab es zudem immer wieder Tanz- und Schunkelrunden, die für eine prächtige Stimmung sorgten. cid

Südhessen Morgen
13. Februar 2012

 

 



 

Bürstädter Zeitung, 28.01.2012

 

Rückblick: Viel Stimmung beim MGV 02

28.01.2012 - BÜRSTADT

KARNEVALSSITZUNG Kostümball mit närrischem Programm

(wolf). Was Anfang 1987 als Vereins-Kostümball angekündigt war, entpuppte sich als ausgewachsene Karnevalssitzung, die den Großveranstaltungen der Fastnachtsclubs nicht nachstand. Die Aktiven des Männergesangvereins 1902 standen damals in der Bütt und unterhielten ein froh gestimmtes Publikum im Bürgerhaus mit viel Witz und Humor. Der Verein bewies damit einmal mehr, dass er über routinierte „alte“ Fastnachter verfügt, die es verstehen, gekonnte Reden zu formulieren. Für die richtige Stimmung sorgten vor 25 Jahren zudem die musikalischen Einlagen. Besonders das neue Prinzenpaar entpuppte sich dabei als Entertainer-Duo.

Mit dem Einzug der Tollitäten um 20.11 Uhr begann seinerzeit das närrische Treiben im Bürgerhaussaal. Mit viel „Helau“ wurden die beiden willkommen geheißen und nach ihrer offiziellen Begrüßungsansprache auf ihre Plätze geleitet. Danach sagte Albert Brenner, der durch das Programm führte und die Hausorden an alle Mitwirkenden verteilte, eine „Männerfeindin“ an, die mit dem starken Geschlecht so richtig abrechnete. Am Ende ihres Vortrages war Monika Held der Applaus der Damen sicher.

Für Abwechslung sorgte das Nachwuchs-Ballett der Lizzy-Dancers. Die elf jungen Damen führten einen spanischen Tanz vor und wurden dafür mit Süßigkeiten belohnt. Danach betrat mit Fred Zahn ein altbekannter Fastnachter die Bühne. Als „Tramp von der Pfalz“ sorgte er mit seiner Quetschkommode auch 1987 wieder für Stimmung im Saal. Gut an kamen beim Publikum Karl und Maria Ohl, die als zerstrittenes Ehepaar über ihr „Familienidyll“ berichteten. Szenen einer weiteren Ehe führte dann das „echt Bäschdädder Meedche“ Maria Hartmann den Zuhörern vor Augen.

Danach hieß es „Bühne frei“ für das Prinzenpaar, das sich in musikalischer Form der Narrenschar vorstellte. Begleitet von seiner hübschen Prinzessin Ilona trug Prinz Jürgen das offizielle Karnevalslied vor, das mit „Fastnacht in Bürstadt, wo man singt und lacht“ betitelt war. Auch bei seinen weiteren Songs überraschte das singende Prinzenpaar mit neuen, zum Teil auch kritischen Strophen, die sehr gut beim Publikum ankamen. Erst nach einer Zugabe durften die beiden die Bühne verlassen.

Als alter Musiker erntete dann Herbert Held ebenso wie die Stimmungssänger Horst Held und Karl-Heinz Harfmann so manchen Lacher. Über seltsame Erlebnisse in seinem Garten konnte Karl Ohl berichten. Nach der Pause standen Albert Brenner und Karl-Heinz Harfmann als Karl und Karlchen in der Bütt und brachten einen Kalauer nach dem anderen. Abgeschlossen wurde das abwechslungsreiche und humorvolle Programm von einigen „späten Mädchen“, die schon mit ihrer Aufmachung das Publikum auf ihrer Seite hatten.

Heute - 25 Jahre später - findet der närrische Kappenabend des MGV 1902 am Samstag, 11. Februar, ab 20.11 Uhr im Vereinsheim der Sänger in der Waldgartenstraße statt. Der Eintritt zur närrischen Schau ist frei.

 



Südhessen Morgen    9. Januar 2012

MGV 02: Sänger feiern 110. Vereinsgeburtstag / Konzert am 21. April im Bürstädter Bürgerhaus

Botschafter des Chorgesangs

Bürstadt. Der Männergesangverein 1902 Bürstadt wurde vor 110 Jahren im damaligen Gasthaus "Zum deutschen Haus" von 50 Männern gegründet. Diesen runden Geburtstag feierten die Sänger in diesem Jahr beim Neujahrsempfang im eigenen Vereinsheim.

In seiner Ansprache berichtete Vereinsvorsitzender Klaus Ohl den Mitgliedern und Gästen aus der wechselvollen Geschichte des Vereins, der von langjährigen Vorsitzenden, engagierten Sängern und Mitgliedern getragen wurde und wird.

"Bei zahlreichen Veranstaltungen kann man spüren, welche Impulse von diesem Verein ausgehen, was auf Grundlage von Idealismus, Gemeinsinn und Ideenreichtum geleistet werden kann", führte der Vorsitzende im festlich geschmückten Vereinsheim aus.

"Neben unterschiedlichsten Gefühlen, die durch Gesang angesprochen werden, singen die Chöre jedoch nicht nur für sich selbst, sondern auch Zuhörer dürfen teilhaben an der reifen Frucht der Arbeit des Chors", machte er deutlich. Er nannte den MGV 02 einen Botschafter des Chorgesangs, der einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leistet und in Bürstadt das kulturelle Leben mitprägt, zum Beispiel mit zahlreichen Auftritten und Konzerten.

Im Laufe der vergangenen 110 Jahre hat der Verein große Anerkennung erfahren. Im Jahr 2002 wurde er mit der von Bundespräsident Theodor Heuss gestifteten Zelter Plakette ausgezeichnet. Auch die Ehrenplakette des Landes befindet sich im Besitz des Gesangvereins.

Der Pflege des Liedgutes, der Tradition und der christlichen Grundwerte verpflichtet, führte Gründungsvorsitzender Johann Gündling 43 Jahre lang die Geschicke des Vereins. "Eine Leistung, die bisher in Bürstadt, das wage ich zu behaupten, nicht wiederholt wurde", sagte Klaus Ohl. Jakob Kühn, Karl Gündling und Karl Kühn folgten. In dessen 15-jährige Amtszeit fiel auch der Bau des Vereinsheims, in dem heute geprobt und gefeiert wird.

Von 1990 bis 1995 übernahm Heinz Ohl den Vorsitz. Ihm folgte der amtierende Vorsitzende Klaus Ohl. In seiner Ansprache erinnerte er auch an die langjährigen musikalischen Leiter. In dieser Reihe durfte auch Dirigent Helmut Vorschütz nicht fehlen, der seit 20 Jahren den Taktstock beim MGV 02 schwingt. Er wurde von Roland Weinz vertreten. Der zweite Vorsitzende ließ zu Ehren des Geburtstagskindes die Stimmen von 30 Männern erklingen.

Mit "Tebe Poem", "Viva la Musica" und "Das Tal in den Bergen" unterhielt der Männerchor im ersten Teil der Feierstunde. Danach ging's auf eine musikalische Reise zum schönen Rhein und zum Abschluss gab's die "Hochzeit der Frösche".

Zum 110. Geburtstag tritt der Männerchor am 21. April im Bürgerhaus auf. Im Spätjahr ist zudem ein Freundschaftssingen über zwei Tage in Bobstadt in Planung. Zudem begibt sich die Vereinsfamilie im Mai auf eine Vereinsfahrt nach Oberammergau.

Mit Sekt und Gebäck wurde dann noch auf das Wohl des Vereins angestoßen. Fell

 

Südhessen Morgen
9. Januar 2012

 



 

Bürstädter Zeitung, 10.01.2012

 

Den Atem der Seele spüren: MGV 1902 feiert 110-jähriges Jubiläum
10.01.2012 - BÜRSTADT

110 JAHRE MGV 1902 feiert mit Gesang und Ansprachen Jubiläum

(wb). „Viva la Musica“ - es lebe die Musik und vor allem der Gesang. Das zelebrierten die 30 Sänger des Männergesangvereins MGV 02 beim ersten Neujahrsempfang in der Vereinsgeschichte in einer bewegenden Ansprache, mit Gesang und im Gespräch mit Mitgliedern, Gönnern und Freunden. Der Verein blickt stolz auf stattliche 110 Jahre Bestehen im Jahr 2012 zurück. 

„Das war der Grund einen Empfang gleich zum Jahresstart anzubieten“, begrüßte Vereinsvorsitzender Klaus Ohl die sehr große Feiergemeinde im Vereinsheim in der Waldgartenstraße. Im April 1902 wurde im „Deutschen Haus“ mit 50 Männern der Chor gegründet und zeichnet sich bis heute durch die Kontinuität in der Vereinsführung und der Chorleitung aus. Den damals festgelegten Sinn und Zweck - „die Pflege des deutschen Liedgutes“ - füllt man bis heute mit Leben. Eindrucksvoll demonstrierten die Herren dies, unterm Taktstock von Vizedirigent Roland Weinz, mit mehreren, stilistisch ganz unterschiedlichen Liedern. Eine echte Demonstration der Bandbreite von „Viva la Musica“ und „Abendfrieden“ bis „Tebe poem“, die die Zuhörer mit Applaus honorierten. 

Amüsant lockerte „Die Hochzeit der Frösche“ am Ende der Darbietungen die Veranstaltung auf. Zu hören war ein Quackgesang, der von einer Ansammlung Kröten und Frösche in einem Tümpel hätte stammen können. Mit Konzentration und einer Portion Humor vorgetragen geriet das Lied zu einer ganz anderen Art von Gesang, die ihre Wirkung - ein Lächeln auf die Mienen zu zaubern - nicht verfehlte. 

Höhen und Tiefen hat der Verein seit seiner Gründung erlebt, man musste von geschätzten Menschen viel zu früh Abschied nehmen und sich immer wieder - gerade in den Anfangsjahren - mit den Gegebenheiten der Geschichte auseinandersetzen. Klaus Ohl sprach vom Singen als „Atem der Seele“, der gleichsam euphorische Freude, Wehmut und Trauer ausdrücken kann, womit Trost und Hoffnung verbunden sind. Im Fokus für die engagierten Sänger stand dabei ihre eigene Freude am Gesang an die Zuhörer weiterzugeben. „Damit sind wir Multiplikatoren und beziehen Sie alle in unsere Gemeinschaft ein“, so Ohl zusammenfassend. 

Erneut werden die Herren das beim Jubiläumskonzert am Samstag, 21. April, im Bürstädter Bürgerhaus unter Beweis stellen. Als Verein sind die Herren mit Partnerinnen und Mitgliedern ebenfalls aktiv und bieten am 19. Feburar einen Kräbbelkaffee, ein Schlachtfest am 22. März, eine Vereinsfahrt nach Oberammergau vom 12. bis 16. Mai, das Briebelfest am 4. und 5. August und im Rahmen des 110. Jubiläums am 6. und 7. Oktober ein Freundschaftssingen in der Sporthalle Bobstadt. „Wir hoffen auf eine große Beteiligung und sind gerade dabei alle Chöre anzuschreiben“, verriet Klaus Ohl, bevor er mit den Gästen bei Sekt und Gebäck das Gespräch fand. 

Hat Höhen und Tiefen erlebt: Der Männergesangverein 1902 feiert sein 110-jähriges Bestehen.  Fotos: AfP Asel



TIP-Verlag, 8. Januar 2012

„Die Harmonie eines Chores bringt Herz und Seele in Bewegung“

Männergesangsverein 1902 feiert seinen 110. Geburtstag / MGV-Jubiläumskonzert am 21. April im Bürgerhaus

BÜRSTADT – Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gönner des MGV 1902 fanden sich am Sonntag im Vereinsheim in der Waldgartenstraße ein. Der Verein hatte sein 110-jähriges Jubiläum zum Anlass genommen, einmal zurück zu blicken und die Jahre Revue passieren zu lassen, die der Verein mit seinen Mitgliedern bereits erlebt hat. "Ein Zeitraum von 110 Jahren bedeutet für unseren Verein eine lange Wegstrecke mit Höhen und Tiefen, denken sie nur an die Weltkriege, während denen die Vereinsarbeit zum Erliegen kam", betonte der Erste Vorsitzende Klaus Ohl.

Bei zahlreichen Veranstaltungen könne man spüren, welche Impulse vom Verein ausgingen und was auf Grundlage von Idealismus, Gemeinsinn und Ideenreichtum geleistet werden könne, führte Ohl weiter aus. "Mit dem Chorgesang haben die Mitglieder des MGV 1902 stets auch Freude weitergegeben an diejenigen, die mit offenen Herzen zu den Veranstaltungen, zu den Konzerten gekommen sind", meinte Ohl und ergänzte, dass der Verein damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag geleistet und die Stadt kulturell mitgeprägt habe.

Um den runden Geburtstag gebührend zu feiern, zeigten die aktiven Sänger, diesmal unter Leitung vom Zweiten Vorsitzenden Roland Weinz, ihr gesangliches Können gleich bei mehreren Liedbeiträgen und wurden mit begeistertem Applaus der Zuhörer belohnt. Im Anschluss an den offiziellen Teil waren alle Anwesenden eingeladen, das Jubiläum bei einem Sektempfang und mit netten Gesprächen zu begehen.

Eva Wiegand

Info: Am 21. April findet das Jubiläums-Konzert des MGV 1902 im Bürgerhaus statt.

TIP-Verlag, 8. Januar 2012

 



 

Südhessen Morgen
11. Oktober 2011

MGV 02: Verein zeichnet verdiente Mitglieder aus
Fröhlicher Familienabend

BÜRSTADT. Die Ehrung verdienter Mitglieder, die dem Bürstädter Männergesangverein 1902 schon Jahrzehnte die Treue halten, standen im Mittelpunkt des fröhlichen Familienabends. Das vereinseigene Haus in der Waldgartenstraße war voll besetzt, die Stimmung wie gewohnt gut - und zu singen und zu erzählen gab es auch jede Menge.

Traditionell eine Woche nach der offiziellen Kerwe feiert der MGV die Nachkerwe. Ein Kerwekranz wird aufgehängt und Schriftführer Günter Schulz übernahm wieder die Rede. Er hat inzwischen Übung darin. Und so erzählte er Schwänke aus dem Vereinsgeschehen, erinnerte an die Fahrt ins "Ossiland" oder den prompten Einsatz eines Lieferanten-Helfers (Bäckerei Gebhard) beim Briebelfest. Dieser hatte erfahren, dass beim Freiwilligeneinsatz Personalmangel herrschte, und bot ohne Umschweife seine Unterstützung an.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings beim diesjährigen Familienabend. Weil man sich entschlossen hatte, dieses Mal keine aktiven Sänger sondern nur Fördermitglieder zu ehren, schickte der Sängerkreis Bergstraße kein Vorstandsmitglied, das die Ehrungen hätte vornehmen können. Klaus Ohl, erster MGV-Vorsitzender, bedauerte dies in seiner Ansprache und nahm die Ehrungen nach einigen Liedbeiträgen der aktiven Sänger selbst in die Hand.

Immerhin hatte er Menschen auszuzeichnen, die dem Verein, der zurzeit 343 Mitglieder hat, 40, 50 oder sogar 60 Jahre angehören. Weil diese Mitglieder teilweise hochbetagt sind, waren viele nicht erschienen. Ihnen werde man die Uhrkunde natürlich nach Hause bringen, versprach Ohl.

Geehrt wurden: Albert Brenner, Franz Held (für 60-jährige Mitgliedschaft), Hermann Massoth (50-jährige Mitgliedschaft und Ernennung zum Ehrenmitglied). Norbert Heiser, Rudi Hilsheimer, Herbert Steeg, Peter Werner und Hans Wiedemann (40-jährige Mitgliedschaft) sowie Walter Rothermel, Hans Siegler, Karl Trüb, Heinz Wolk, Peter Wolk und Karl Dieter Wolk. klm

Südhessen Morgen
11. Oktober 2011



 

Bürstädter Zeitung, 10.10.2011

 

„Viva la musica“: MGV 1925 ehrt Mitglieder
10.10.2011 - BÜRSTADT

Von Steven Werry

FAMILIENABEND MGV 1902 ehrt langjährige Mitglieder / Unterhaltungsmusik und Gesang

Für den Männergesangverein 1902 Bürstadt (MGV) waren die Ehrungen beim traditionellen Familienabend am Samstag im Vereinsheim etwas Besonderes. „Es ist das erste Mal in meiner Zeit beim Verein, dass bei einem Familienabend nur Förderer geehrt werden“, sagte Schriftführer Günther Schulz.

„Ich darf Sie heute Abend zu unserem Familienabend willkommen heißen“, begrüßte Klaus Ohl, der Erste Vorsitzende des Vereins, die versammelten Mitglieder und deren Angehörige: „Unser Schriftführer Günther Schulz hat für nachher eine kleine Rede vorbereitet. Sind wir mal gespannt, was er uns zu erzählen hat.“ 

Nachdem sich die Sänger des Vereins zum Einsingen zurückgezogen hatten, traten sie wieder in den Raum und eröffneten die Ehrung mit dem Lied „Viva la musica“. In verschiedenen Alterskategorien wurden an diesem Abend fördernde Mitglieder des Vereins geehrt und ausgezeichnet. Jedoch waren nicht alle geehrten Mitglieder anwesend. „Die Ehrungen für die nicht Anwesenden werden in den kommenden Tagen bei den entsprechenden Leuten daheim durchgeführt“, erklärte Klaus Ohl. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Walther Rothermel, Hans Siegler, Karl Trüb, Heinz Wolk, Peter Wolk und Karl Dieter Wolk geehrt. Von den Mitgliedern, die 40 Jahre im Verein sind, Norbert Heiser, Rudi Hilsheimer, Herbert Steeg, Peter Werner und Hans Wiedermann war keiner für die persönliche Ehrung anwesend. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Hermann Massoth geehrt und des Weiteren zum Ehrenmitglied ernannt. Und für die 60-jährige Mitgliedschaft wurden Franz Held und Albert Brenner geehrt. 

Brenner 60 Jahre treu

Für die Mitglieder des Vereins ist Albert Brenner eigentlich kein förderndes Mitglied, erklärte Klaus Ohl. Bis vor zwei Jahren sang er noch im Verein aktiv mit, bis er aus gesundheitlichen Gründen mit dem Singen aufhören musste und seitdem als förderndes Mitglied gemeldet ist. Über die Auszeichnung für 60 Jahre und den geprägten Teller dazu war er dennoch erfreut. „Es freut mich ganz besonders, dass ich hier 60 Jahre erleben durfte“, sagte Albert Brenner. Eine weitere Ehrung erwartete den Ersten Vorsitzenden Klaus Ohl für 16 Jahre Vorsitz im Verein. Zwei Kästen Bier mit Schleife erwarteten ihn als Überraschung. Abschließend gaben die Sänger noch einige weitere Lieder zum Besten.

Für die musikalische Unterhaltung am Abend war Friedl Kilian wieder mit von der Partie. Mit Keyboard und Gesang sorgte er für Unterhaltungsmusik und forderte die Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen zum Tanzen auf. Kerwevater und Schriftführer des MGV Günther Schulz sorgte schließlich mit seiner Rede für Gelächter und Stimmung. Besonders nahm er dabei die Vereinsreise nach Ostdeutschland aufs Korn, die durch die Insolvenz eines Hotels um einen Tag verkürzt werden musste. „Die Mehrheit lachte, ist doch nicht schlecht, endlich mal eine billige Sause, und auch noch einen Tag früher zuhause. Was glaubt ihr, wie die Leute erst lachen, wenn wir nur noch Tagesfahrten machen“, sprach er. Applaus war ihm damit sicher. Abschließend gab es noch bei der Tombola einiges zu gewinnen.

 

 

Für den Männergesangverein 1902 Bürstadt waren die Ehrungen beim traditionellen Familienabend am Samstag im Vereinsheim etwas Besonderes.                  Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung, 10.10.2011

 



 

TIP-Verlag Ausgabe vom 10.08.2011

Briebelfest des MGV 1902 lockte zahlreiche Besucher an.
Karaoke, Kinderolympiade und Köstlichkeiten

 

BÜRSTADT – Während die Feste des MGV 1902 in den Jahren zuvor immer gut davongekommen sind, hatte der Gesangsverein am Samstag richtig Pech: das Wetter spielte so gar nicht mit. A m späten Nachmittag, noch bevor die ersten Gäste in der Waldgartenstraße anrückten, versuchten die zahlreichen Helfer zu retten, was zu retten war und brachten schnell die Seitenteile an den Zelten an, es regnete in Strömen. Das war allerdings noch nicht alles. Die nächsten Platzregen folgten prompt am frühen Abend. „Einige sind mit ihrem Essen dann direkt runter in den Saal gegangen“, berichtete Schriftführer Günter Schulz „und konnten so nassen Füßen und verwässerten Speisen entgehen”. Dennoch ließen sich die Gäste das Feiern nicht vermiesen. In der Karaoke-Bar „Zum letzten Absacker“ ging es bis um 2 Uhr nachts hoch her. „Ab zehn Uhr hat es sich ordentlich gefüllt, die Stimmung war sehr gut“, erzählte Schulz. Weiter ging es dann gleich am Sonntagmorgen mit der siebten Kinderolympiade des MGV 1902. Die Organisatoren hatten sich wieder neue Spiele ausgedacht und schminkten die Kinder nebenbei noch und verzierten sie mit hübschen Tatoos. Diesmal standen insgesamt sieben verschiedene Spiele vom Torwandschießen, Ball- und Bobbycar-Slalom bis hin zum Löffelgolf auf dem Programm. Für die gemeisterten Spiele sammelten die Kinder Punkte. Auch das Spiel „Der schiefe Turm von Bürstadt“ war von den Teilnehmern zu meistern. Hierbei mussten die Kinder mit CDs und Styroporkugeln einen möglichst hohen Turm bauen. Am frühen Sonntagabend folgte dann die Siegerehrung. Der Gewinner mit den meisten Punkten durfte sich als Erster seinen Gewinn aussuchen. „So bekommt jeder, was er gerne haben möchte“, war sich Marion Michael, die die Kinderolympiade mitorganisierte sicher. Und auch die Erwachsenen kamen bei den Sängern nicht zu kurz. Neben deftigen Speisen, Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken, konnten auch „die Großen“ tolle Preise bei der Tombola gewinnen.
Eva Wiegand

 

TIP-Verlag Ausgabe vom 10.08.2011

 



 

Bürstädter Zeitung, 08.08.2011

 

Gesangverein 

Feucht-fröhliche Angelegenheit: MGV 1902 feiert Briebelfest
08.08.2011 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

MGV 1902 Besucher haben trotz des Regens ihren Spaß beim zweitägigen Briebelfest

Zehn Tage Vorbereitung hatten die Vereinsmitglieder des Männergesangvereins 1902 in ihr Sommerfest gesteckt und wurden - trotz Regens am Samstag und wenig sommerlichen Temperaturen - mit sehr gutem Besuch, vor allem am Sonntag, belohnt. Nachdem sintflutartige Regenfälle den Festauftakt des Briebelfestes am Samstagabend mit dem gemeinsamen Karaokesingen von Jung und Alt zu einer wahrhaftig feucht-fröhlichen Angelegenheit hatten werden lassen, sah die Welt am Sonntag schon wieder viel freundlicher aus.



Pünktlich zum Frühschoppen und vor dem Beginn der Kinderolympiade kam die Sonne heraus, und die Zelte in der Waldgartenstraße rund um das Vereinsheim füllten sich zusehends. Rund 70 Helfer sorgten sich um das leibliche Wohl der Gäste und Freunde des Vereins. Viele Vertreter befreundeter Vereine statteten den Sängern ihren obligatorischen Besuch ab. Eine besonders stattliche Mitgliederanzahl der Bürstädter Feuerwehr genoss den aufmerksamen Service ebenso wie zahlreiche Kommunalpolitiker. 

Löffelgolf, Ballslalom, Torwandschießen

Hausgemachter Hackbraten oder Rollbraten mit Spätzle luden zum gemeinsamen Mittagessen mit der ganzen Familie ein. Ebenso wie die Bratwurst und die bei den Jüngsten besonders beliebten Hamburger in XL-Format. Alles zu familienfreundlichen Preisen, die gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht wurden. An der Bar „Zum letzten Absacker“ gab es Hochprozentiges und frische Sommercocktails. Von Caipirinha über den feurigen Mojito bis hin zum „Indrink für Jung und Alt“, der Briebelschorle, bot die Cocktailbar alles, was die Genießer edler Mixgetränke lieben - auch alkoholfrei. 



Zur Mittagszeit war kaum noch ein freier Platz zu finden. Die gute Küche des MGV 1902 ist seit Jahren Anziehungspunkt für Gäste von nah und fern. Viele Bürstädter kamen auch mit großen Körben und Tupperschüsseln, um sich ihren Sonntagsbraten für Zuhause mitzunehmen. 

 

Währenddessen starteten auch die Kinderwettspiele. Marion Michael und ihr Team hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem die Kinder an sieben verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen mussten. Löffelgolf, Ballslalom, Torwandschießen, Ballbalance, Flaschenwerfen und Bobbycar-Rückwärts hießen die Disziplinen, die es zu bewältigen galt. Attraktive Gewinne, Urkunden und Medaillen warteten auf die Teilnehmer bei der Siegerehrung am Sonntagnachmittag. Eine Tombola mit vielen Preisen rundete das Festprogramm ab.

Die ehrenamtlichen Helfer, die sich insgesamt mit dem Briebelfest 2011 zufrieden zeigten, wünschen sich für 2012 nur eines: „Besseres Wetter“ - denn das Wetter war als Einziges wirklich verbesserungswürdig.

Fotos: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung, 08.08.2011

 



 

 

Südhessen Morgen, 8. August 2011

 

Vereinsleben: 

Briebelfest lockt die Bürstädter wieder massenweise zum Vereinsheim des Männergesangvereins in die Waldgartenstraße

Am Sonntag lacht dem MGV die Sonne
Bürstadt. Andrang herrschte bereits am Samstagabend auf dem Vereinsgelände des MGV 02 in der Waldgartenstraße. Das traditionelle Briebelfest lockte die Bürstädter zu den Sängern. Diese hatten erneut keine Mühen gescheut, damit sich die Gäste bei ihnen wohl fühlen.

Das gemütliche Beisammensein, das Plaudern mit Freunden und Bekannten stand im Vordergrund des Festes, und die Küche der Sänger war für den Ansturm bestens gerüstet. Doch dann kam der große Regen. "Wir hatten allerdings dadurch kaum Einbußen. Die Leute freuen sich das ganze Jahr auf das Briebelfestessen und kommen auch, wenn das Wetter nicht optimal ist", meinte Schriftführer Günter Schulz. Die Zelte boten Schutz gegen den Regen, einige Gäste zogen sich nach drinnen ins Vereinsheim zurück. Ab 22 Uhr füllte sich die "Bar zum letzten Absacker" im Keller. Und dort wurde lang und kräftig Karaoke gesungen.

Als sich gestern die Sonne durchgesetzt hatte, kamen am Mittag dann die erwünschten Besucherströme. Für die Kinder stand eine Olympiade auf dem Programm, die auch draußen auf der Straße stattfinden konnte. Knifflige Aufgaben gab es zu bewältigen wie zum Beispiel der Parcours, der mit einem Bobbycar rückwärts im Slalom bewältigt werden sollte. Als Hilfsmittel durfte lediglich ein Spiegel eingesetzt werden.

Wo andere Vereine noch auf Torwände schießen, gibt es beim MGV die Türwand. Unterschiedlich große Löcher in einer Tür sollten getroffen werden, dafür gab es Punkte. Nicht so einfach war auch der Ballslalom. Dazu mussten sich die Teilnehmer einen Ball zwischen die Knie klemmen und einen Parcours durchqueren. Am Ende sollte der Ball sogar mit den Knien in einem Eimer versenkt werden.

Ungewöhnliches Flaschenwerfen
Auch das Flaschenwerfen war eher ungewöhnlich. Mit Wasser gefüllte Plastikflaschen sollten so gezielt geworfen werden, dass sie in einem Getränkekasten landeten - und das möglichst aufrecht. Geschicklichkeit war bei den Spielen mit den Tischtennisbällen gefragt. Hier musste balanciert, gepustet und mit dem Kochlöffel transportiert werden.

"Der schiefe Turm von Bürstadt" hieß eine weitere olympische Disziplin. Hier sollten die Kinder Styroporkugeln und CDs abwechselnd in die Höhe stapeln. Der Wind machte einige dieser Aufgaben sehr schwierig.

"Wir lassen uns immer etwas Neues einfallen und gucken, dass für jedes Kind etwas dabei ist", erläuterte Marion Michael als "Olympia-Beauftragte" der Sänger. Sie hat von Beginn an die Verantwortung für die Spiele. Damit die Kinder beim Briebelfest Spaß haben, ist sie immer auf Ideensuche. Am Nachmittag konnten sich die Kinder ihre gewonnenen Preise aussuchen. Deshalb war es nötig, dass sie zur Siegerehrung anwesend waren. Anders ist es für diejenigen, die Lose für die Tombola gekauft haben. "Die werden mit Namen und Adresse versehen und alle, die bei der Ziehung nicht da waren, werden von uns benachrichtigt", so Schriftführer Günter Schulz.

Bei zehn Losen gibt's eins gratis
Erneut hatte das Angebot der Sänger bewährt, bei zehn gekauften Losen ein elftes gratis dazu zu geben. "Die Leute haben wieder gerne zugegriffen. Das lag aber auch an unseren tollen Preisen", so Schriftführer Schulz.

Nach dem erfolgreichen Wochenende erwartet die Helfer des Vereins noch eine arbeitsreiche Woche. Sämtliche Buden im Hof müssen wieder abgebaut und das Material für das nächste Briebelfest verstaut werden.


Südhessen Morgen
8. August 2011

 



 

Bürstädter Zeitung, 03.08.2011

Caipirinha, Rollbraten und Karaoke: Briebelfest in den Startlöchern
03.08.2011 - BÜRSTADT

MGV 1902 Briebelfest in der Waldgartenstraße am Samstag und Sonntag

 

(wolf). „Hoffentlich hält das Wetter und es bleibt so warm.“ So lautet der derzeit meist geäußerte Wunsch der vielen ehrenamtlichen Helfer des Männergesangvereins 1902, die mitten in den Aufbauarbeiten für das kommende Sommerfest stehen. 

Am kommenden Samstag und Sonntag feiert der MGV 1902 sein traditionelles Briebelfest auf dem Vereinsgelände in der Waldgartenstraße. Dann werden sich wieder rund 70 Helfer um das leibliche Wohl der Gäste und Freunde des Vereins kümmern.

Hausgemachter Hackbraten oder Rollbraten mit Spätzle laden zum gemeinsamen Mittagessen mit der ganzen Familie ein. Ebenso wie die Bratwurst und die bei den Jüngsten besonders beliebten Hamburger in XL-Format werden viele Speisen und Getränke angeboten. Das eigentliche Festprogramm startet am Samstag, 6. August, um 18 Uhr. Ab 21.30 Uhr öffnet dann die Bar „Zum letzten Absacker“ ihre Pforten und kredenzt Hochprozentiges und frische Sommercocktails. Von Caipirinha über den feurigen Mojito bis hin zum „Indrink für Jung und Alt“ und der Briebelschorle wird die Cocktailbar alles anbieten, was die Genießer edler Mixgetränke lieben - übrigens auch als alkoholfreie Köstlichkeiten. „Wir haben alle Preise gegenüber dem Vorjahr gehalten und verlangen sowohl beim Essen als auch bei den Getränken keinen Cent mehr als in 2010“, erklärt Vorstandsmitglied Guenter Schulz.

Am Samstag wird der Abend durch das beliebte Karaoke-Singen bestimmt sein. Erstmals fest im Angebot wird das Singen der Kinder zwischen 20 und 21.30 Uhr sein. Daran anschließend dürfen sich die Erwachsenen am möglichst originalgetreuen Nachsingen von Schlager-Ohrwürmern und Hits der letzten 50 Jahre versuchen. 

Der Sonntag startet mit dem Frühschoppen ab 10 Uhr, dem Mittagstisch und findet einen weiteren Höhepunkt in der um 11 Uhr startenden Kinderolympiade. Marion Michael und ihr Team haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem die Kinder an sieben verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen können. Tolle Gewinne, Urkunden und Medaillen warten auf die Teilnehmer. Eine umfangreiche Tombola mit attraktiven Preisen rundet das Festprogramm ab.

Die ehrenamtlichen Helfer, die schon zehn Tage vor Festbeginn mit allen vorbereitenden Maßnahmen beschäftigt sind, wünschen sich und den Festgästen „eine ebenso gute Stimmung wie im letzten Jahr“. „Denn das Briebelfest, das in der Briewelgass seinen Ursprung hatte, ist eine feste Institution im Bürstädter Festkalender und gehört zu den Höhepunkten im alljährlichen Vereinsleben“, stellen die aktiven Sänger und Aufbauhelfer übereinstimmend fest.

Die Preise beim Briebelfest des MGV 1902 bleiben im Verlgleich zum Vorjahr unverändert, sagen die Organisatoren. 

Foto: AfP Asel

 

Bürstädter Zeitung

03.08.2011




 

 

Südhessen Morgen, 03. August 2011

 

Briebelfest: Mitglieder des MGV 02 Bürstadt verwöhnen am Wochenende ihre Gäste / Treffpunkt "Zum letzten Absacker"
Sänger schwingen den Hammer
Von unserer Mitarbeiterin Christine Dirigo

 

Bürstadt. Gute zehn Tage nehmen sich die Sänger des MGV 02 Zeit, um ihr Briebelfest vorzubereiten. "Wir waren zwischendurch bei einem Freundschaftssingen und lassen auch unsere Chorprobe nicht ausfallen. Die Stunden fehlen beim Aufbau. Und wir sind alle nicht mehr die Jüngsten", berichtete Schriftführer Günter Schulz. Aber die Männer waren bereits fleißig und haben den größten Teil der Arbeiten schon hinter sich. Die Buden vor dem Vereinsheim in der Waldgartenstraße stehen. Das erste Wochenende im August ist für die Sänger fester Termin für ihr Fest, und wie immer rechnen sie mit einem großen Zuspruch.

Kinder singen Karaoke
Für die Gäste wird einiges geboten. Los geht's am Samstag, 6. August, um 18 Uhr. Dann stehen zwei Tage lang deftiger Hackbraten, Bratwürste, Hamburger und Fischbrötchen auf der Speisekarte. Der große Auftritt der Kinder ist um 20 Uhr geplant. Eineinhalb Stunden dürfen sie dann Karaoke singen. "Das haben wir schon öfter gemacht, aber jetzt das erste Mal einen eigenen Programmpunkt mit fester Uhrzeit ausgeschrieben", sagte Schulz.

Im Anschluss, ab 21.30 Uhr, zeigen dann die Erwachsenen ihr musikalisches Talent. Dann wird auch die Bar "Zum letzten Absacker" geöffnet, in der es exotische Cocktails gibt. Am Sonntag, 7. August, 10 Uhr, steht zunächst der Frühschoppen auf dem Programm. Der zweite Briebelfesttag lockt im Anschluss mit Rollbraten und bietet am Nachmittag Kaffee und leckere Kuchen.

Der Nachwuchs kommt zwischen 11 und 16 Uhr auf seine Kosten. Dann steigt die Kinderolympiade mit vielen lustigen Spielen. "Wir haben uns wieder viel Neues ausgedacht, damit es nicht langweilig wird", erklärte Marion Michael, die von Beginn an die Aktion betreut.


Falls es am Sonntag regnen sollte, findet die Olympiade im Kellerlokal des Vereinsheims statt. Die Siegerehrung ist um 17.30 Uhr vorgesehen. Die Kinder müssen dabei anwesend sein, da sie sich ihre Preise selbst aussuchen. Um 18.30 Uhr werden die Gewinner der Tombola gezogen. "Wenn man zehn Lose kauft, gibt es eines umsonst dazu", berichtete Schulz von einem besonderen Angebot. Sowohl die Preise für die Kinder als auch die für die Erwachsenen können sich wieder sehen lassen. Nicht erhöht haben sich die Preise für Essen und Getränke. Sie seien absolut familienfreundlich, betont Schulz: "Wir erhöhen nur, wenn es unbedingt sein muss."

Auf den Tischen wird wieder ein Blatt mit Kindheitserinnerungen von Albert Brenner ausliegen. Dabei geht es um die "Buwe vun de Briewelgass" und die Entwicklung des Briebelfests. Ausklingen wird es am Sonntag in den Abendstunden.



Südhessen Morgen
03. August 2011



 

 

Südhessen Morgen , 05. Juli 2011

 

MGV 02: Beim Grillfest herrscht gute Stimmung
Vorsitzender am Herd


Bürstadt. Das Wetter war nicht ganz optimal für das Grillfest des MGV 02 Bürstadt. Aber zumindest waren die Sänger auch froh, dass es nicht zu heiß war.
"Falls es tatsächlich anfängt zu regnen oder den Leuten zu kalt ist, können sie jederzeit ins Vereinsheim kommen. Wir haben drinnen und draußen Tische gerichtet", erklärte der zweite Vorsitzende Roland Weinz.
Doch die ersten Gäste des Abends nahmen erst einmal draußen Platz und warteten darauf, dass die Küche öffnete. Die ließ ihre Gäste nämlich ein wenig warten, bevor die Leckereien vom Grill serviert wurden. Aber aufgrund der Vorbereitungen zog bereits ein appetitmachender Duft übers Gelände.
Deftig und lecker
Es gab Steaks und Bratwurst vom Grill. Dazu servierte der MGV 02 selbst gemachte Schmorzwiebeln. Die brieten in den großen Pfannen bereits vor sich hin, lecker gewürzt und für den Geschmack mit einem Schuss Apfelsaft vermengt. Dazu reichten die Sänger ihren Gästen deftigen Kartoffel- und Krautsalat.
"Zum Glück ist heute kein WM-Spiel", merkte Pressewart Günter Schulz an. Aber auch das wäre kein Problem gewesen, denn im letzten Jahr hat der MGV 02 einen Beamer aufgestellt und ein Fußballspiel übertragen. Schulz rechnete auch damit, dass der Boxkampf am Abend viele Besucher vom Fest weg vor den Fernseher locken würde.

Das Grillfest gehört zum traditionellen Jahresprogramm der Sänger und ist vor allem für die Mitglieder gedacht. "Wir erwarten so um die hundert Leute", sagte Weinz. Und für alle gab es Bons, die sie dann gegen die Grillspezialitäten eintauschen konnten.
Die Sänger hatten noch eine Besonderheit vorzuweisen. "Bei uns kocht der erste Vorsitzende selbst. Und die Schürze steht ihm ganz ausgezeichnet", lachte Weinz.
Und tatsächlich war Klaus Ohl in der Küche zu finden, wo die Zwiebeln schon langsam glasig wurden. Dort herrschte beste Stimmung, die Vorbereitungen für das Essen liefen auf Hochtouren.
Rund zehn Helfer sorgten dafür, dass sich die Besucher rundum beim Verein wohlfühlten. Weitere Programmpunkte waren nicht geplant, es sollte wie immer ein gemütliches Beisammensein werden.
"Allerdings wird unser Männerchor noch einige Lieder singen. Da freuen sich die Leute schon drauf", freute sich Weinz, der zudem als Vizedirigent aktiv ist. Das Singen gehört bei dem Chor eben zu jeder Feier dazu. cid


Südhessen Morgen
05. Juli 2011



 

Südhessen Morgen 01. März 2011 

 

Kappenabend: Bürstädter Sänger haben zahlreiche befreundete Gruppen zu Gast

Tropische Nacht beim MGV 02

Bürstadt. Nur als "tropisch" konnte man die Temperaturen im Vereinsheim des Männergesangvereins 02 Bürstadt bezeichnen. Dicht an dicht sitzend, feierte die Vereinsfamilie einen närrischen Kappenabend.

Als Garant für gute Laune, Stimmung und fließende Übergänge sorgte Moderator Hermann Zimmermann mit lustigen Gags, verschmitzten Hinweisen und lockeren Sprüchen für närrische Atmosphäre. Mit Büttenreden und den Auftritten verschiedener Bürstädter Fastnachtsvereine, Schunkelliedern und Tanzrunden, zu denen Oskar Ringhof die schmissige Musik lieferte, feierten die witzig kostümierten Gäste eine närrische Nacht.

In diesen brodelnden Hexenkessel verschlug es auch Stadtprinz Marcel I. und sein Gefolge. Das "Kind des MGV 1902" wurde herzlich begrüßt, und mit einem flüssigen Blumenstrauß beschenkt. Für seine närrische Ansprache bedankten sich die Sänger mit einer perfekten La-Ola-Welle.

Mit den gereimten Versen über ein Jahrgangstreffen eröffnete Philipp Winkler den fidelen Abend aus der Bütt. Fastnachtsurgestein "Lui" Schweikert, sorgte für Lachsalven als Brandschutzbeauftragter, der im Handumdrehen jeden Saal räumen ließ und die Einäscherung des Finanzamtes mit unverhohlener Freude kommentierte. Auch seine gereimten Texte zum "Feinkostgewölbe" und den Berichten über närrischen Badeerlebnissen sorgten für Lachtränen.

Schwingende Röcke, fliegende Beine und gut aussehende Mädels - alle von befreundeten Fastnachtsvereinen - ließen die Temperaturen im Vereinsheim weiter ansteigen. So wurde das HCV-Ballett "Kontrast" ebenso bejubelt wie die Hula-Hula-Mädchen vom benachbarten Bruderverein "Harmonie".

Für einen besonderen Hingucker sorgte die Dirndlgarde "Zickenzone" des Bürstädter Fastnachts-Clubs (BFC). Auch "Funky Five" sorgte für tänzerische Furore. Immer im Gleichschritt zogen sie in Fantasiedirndln in den Saal ein und begeisterten die Jecken. Sie und ihre Begleiterinnen - Vereinschefin Gaby Hofer und Sitzungspräsidentin Silli Heiser - erhielten die Vereinsorden des MGV 1902, den MGV-Theaterregisseur Karl-Heinz Harfmann mit seiner Gattin liebvoll angefertigt hatten, als Dank umgehängt. Auch das urkomische BFC-Männerballett kam in den Genuss dieser närrischen Auszeichnung.

Wer im Fasching ein langgezogenes und sehr speziell ausgesprochenes "Bruuuder, Bruuuder" hört, der weis, dass Karl-Heinz Wahlig nicht weit sein kann. Unnachahmlich plauderte er aus dem Nähkästchen und beschrieb die kalten Füße seiner Marianne so einmalig, dass kein Auge trocken blieb. Trocken auch sein Fazit: "Feiert die Fastnacht, so lange es geht - denn liegst du auf dem Kirchhof, ist alles zu spät".

Das berühmte i-Tüpfelchen auf den närrischen Abend setzten die fünf "Riedtaler". Sie schrammelten und sangen, bliesen, was das Zeug hielt und unterhielten ihr närrisches Publikum mit alpenländischer Gaudimusik vom Feinsten.

Getanzt wurde noch lange in dieser Nacht. Dafür sorgte als "Mann am Klavier" Oskar Ringhof. Fell

Südhessen Morgen
01. März 2011 




 

„MGV 1902 feiert gut und richtig“: Stadtprinz und viele Gäste beim Kappenabend

28.02.2011 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

FASTNACHT Stadtprinz Marcel I. und viele weitere Gäste beim Kappenabend

„Marcel, wir sind stolz auf Dich, Marcellino, wir lieben Dich.“ Mit dieser bemerkenswerten Laudatio empfing Hermann Zimmermann am Samstagabend Stadtprinz Marcel I. und sein närrisches Gefolge im vielfarbig bunt geschmückten Vereinsheim der Sänger. „Seine Deftigkeit“ - ein Kind des MGV 1902 - erwiderte auf die lobenden Worte für seine Tollität sichtlich gerührt: „Bei Euch fühle ich mich wie in einer Familie immer zu Hause. In Bürstadt und beim MGV wird Fastnacht, das ist wichtig, immer gut gefeiert und auch richtig.“ 

Nach dem obligatorischen Ordenstausch und einem flüssigen Blumenstrauß für den Stadtregenten sowie einer ersten Narren-La-Ola zu seinen Ehren konnte Conférencier Zimmermann, der Fahnenträger des Gesangvereins, mit dem mehr als vierstündigen Programm der guten Laune starten. Im ständigen närrischen Wechsel folgten Büttenreden und Tanzdarbietungen befreundeter Vereine, um mit einem Finale mit viel Stimmungs- und Volksmusik den Saal des MGV in ein närrisches Tollhaus zu verwandeln. Die Sänger bewiesen einmal mehr, dass sie richtige Narren sind.

Durchweg gelungene Showtänze 

Philipp Winkler eröffnete den Jeckenreigen mit seinen gereimten Versen als Teilnehmer eines Jahrgangstreffens, der seine alten und nur wenig jung gebliebenen Kameraden sucht. Seine Erkenntnis, dass die Zeit an niemandem spurlos vorübergeht, war närrisch gut verpackt und forderte Zugaberufe aus dem Publikum. Ein erster Höhepunkt des Kappenabends war der Auftritt des städtischen Brandschutzbeauftragten Ludwig Schweikert. Das langjährige Büttenass des KV Knibbeldick, das gereimt jeden Saal im Handumdrehen räumen lässt und jede noch so große Katastrophe in den Narrengriff bekommt, sorgte für Lachsalven. Der ehemalige Hydrantensucher, der alles Gute von oben auf sich zukommen sah, begeisterte als „Feuerwehrmann des Jahres“, der sogar das Finanzamt „kontrolliert einäschern“ ließ. Einmalig waren auch seine Badeerlebnisse und seine gereimten Lebensphilosophien.

Als „durchweg gelungen“ konnte man die aufgeführten Showtänze bezeichnen. Egal, ob es die Tanzformationen „Funky Five“ und „Zickenzone“ des Bürstädter Fastnachts-Clubs (BFC), ob es das HCV-Ballett „Kontrast“ oder die Hula-Hula-Mädchen des benachbarten Vereins „Harmonie“ waren - alle Tänze bestachen durch ihre Genauigkeit in den Schrittkombinationen, durch ihr sexy Outfit und hatten durch den getanzten Kokolores einen „hohen Spaßfaktor“ für alle anwesenden Jecken. Zugaben für jedes Ensemble waren selbstverständlich. Eine besondere Augenweide war der Auftritt der „elf Hostessen der Lusthansa“. Die tanzenden Männer des BFC brachten das Vereinsheim des MGV zum Wackeln und verwandelten es in ein „Treibhaus der guten Laune“. 

"Bruuuder Bruuuder“ 

Etwas ganz Besonderes war auch der Auftritt des „Bäschdädder Buus“ Karl-Heinz Wahlig. Das Fastnachts-Urgestein mit „eingebauter Gag-Garantie“ sorgte für Lachmuskelkater in unnachahmlicher Manier, als er von „seinem Mariannche“ und ihren kalten Füßen erzählte - von Ehegeheimnissen der besonderen Art, von allwissenden Enkeln und der Hochzeitsnacht, in der im Bett was ganz Besonderes los zu sein hat. „Bruuuder Bruuuder“ Wahlig war mit seinen Bürstädter Erzählungen dafür verantwortlich, dass beim Männergesangverein kein Auge trocken blieb - der absolute Höhepunkt des Abends. 

Die fünf „Riedtaler“ heizten anschließend mit viel Volks- und Stimmungsmusik allen Jüngern von Prinz Jokus richtig ein und brachten den Saal endgültig - auch wegen der hohen Temperaturen im Vereinsheim - zum Überkochen. Nach dem Ende des offiziellen Programms übernahmen Oskar Ringhof an der Orgel und die Tänzer das Kommando. Diese bewegten sich zu Schlager- und Tanzmusik bis in den frühen Morgen - gemäß der närrischen Lebensweisheit von Karl-Heinz Wahlig: „Feiert die Fastnacht, solange es geht - denn liegst Du auf dem Kirchhof, ist alles zu spät.“

 

   

   

Bürstädter Zeitung 28.02.2011

 

 



 

Bürstädter Zeitung 13.12.2010

 

Himmlisches Vergnügen
13.12.2010 - BÜRSTADT

Von Wolfgang Behne

MGV 1902 Weihnachtsfeier mit Lustspiel und Riesentombola im Bürgerhaus

„Ich wünsche Euch besinnliche Stunden und viel Spaß bei unseren Theaterstücken“, sagte Klaus Ohl, der Erste Vorsitzende des Männergesangvereins 1902 am Samstagabend bei der Weihnachtsfeier im Bürgerhaus. Rund 250 Mitglieder, Freunde und Gönner hatten den Weg in den festlich geschmückten Saal gefunden und ließen sich von den „guten Geistern“ des neuen Lokalpächters verwöhnen. Ohl bedankte sich, rückblickend auf das zu Ende gehende Jahr, bei allen Aktiven für ihr Engagement und bei allen Gönnern für deren Unterstützung. Sein besonderer Dank galt dem Chorleiter Helmut Vorschütz und den beiden Vize-Dirigenten Karl Heiser und Roland Weinz für deren geleistete Arbeit in 2010, die ein „flüssiges Dankeschön“ und Applaus erhielten.

Den stimmungsvollen Abend eröffneten die Sänger des Männerchors mit zwei Liedern. Die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest spiegelte sich im Krippenspiel der Kinder und Jugendlichen wider. Die Jungen und Mädchen stellten die Geburt Christi in Bethlehem nach und wurden von einem Erzähler begleitet, der mit sonorer Stimme aus einer Zeit erzählte, als es in Bürstadt „zu gleicher Zeit fünf Weihnachtsmänner gab“. 

Nach dem gemeinsamen Singen von „Kling Glöckchen, klingelingeling“ und „Stille Nacht“ ging die Feier in den unterhaltsamen und spaßigen Teil des Abends über. 

Der Bürgerhaussaal war voll besetzt - rund 250 Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins nahmen an der Weihnachtsfeier teil.

Foto: AfP Asel

 

Zweimal Tombola - für Groß und Klein - und zwei Theaterstücke standen auf dem Programm. Nach dem Kinderstück „Herr Besserwisser und die vier Schlaumeier“, bei dem die vier Nachwuchsschauspieler und Volker Kühn als „doofer Lehrer“ überzeugten, gab es jede Menge Lose zu kaufen. Die Kindertombola war binnen kürzester Zeit restlos ausverkauft. Die günstigen Lospreise waren bemerkenswert.

Die Kinder des MGV 1902 sorgten mit ihrem Theaterstück „Herr Besserwisser und die vier Schlaumeier“ für viele Lacher und lang anhaltenden Applaus.   Foto: AfP Asel


Der Höhepunkt und gleichzeitige Abschluss des Abends war das Lustspiel in drei Akten: „Dümmer geht’s nimmer“. Die Akteure auf der Bühne um Roland Weinz und Ute Rau sorgten mit ihrem Verwechslungsspiel um einen Viehhändler, der sich der drohenden Verhaftung durch die Obrigkeit durch die Verwandlung in seinen Zwillingsbruder zu entziehen versucht, für viele Lacher und sichtliches Vergnügen im Publikum. Besonders überzeugend waren Mimik und Gestik von Melanie Rau als abergläubige Dienstmagd und der „Newcomer“ Madzid Hambiralovic als stotternder und steifer Rechtsanwaltsgehilfe, die aus einer überzeugenden Theatertruppe herausragten.

SCHAUSPIELER
„Herr Besserwisser und die vier Schlaumeier“: Volker Kühn, Oliver Gottschall, Bastian Schmitt, Melanie Janz und Bianca Zimmermann.

„Dümmer geht’s nimmer“: Roland Weinz, Ute Rau, Melanie Rau, Alfred Engert, Madzid Hambiralovic, Christian Sturm, Desiree Rau und Susanne Gehrig.

 



 

Südhessen Morgen, 13. Dezember 2010 

Weihnachtsfeier: Männergesangverein 1902 Bürstadt trifft sich im Bürgerhaus

Zeit für Dankesworte, Theater und tolle Gewinne
Von unserer Mitarbeiterin Christine Dirigo

Bürstadt. Bei der Weihnachtsfeier im Bürstädter Bürgerhaus bedankte sich Vorsitzender Klaus Ohl bei allen, die den Männergesangverein 1902 Bürstadt im laufenden Jahr bei seinen Aktivitäten unterstützt hat. Ob Freunde oder vereinseigene Helfer, es gab viele, die mithalfen, zum Beispiel beim Briebelfest. "Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Frauen", erklärte Ohl. Dirigent Helmut Vorschütz konnte bei der Weihnachtsfeier im Bürgerhaus nicht dabei sein, dafür übernahm sein Stellvertreter Roland Weinz den Dirigentenstock.

"Roland hat inzwischen sehr viel Arbeit übernommen. Er vertritt nicht nur den Dirigenten, er ist seit diesem Jahr auch zweiter Vorsitzender des Vereins", berichtete der erste Vorsitzende. Dank ging auch an den zweiten Stellvertreter des Chorleiters, Karl Heiser, der zudem auch das älteste Mitglied beim MGV ist. Zwei Lieder, darunter das "Gloria in excelsis deo" hatte der Männerchor vorbereitet, dann gab er die Bühne frei für das traditionelle Krippenbild.

Die Kinder standen als Maria und Josef, Engel und Hirten um die Krippe. Aus dem Hintergrund erzählte Schriftführer Günter Schulz eine weihnachtliche Geschichte. Fünf Weihnachtsmänner bereiteten sich darauf vor, die Kinder an Weihnachten glücklich zu machen und bastelten und werkelten, was das Zeug hielt. Ein kleines Engelchen nahm sich auch dieser Aufgabe an, schlich sich in die Wohnzimmer und hörte sich die wahren Wünsche der Kinder an. Die Weihnachtsmänner hatten nicht geglaubt, dass das kleine Engelchen mithalten könnte, und waren erstaunt, als es die Kinder glücklich machte und daraufhin zum Christkind ernannt wurde.

Die Kinder des Vereins hatten ein Theaterstück einstudiert und führten im Anschluss "Herr Besserwisser und die vier Schlaumeier" auf. Volker Kühn spielte den Lehrer Besserwisser, der sich mit den vier cleveren Schülern Oliver Gottschall, Bastian Schmitt, Melanie Janz und Bianca Zimmermann im Klassenzimmer herumschlagen musste. Die Spielleitung hatte Marion Michael inne. Danach kam der schönste Programmpunkt für die Kinder: Ihre Tombola wurde eröffnet. Die gezogenen Losnummern konnten gleich im Anschluss gegen die tollen Preise eingetauscht werden.

Lustspiel und Weihnachtslieder
Die Erwachsenen mussten sich noch eine Weile gedulden. Die Lose für ihre Tombola wurden erst nach dem zweiten Theaterstück verkauft. Das hieß "Dümmer geht's nimmer" und war ein Lustspiel in drei Akten. Bei der Verwechslungskomödie spielte Roland Weinz einen Viehhändler, der irrtümlicherweise beschuldigt wurde, gestohlene Schweine zu verhökern. Er war sogar in einer Doppelrolle zu sehen. Welche Rolle sein Gehilfe, der Nachbar und die Irrenärztin spielten, konnte das Publikum verfolgen. Einstudiert hatte das Stück Karl-Heinz Harfmann, es spielten neben dem Vizevorsitzenden Weinz Ute Rau, Melanie Rau, Alfred Engert, Madzid Hambiralovic, Christian Sturm, Desiree Rau und Susanne Gehrig. Die Gäste im Saal aßen und tranken derweil und es gab auch Liedblätter, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen.

Südhessen Morgen
13. Dezember 2010 

 



Bürstädter Zeitung 1.12.2010

 

Keine Angst vorm Nikolaus
01.12.2010 - BÜRSTADT

MGV 1902 Kinder erhalten bei Adventskaffee Geschenktüten

(wolf). Er kam mit seinem Schlitten von weit her, als er am Sonntagnachmittag im Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 Halt machte. In Begleitung seiner treuen Wichtel stoppte der Nikolaus auf seiner vorweihnachtlichen Fahrt „zu allen braven und weniger braven Kindern dieser Welt“ in der Waldgartenstraße, um zu hören, wie es dort um den vereinsinternen Nachwuchs bestellt ist. 


Mehr als 100 Kinder, Eltern und Großeltern waren zum Adventskaffee gekommen, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen das Erscheinen des großen Mannes mit dem roten Mantel und einem Sack voller Überraschungen zu erleben. 27 Mädchen und Jungs fieberten dem Kommen von St. Nikolaus entgegen. Schon in den Tagen und Wochen zuvor hatten die Jüngsten gemeinsam geprobt, Lieder und Texte einstudiert. „Wichtig ist es uns von Vereinsseite aus, dass kein Kind Angst vor dem Nikolaus bekommt“, erklärte Schriftführer Günter Schulz in diesem Zusammenhang. So wurden dem knorrigen alten Herrn mit dem weißen Rauschebart viele Gedichte aufgesagt und gemeinsam mit den stimmgewaltigen Müttern, Vätern, Opas und Omas Weihnachtslieder vorgesungen - mit viel Ehrfurcht, aber jederzeit angstfrei. Eine Nikolaustüte für alle Kleinen war vorzeigbarer Lohn für alle vorangegangenen Bemühungen. Diese Geschenke wurden auch in diesem Jahr wieder vom Verein gesponsert.

In einem anschließenden Gespräch zwischen Schulz und dem viele Hundert Jahre alten „Nikolaus on Tour“ war - neben anderen Anekdoten - zu erfahren, dass dem himmlischen Vorboten der Weihnachtszeit ein gewisses Vereinsmitglied schon seit vielen Jahrzehnten bekannt war. „Mensch, ist das nicht der Albert Brenner, der da hinten im Saal sitzt?“, fragte der Nikolaus in die Runde. „Der hat schon vor 70 Jahren immer so gerne eine Nikolaustüte gewollt.“ Zur sichtlichen Überraschung des „Urgesteins der Vereinsfamilie“ und zur Freude aller Anwesenden gab es auch für den gesundheitlich etwas angeschlagenen Brenner eine Extratüte mit süßen Leckereien. Mit dem süßen Naschwerk versorgt, müssten alle großen und kleinen Vereinsmitglieder die Zeit bis zur Weihnachtsfeier überstehen können. 

Am 11. Dezember sind alle Mitglieder, Freunde und Förderer des MGV 1902 ab 19 Uhr herzlich in den Saal des Bürgerhauses eingeladen. Die dafür schon jetzt einstudierten Sketche und das Lustspiel der Theaterspielgruppen sollen für Spaß und Unterhaltung sorgen. Auch zwei unterschiedliche Verlosungen und etliche Liedvorträge der einzelnen Chöre werden den Abend bereichern.

 



 

TIP-Verlag  04. August 2010

Zwei Tage Briebelfest beim Männergesangsverein 1902
Karaoke und Kinderolympiade sorgen für Kurzweil

BÜRSTADT – Lara war am Sonntag unter den Ersten, die sich bei der Kinderolympiade auf dem Briebelfest des MGV
1902 versuchte. Unter der Regie von Marion Michael wurden für die Kinder bereits zum sechsten
Mal spannende Spiele vorbereitet, die nicht nur das Geschick, sondern auch die Schnelligkeit der Kinder forderten.
Plastikflaschenkegeln und Seifenblasen-Zielpusten waren unter anderem Bestandteil des Parcours, den die Kinder zu bewältigen hatten. „Viele sind aus der Kinderolympiade bereits rausgewachsen, für die haben wir ein
Teeniequiz angeboten“, erzählte Michael. Man habe sich dafür einige Mädchen-, aber auch Fußballfragen einfallen lassen.
Das Quiz „Wer wird Super-Teenie?“ hatte auch gute Fragen zu Bürstadt parat. So wurde zum Beispiel nach dem Namen des
Bürgermeisters und der Bürstädter Postleitzahl gefragt. Jedes Kind durfte eine Urkunde und eine kleine Überraschung mit
nach Hause nehmen. Für die erfolgreichsten Teilnehmer auf den ersten drei Plätzen gab es sowohl bei der Kinderolympiade
als auch beim Teenie-Quiz Medaillen und tolle Preise zu gewinnen.
Für die älteren Generationen gab es zwar keine Spiele, dafür aber um so besseres Essen. Rollbraten mit Pommes oder Spätzle servierte der Chor nur am Sonntag, Hackbraten, Bratwurst und Steaks erfreuten den Gaumen an beiden Tagen. 

Am Sonntagmittag stand noch zusätzlich Kaffee und Kuchen im Vereinsheim in großer Auswahl bereit. Außerdem
konnten die Briebelfest-Gäste bei der Tombola schöne Preise gewinnen. Als Hauptgewinne standen diesmal ein
Damen-Citybike, ein Tischgrill und eine Micro-Stereo-Anlage bereit. Schon am Samstagabend hatte der Gesangsverein gründlich gefeiert. Bei deftigem Essen und kühlen Getränken ließ es sich unter den aufgebauten Zelten
bestens aushalten. Wer am späten Abend dann noch nicht genug hatte, machte sich auf den Weg in den Keller des Vereinsheim, in die Bar „Zum letzten Absacker“. „Bis um drei Uhr haben wir gefeiert“, erzählte Schriftführer Günter Schulz.
Zum Karaoke fanden sich zahlreiche große und auch kleine Gäste in der Bar ein. „Wir haben zwar für die Kinder einen
früheren Termin anberaumt, aber die kamen nur vereinzelt und haben dann wieder bei den
Erwachsenen mitgesungen“, berichete Schulz. Um so besser war die Stimmung in der Bar, denn gemütlich wird es bekanntlich erst, wenn es richtig voll ist.


Eva Wiegand

TIP-Verlag 04. August 2010



 

Briebelfest: Bücher balancieren und Servietten aufhängen - kleine Festbesucher haben beim MGV 02 riesigen Spaß

Kinder stehen im Mittelpunkt
Von unserer Mitarbeiterin Jutta Fellbaum

Bürstadt. Rappelvoll war es am Sonntag beim "Briebelfest" des Männergesangvereins 1902 Bürstadt. Auch am Familientag drängten sich die Besucher unter den Zelten in der Waldgartenstraße oder genossen die lecker zubereiteten Speisen unter freiem Himmel. Leckermäuler wurden zudem mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Der zweite Tag des beliebten Vereinsfestes stand ganz im Zeichen der Kinder. Wurden beim schon legendären "Briebelfest" früher die Kinder mit Kutschfahrten überrascht, durften die Drei- bis Elfjährigen sich auch in diesem Jahr bei der fünften MGV-Kinderolympiade amüsieren. Bei Marion und Isabelle Michael mussten die kleinen Teilnehmer mittels Strohhalmen kleine Papierschnitzel nach Zeit aus einer Schüssel fischen. Nach afrikanischem Vorbild sollten die Kids auf dem Kopf platzierte Bücher durch einen Parcours balanciert. Geschicklichkeit war auch beim Aufhängen von möglichst vielen Servietten auf einen Wäscheständer gefragt und auch beim Plastikflaschen-Kegeln war Augenmaß von Vorteil.

Spaß hatten Daina, Damon, Joshua und Kimberly beim Getränkeflaschendeckel aufhängen - und das innerhalb von zwei Minuten. Bei der Siegerehrung wurden die kleinen Gäste mit tollen Preisen bedacht. Kettcar, Roller, Kaufmannsladen, Air Hockey-Spiel oder Modellauto fanden neue, glückliche Besitzer.

Superteenie gesucht
Der "Superteenie" wurde unter den Kindern ab zwölf Jahre gesucht. Dabei mussten Fragen nach der international erfolgreichsten deutschen Boygroup (Tokio Hotel) ebenso beantwortet werden, wie der Name des Fußball-Weltmeisters (Spanien) angekreuzt werden musste. Wer den Namen des amtierenden Bürgermeisters (Alfons Haag) nicht kannte, hatte ebenso wenige Chancen auf den Titel, wie diejenigen, die die Frage um Heppenheims berühmtesten Sohn (Sebastian Vettel) nicht beantworten konnte, der an diesem Nachmittag als Dritter das Treppchen beim Formel-1-Rennen in Ungarn besteigen durfte.

"Wir sind rundherum zufrieden" freute sich Vereinschef Klaus Ohl, der mit 60 Helfern das Fest gestemmt hatte. Die Gewinne werden zum Unterhalt des schmucken Vereinsheimes benötigt und für Ausgaben rund um den aus 37 Männern bestehenden Chor. Doch frei nach dem MGV-Motto: "....viel mehr als nur ein Chor" begeben sich die Mitglieder am 11. September auf einen Radwandertag. Am 9. Oktober werden im Rahmen des Familienabends die Jubilare geehrt.

Ein bunter Abend mit Tanz findet am 30. Oktober statt. Mit einer Weinprobe wird 20. November versüßt, Adventskaffee (28. November), Weihnachtsfeier (11. Dezember) und mit dem Friedhofssingen (24. Dezember) wird das Jahresprogramm abgeschlossen.

Südhessen Morgen
03. August 2010 



 

Sängerfest: MGV 02 Bürstadt feiert mit über 800 Gästen

"MGV Surise" konkurriert mit der "Briebel-Schorle"
Bürstadt. Das Vereinsfest des MGV 02 Bürstadt zog 1902 vom Wald "in den hohen Buchen" in den "Briewel" um. Von 1967 an wurde dann auf drei Parzellen, die allesamt Mitgliedern gehörten, in der Nähe des heutigen Bürgerhauses tüchtig gefeiert. Die Chronik des beliebten Vereinsfestes konnten die Besucher des 43. Briebelfestes in der zweiten Ausgabe der "Briebelfest-Zeitung" nachlesen. Mussten damals Tanzboden, Weinstand und die "Gasebaar" in der freien Natur aufgebaut werden, bringt heute der Aufbau einer überdimensionierten Freilichtküche die Helfer um Vereinsvorsitzenden Klaus Ohl rund um das Vereinsheim in der Waldgartenstraße immer wieder zum Schwitzen.

Früher sorgte der "Kippesse-Franz" für die Musik, heute kommen fröhliche Wein- und Schunkellieder aus der Konserve. Die Bar heißt heute "Zum letzten Absacker" und lockte zu vorgeschrittener Stunde mit Cocktails der Karibik. Nach reichlichem Genuss von "Blue Lagoon" oder "Tequila Sunrise" trauten sich auch die ersten Besucher, ihre Künste als Karaoke-Sänger unter Beweis zu stellen. Der Hit des Abends war jedoch der "MGV Sunrise". Die alkoholfreie Mischung von Marion, Isabelle und Dominik fand mit viel frischem Obst serviert mindestens so viele Abnehmer wie die "Briebel-Schorle", ein gewöhnungsbedürftiges Gemisch aus Roséwein und Orangenlimonade.

Doch nicht nur gemütliche Zecher kamen beim Männergesangverein auf ihre Kosten, auch die Liebhaber deftiger Speisen wurden tüchtig verwöhnt. 60 Vereinsmitglieder sorgten mit Hackbraten, Bratwurst, Hamburger und Fischbrötchen für das leibliche Wohl. Gemütlich unter freiem Himmel oder unter den Zeltdächern vergnügten sich am Samstagabend fast 800 Gäste, darunter auch Stadtverordnetenvorsteherin Bärbel Schader, Bürgermeister Alfons Haag und Erster Stadtrat Walter Wiedemann. "Vielleicht gehen wir nachher wieder zum Karaoke-Singen," bemerkte Bärbel Schader. die sich schon im Vorjahr als Sängerin profiliert hatte.

Reißenden Absatz konnten die Losverkäufer der Sängerfamilie verbuchen. In der Briebel-Sommer-Tombola warteten nicht nur ein Fahrrad, eine Relax-Liege, Taschen, Stereoanlagen und ein komplettes Kochtopfset auf glückliche Gewinner, auch Laternen und Kinderrollen konnten nach der Ziehung am Sonntagabend mit nach Hause genommen werden. Fell

Südhessen Morgen
02. August 2010 



 

Bürstädter Zeitung 02.08.2010

Mehr als 60 Helfer auf den Beinen
02.08.2010 - BÜRSTADT

SOMMER Briebelfest des MGV 1902 am ganzen Wochenende gut besucht / Neuauflage im nächsten Jahr

(wolf). In der Waldgartenstraße standen am Wochenende vor dem Vereinsheim des MGV 1902 fast so viele Fahrräder wie auf einem chinesischen Wochenmarkt. Viele Gäste waren per Drahtesel zum Briebelfest gekommen. An beiden Tagen waren fast immer alle Plätze in den Festzelten und unter freiem Himmel belegt. 

„Petrus muss bei diesem Glück mit dem Wetter Vereinsmitglied bei den Sängern sein“, vermutete eine Besucherin und prostete ihren Freunden mit der traditionellen Briebelschorle zu. Das Getränk - schon lange kein Geheimtipp mehr - besteht aus zwei Drittel Weißherbst und einem Drittel Fanta und war der Renner. 

Seit 1968 veranstalten die Sänger ihr Briebelfest. Zuerst 20 Jahre auf dem „Briewel“ im heutigen Rathauspark und seit dem Bau des neuen Rathauses in der Waldgartenstraße. Mehr als 60 Helfer umsorgten an beiden Festtagen teilweise mehr als 500 Besucher mit leckerem Hackbraten oder Rollbraten und viel gut gekühlten Getränken. Am Sonntagmittag war zur Essenszeit kein einziger freier Platz mehr zu ergattern. Viele Gäste, die teilweise von weit her gekommen waren, ließen sich die hausgemachten Spezialitäten schmecken. 

Doch nicht nur für Speis und Trank war gesorgt. Auch das Rahmenprogramm des Sängerfestes sorgte für viel Stimmung. Am Samstag durften sich die heimlichen Gesangstalente beim Karaoke-Singen versuchen. Am Sonntag war der traditionelle Frühschoppen angesagt. Viel geboten wurde für die Kinder aller Altersstufen. Für die Jüngeren wurde eine Kinderolympiade veranstaltet. Die Älteren konnten an dem Wettbewerb „Wer wird Superteenie?“ teilnehmen und als Sieger attraktive Preise erringen. 

Reichhaltig bestückt war auch die Briebel-Sommer-Tombola. Zum Preis von 50 Cent pro Los warteten unter anderem ein Citybike, ein Elektro-Grill und eine Stereoanlage auf die glücklichen Gewinner. Auch einige Lokalpolitiker waren vor Ort, beteiligten sich am Loseziehen, genossen den Service der Helfer des MGV 1902 und die gute Musik, die sogar zum Tanzen animierte. Gute Stimmung war angesagt bis lange in den Sonntagabend hinein. Erst spät schloss die „Bar zum letzten Absacker“, die exotische Cocktails und viele andere Drinks ausschenkte, ihre Pforten. 

Die Verantwortlichen des aus 37 aktiven Sängern und vielen passiven Mitgliedern bestehenden Gesangvereins waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen Briebelfests und versprachen allen Gästen ein Wiedersehen an gleicher Stelle im nächsten Jahr. Auch neue Sänger und Mitstreiter sind jederzeit willkommen. Chorprobe ist immer dienstags ab 18.30 Uhr im Vereinsheim.



 

Bürstädter Zeitung 31.07.2010

Abschied für immer
31.07.2010 - BÜRSTADT

RÜCKBLICK Nach 20 Jahren feiert MGV 02 sein letztes Fest in den Briebeln 

(wolf). Am ersten Augustwochenende im Jahr 1985 ging eine bis dahin 20 Jahre andauernde Tradition zu Ende. Zum letzten Mal veranstaltete der Männergesangverein 1902 auf dem Briebel sein bei der Bevölkerung so beliebtes Sommernachtsfest. Bei hausgemachter Stimmungsmusik, kühlem Bier vom Fass und zahlreichen kulinarischen Genüssen saßen zahlreiche Gäste unter den Obstbäumen zusammen. Trotz des schlechten Wetters - der Verein hatte wieder einmal keine gute Beziehung zu Petrus aufbauen können - zeigten sich die Verantwortlichen des Festes mit dem Besuch zufrieden.

In langen Vorbereitungen hatten die Helfer des MGV 1902 einen Weinprobierstand, einen Bierausschank, eine Würstchenbude und eine überdachte Bar aufgebaut, um den Besuchern auf dem Briebel kurzweilige Unterhaltung bieten zu können. Nach der offiziellen Festeröffnung um 18 Uhr kam richtige Stimmung auf, als Friedrich Zahn mit seiner „Quetschkommode“ für musikalische Unterhaltung sorgte. Auch die bunten Lichterketten sorgten für eine entsprechende Atmosphäre auf dem Sommerfest. Der befürchtete Regen setzte glücklicherweise erst spät nach Mitternacht ein. 

Alle Hände voll zu tun hatten die insgesamt 90 Helfer des Vereins auch am Sonntag, der mit einen Frühschoppen begann. Das gute Verhältnis untereinander dokumentierten die Bürstädter Chöre mit ihrem Besuch. Der Bruderverein Harmonie gab ein kleines Ständchen. Der Nachmittag gehörte der ganzen Familie. Mit Kaffee, selbst gebackenen Kuchen und einem bunten Programm.

Die dem Fest anhaftende Atmosphäre war bereits mit dem Bau des Bürgerhauses und der damit verbundenen Verringerung des Baumbestandes geschmälert worden. In absehbarer Zeit würde es wohl ganz dahin sein mit dem Briebel an sich, befürchteten vor 25 Jahren nicht nur die Sänger des Männergesangvereins. Einig waren sich die Sänger, dass ihr Sommernachtsfest selbst unbedingt erhalten bleiben müsse. 1985 plante man, das Fest künftig auf der Rathausstraße vor dem neuen Bürgerhaus zu veranstalten - die Zustimmung der Stadtväter vorausgesetzt. Als neuer Name war damals „Sommerfest am Briebelpark“ im Gespräch.

Heute sind die Wogen der Verärgerung aus dem Jahr 1985 längst geglättet. 

Der Männergesangverein 1902 veranstaltet an diesem Wochenende wieder sein zweitägiges Sommernachtsfest am Vereinsheim an der Waldgartenstraße.

 



 

Südhessen Morgen   28. Juli 2010

 

MGV 02: 43. Briebelfest am Wochenende am Vereinsheim / Für die Kinder gibt's Spaß und Spiel

Vorbereitungen laufen

Bürstadt. Das 43. Briebelfest, das am kommenden Wochenende, 31. Juli und 1. August, rund um das Vereinsheim des Männergesangverein 1902 und auf der Waldgartenstraße gefeiert wird, wirft seine Schatten voraus.

Seit Montag werkelt Vereinsvorsitzender Klaus Ohl mit seinem aus 20 Helfern bestehenden Aufbauteam. Eine Freiluftküche mit Überdachung wird errichtet. Aber auch Zelte - die gegen Sonne und, wenn nötig, gegen Regen schützen werden sehen dank fleißiger Handwerkerhände ihrer Fertigstellung entgegen.

Ab Samstag, 31. Juli, zischt es ab 18 Uhr in den Pfannen, und der Hackbraten wartet auf hungrige Genießer. Die "Briebel-Schorle" wird ausgeschenkt, Autofahrer können eine "Stemmler-Schorle" genießen. Ab 21.30 Uhr eröffnet die Karaoke-Bar "Zum letzten Absacker" ihre Pforten und verwöhnt mit Karibik-Cocktails.

Mit einem zünftigen Frühschoppen wird ab 10 Uhr in ein umfangreiches Sonntagsprogramm gestartet. Am Familientag des Männergesangvereins 02 kommen insbesondere die Kinder auf ihre Kosten. Sie können sich bei der Kinderolympiade vergnügen, ihre kreativen Fähigkeiten beim Color-Spin-Drum unter Beweis stellen, oder ihr Cleverness bei einem Quiz mit testen lassen. Hierbei soll sich der "Superteenie" herauskristallisieren.

Nachdem sich die Besucher den Briebelfest-Spezial-Rollbraten haben schmecken lassen und ihr Losglück zur großen Sommer-Tombola herausfordern konnten, wird das Traditionsfest mit Kaffee und Kuchen den Nachmittag versüßen und klingt dann später am Abend gegen 19 Uhr aus. Fell

Südhessen Morgen
28. Juli 2010



 

Bürstädter Zeitung vom 28. 07. 2010

 

Olympiade und Superteenie
28.07.2010 - BÜRSTADT

Von Mirella Hofmeister

FAMILIE MGV 1902 lädt zum Briebelfest ein / Karaoke am Samstag

1968 fand zum ersten Mal das „Briebelfest“ des Männergesangvereins (MGV)02 in den acht Morgen statt. Dort gab es noch die Obstbäume, die Briebel, die der wichtigen Feier ihren Namen gaben. Mittlerweile feiern die Sänger in der Waldgartenstraße bei ihrem Vereinsheim. Am Samstag ist es wieder so weit. 

Um 18 Uhr geht es los. Die Bar „Zum letzten Absacker“ öffnet dreieinhalb Stunden später und lockt mit den beliebten Cocktails der Karibik. Pressesprecher Günter Schulz bemerkt: „Der alkoholfreie MGV Sunrise ist der absolute Renner.“ Dies läge vor allem an den frischen Früchten. 

Es wird auch musikalisch: Kinderkaraoke geht bereits um 19 Uhr los, die Älteren dürfen im Laufe des Abends ebenfalls ans Mikrofon. 

Am Sonntag geht es um 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter. Kinder zwischen drei und elf Jahren sind eine Stunde später gefragt: Die Kinderolympiade lockt wieder mit vielen, auch neuen Spielen und Preisen. Außerdem können die Jüngsten ihrer Kreativität durch bunte Bilder mit der „Color Spin Drum“ freien Lauf lassen. Zwölf- bis Sechzehnjährige dürfen an „Wer wird Superteenie?“, einem Quiz für Jugendliche, mitmachen. Die Siegerehrungen sind am Nachmittag ab 17 Uhr. Die Teilnehmer können ihre Preise selbst wählen. 

Doch zurück zum Festablauf. Ab 12 Uhr gibt es auch deftiges Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Viele werden sich auch auf die beliebte „Briebel- Schorle“ freuen. Weiterhin kann an der Tombola teilgenommen werden - Preisziehung ist um 19 Uhr.

Über 20 Helfer sind schon die gesamte Woche fleißig am Aufbauen. Bei Regen schützt das Zelt der Feuerwehr vor den himmlischen Fluten. Trotzdem hoffen die MGVler auf gutes Wetter am kommenden Wochenende.

Bürstädter Zeitung vom 28. 07. 2010

 



 

Südhessen Morgen vom 27. April 2010

 

Konzert: 

MGV 02 Bürstadt, Akkordeonclub Blau-Weiß Bensheim und Solist Johannes M. Kösters begeistern das Publikum im Bürgerhaus

Anker los zur musikalischen Reise

Von unserer Mitarbeiterin Melanie Prunzel

Bürstadt. Knapp 400 Leute feierten am Samstag das Konzert des Männergesangvereins 1902 Bürstadt unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz. Der große Saal des Bürgerhauses war voll besetzt. Gespannt lauschten die Zuhörer zunächst dem Spiel des Akkordeonclubs Blau-Weiß Bensheim, der unter der Leitung von Stefan Kutscher ein paar Stücke aus der Wassermusik von Händel und Würthner spielte.

Es folgte ein Solo von Johannes M. Kösters, der den Titel "Die Uhr" von Loewe zum Besten gab. Elegant in schwarze Anzüge gekleidet kam der Chor auf die Bühne. Die Stimmen der Männer standen in perfekter Harmonie zueinander, als sie ebenfalls ein Lied von Loewe mit dem Titel "Das Kloster Grabow" sangen. Bevor Kösters sein nächstes Solostück sang, hielt er eine kurze Ansprache zum nachfolgenden Lied.

Für das "Trinklied", das im Original von Schubert stammt, brauchte er einen Chor, der im Refrain mitsingt. Diesen sollte das Publikum bilden. Die Zeilen wurden ein paarmal geübt, und dann ging es auch schon los. Das Stück brachte Schwung in den Abend, und die Zuschauer machten begeistert mit, was eine tolle Athmosphäre schuf.

Der Bensheimer Akkordeonclub spielte die Dalmatinischen Tänze "Jovano, Jovanke Kolo" und entführte dabei in die Welt des früheren Jugoslawiens und Mazedoniens. Der Männerchor begeisterte das Publikum noch mit Stücken wie "Ei du Mädchen", "Abendfrieden" und dem bekannten Lied "Rio Grande", sowie "Seemann, deine Heimat ist das Meer".

Die Bühne des Bürgerhauses war themengerecht mit Fischernetzen dekoriert, in denen Fische, Muscheln und Krebse hingen. An den Seiten war in Großbuchstaben das Thema des Abends "Anker auf!" angebracht. Über der Bühne hing in großer Schrift "Männergesangverein 1902".

Nach einer zwanzigminütigen Pause spielte der Akkordeonclub Blau-Weiß Bensheim einen ungarischen Tanz. Man konnte sich bildlich vorstellen, wie die Ungarn zu dieser Musik tanzen und feiern.

Dann kam der Chor in Seemannstracht mit weißen Hemden und blau-weißen Halstüchern über den Schultern, begleitet von Applaus und "Ahoi!"-Rufen auf die Bühne. "Schwer mit den Schätzen", "Alo ahe" und "My Bonnie" standen als Nächstes auf dem Programm. Als einzigster englischer Song wurde "Rolling home" von Kösters vorgetragen.

Ganz schön viel Schwung in den Abend brachte der Akkordeonclub mit einem Medley aus dem Musical "My fair Lady". Kösters erreichte mit dem Song "Wenn ich einmal reich wär-€¦" von Bock ein Schmunzeln beim Publikum. Bei seinen Solostücken wurde Kösters vom Klavier begleitet. Der Chor legte mit den Stücken "Wo es Mädels gibt, Kameraden", "Wir lieben die Stürme" und "Das ist die Liebe der Matrosen" von Groll noch einmal richtig nach.

Zugaben gefordert

Das Publikum war so begeistert von dem Konzertabend, dass es den MGV 02 nicht ohne zwei Zugaben gehen ließ. Noch mit den letzten Refrain-Zeilen im Ohr gingen die Zuschauer nach dem gelungenen Abend gut gelaunt nach Hause.

Südhessen Morgen
27. April 2010



 

 

Bürstädter Zeitung vom 26. 04. 2010

 

Auf ungewisser Reise

26.04.2010 02:00 Uhr - BÜRSTADT

Von Sabine Weidner

KONZERT MGV 1902 bietet mit Akkordeonclub und Solisten Seemannslieder dar

Einen musikalischen Anker lichtete der Männergesangverein 1902 Bürstadt am Samstagabend. Die 37 Sänger nahmen gemeinsam mit dem Akkordeonclub Blau-Weiß Bensheim und Solist Johannes M. Kösters die knapp 400 Gäste mit auf eine Reise. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz erklangen der volle Bass des Solisten, die kraftvollen Männerstimmen und die Instrumente der Akkordeonspieler, die mit vielen Beiträgen ihr Können demonstrierten.

Die Bühne bot - in wallende blaugrüne und weiße Tücher gehüllt - den wasserähnlichen Rahmen für eine außergewöhnliche Liedauswahl, die mit den Akkordeonspielern und Auszügen aus der "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel begann. Mit der Ode an den Takt der Uhr, der zum Lebenstakt wird, verzückte Johannes M. Kösters zum ersten Mal mit seiner Bassstimme. Von Priestern im Kloster Grabow, die immer nur einen Fisch fingen, dann jedoch einmal zwei aus dem Wasser holten und damit ihr Unheil einläuteten, sang der Chor - worauf Kösters mit einem "Trinklied" animierte. "Ich brauche ihre Unterstützung", forderte er zum Mitsingen auf. Text sowie Melodie saßen, worauf das vierstrophige Lied erklang und mit dem Applaus der Gastsänger abschloss.

Steigende Dynamik zeichnete die "Dalmatinischen Tänze" aus, die per Akkordeonspiel zum Summen anregten. Kurz vor der Pause sang man von schönen Mädchen, dem Abendfrieden, vom Rio Grande und letztendlich davon, dass die Heimat des Seemanns das Meer ist.

Mit Matrosenkragen über den weißen Hemden wechselte die Optik der Sänger im zweiten Konzertteil von den eher gediegenen dunklen Anzügen im ersten Part zu maritimem Look. Unter den aufgespannten Fischernetzen, in denen sich Hummer, Muscheln und Fische verfangen hatten, erschallten nun Stücke, die Sehnsucht nach fernen Ländern und ungewissen Reisen hervorriefen: "Schwer an Schätzen", "Aloa-he" und "My Bonnie" ließen die Gedanken in ferne Länder schweifen - Letzteres von Kösters mit Gänsehautschauer verursachender Stimmgewalt und Gefühl interpretiert. Der Seemannsklassiker "Rolling Home" folgte mit ebensolcher Wirkung der tiefen Stimme.

Instrumental entführte der Akkordeonclub mit einem Medley aus "My fair Lady"- Musical-Melodien nach London. In die Ukraine lockte es den Solisten Kösters mit dem Lied "Wenn ich einmal reich wär" aus dem Musical Anatevka.

Deftige Seefahrerlieder mit Bewegung auf der Bühne und im Publikum beschlossen eine musikalische Reise mit vielen Anlegeorten. Deren Besonderheit - interpretiert durch typische Tanzweisen -, einige zünftige Seemannslieder und die beeindruckende Stimme und Interpretationsweise des Solisten bleiben den Zuhörern wohl noch lange im Ohr. Als Zugabe trat noch einmal Johannes M. Kösters zu den Sängern und Musikern auf die Bühne und ließ seinen Bass erneut erklingen. Begeisterter Applaus zeigte, dass Programm und Darbietung den Gästen gefallen hatten.

Ursprünglich sollte das Konzert bereits im vergangenen Jahr stattfinden, wegen des unerwarteten Todes des Zweiten Vereinsvorsitzenden Jürgen Paul wurde es damals abgesagt. Im Februar 2010 begann man erneut mit intensiven Proben, die jetzt zum Konzertgenuss führten.

 

 

 

Gemeinsam mit dem Akkordeonclub Blau-Weiß Bensheim und Solist Johannes M. Kösters bot der MGV 1902 ein beeindruckendes Konzert dar. Die Zuhörer waren begeistert und verlangten nach einer Zugabe, bevor die Sänger die Bühne verlassen durften. 

Foto: AfP Asel



 

Bürstädter Zeitung vom 10. 04. 2010

 

An die Küsten der Weltmeere

10.04.2010 - BÜRSTADT

KONZERT Männergesangverein singt am 24. April im Bürgerhaus

(red). Eigentlich hatte der Männergesangverein 1902 im vergangenen Jahr ein Herbstkonzert im Bürgerhaus geplant. Allerdings verstarb der stellvertretende Vorsitzende Jörg Paul, so dass dieses abgesagt wurde. "In den letzten Wochen wurde das Programm nochmals aufgefrischt", erklärt der Pressesprecher Günter Schulz.

Somit wird es am Samstag, 24. April, im Bürgerhaus ein Frühjahrskonzert geben - unter dem Motto "Anker auf". "Es soll unsere Gäste an die Küsten der Weltmeere entführen und sie in die Welt der Seefahrt eintauchen", so Schulz.

Der Gesangverein blickt mittlerweile auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und wird von Musikdirektor Helmut Vorschütz geleitet, der auch für das Programm verantwortlich ist. Seit fast 20 Jahren ist er Dirigent beim MGV 02.

Der Akkordeon-Club "Blau-Weiß" Bensheim unter der Leitung von Stefan Kutscher wird das Konzert ebenso mitgestalten wie der Sänger Johannes M. Kösters. Als Bass werden seine Vorträge sicherlich zu einem besonderen Genuss werden.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Eintrittskarten sind bei allen Sängern des Vereins und dienstags nach der Chorprobe im Vereinsheim in der Waldgartenstraße für zehn Euro erhältlich.

 

 

 

 

 

 

Johannes M. Kösters weiß nicht nur durch seine tiefe Stimme zu überzeugen, auch seine schauspielerischen Fähigkeiten werden das Bürstädter Publikum begeistern. 

Foto: oh

 



 

Südhessen Morgen vom  09. März 2010

 

Jahrestreffen: Rückblick und Ausblick beim MGV 02

Sänger zeigen sich rundum zufrieden

Bürstadt. "Die Aktivitäten des MGV können sich sehen lassen". So fasste es Schriftführer Günter Schulz bei der Mitgliederversammlung des Männergesangvereins 1902 Bürstadt das vergangenen Jahr zusammen. Neben 47 Singstunden hatte sich die Sängerfamilie beim Kappenabend, Schlachtfest, Heringsessen und einer Weinprobe den kulinarischen Genüssen hingegeben.

Zusammen wurde getanzt, gewandert, Theater gespielt und eine Vereinsfahrt nach Wien unternommen. Bei der Weihnachtsfeier, dem Helfer- und Familienabend traf man sich in großer Runde. Dazu wurde beim "Briebelfest" des MGV 02 die Bevölkerung bewirtet und am Neubürgerempfang des Rathauses teilgenommen. Als Narren verkleidet waren die Sänger beim Fastnachtsumzug dabei - und wurden als beste Gruppe ausgezeichnet - und hatten beim Stadtfest mit der Chorgemeinschaft um neue Mitglieder geworben. Zum Freundschaftssingen war man in Käfertal angetreten. Der Tod des langjährigen zweiten Vorsitzenden Jürgen Paul hatte zu einem schmerzhaften Verlust und zur Absage eines Konzertes geführt.

346 Mitglieder zählt der Verein. 37 aktive Sänger bilden den Chor, der unter Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz und seinen beiden Vizedirigenten Karl Heiser und Roland Weinz auf musikalische Reisen geht. Bei den Neuwahlen gab es keine Überraschungen.

So übernimmt Vizedirigent Roland Weinz das Amt des zweiten Vorsitzenden. Bestätigt in ihren Ämtern wurden Kassenführer Bernd Winkler und Schriftführer Günter Schulz. Dieser betätigt sich innerhalb des Vereins auch als Reiseführer, DJ, Theaterschauspieler, Sänger und Pressemann. Raimund Deutsch bleibt ein weiteres Jahr als Kassenprüfer im Amt. Ihm zur Seite steht Dietmar Kühn. Dieser wurde, zusammen mit Horst Zimmermann, als Fahnenträger bestimmt.

Vorsitzender Klaus Ohl lobte eifrige Singstundenteilnehmer, die mit einer Armbanduhr gewürdigt wurde. Er pries die gute Zusammenarbeit mit der Chorgemeinschaft beim Stadtfest, schloss jedoch eine erneute Teilnahme des Männergesangvereins 1902 in diesem Jahr aus.

Am 24. April lichtete der Chor ab 19 Uhr im Bürgerhaus die Anker zum Konzert. Zur Vereinsreise, vom 1. bis 5. Juni nach Lecco/Italien, sind noch zwei Plätze frei, auch darüber wurden die Versammelten informiert. Ehrungen von verdienten Mitgliedern werden - nach einstimmiger Akklamation- am Familienabend durchgeführt. Das Schlachtfest ist am 20. März ab 19 Uhr im Vereinsheim. Fell

Südhessen Morgen   09. März 2010

 



 

Bürstädter Zeitung vom 09. 03. 2010

 

Nicht wie der Vorgänger

09.03.2010 - BÜRSTADT

RICHTUNGSWEISEND Roland Weinz ist stellvertretender Vorsitzedter des MGV 1902

(hss). Neben Ehrungen standen die Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins 1902 Bürstadt am Sonntag. Vom geschäftsführenden Vorstand war die Position des Vorsitzenden Klaus Ohl das einzige Amt, dass in diesem Jahr nicht gewählt wurde. Obwohl die Wahl des Stellvertreters turnusgemäß stattfand, wurde sie dennoch von einem tragischen Umstand begleitet: Der bisherige Vereinsvize Jürgen "Jörg" Paul war im letzten Jahr verstorben. Aus diesem Grund fielen im vergangenen Jahr kurzfristig zwei Veranstaltungen des MGV aus. Der Verein hatte sich im Vorfeld nach einem Nachfolger umgesehen und wurde mit Roland Weinz fündig, der einstimmig gewählt wurde. "Es hat mich schon Überwindung gekostet, das Amt anzunehmen", erklärte der Bürstädter.

"Ich bin nicht Jörg Paul", stellte Weinz fest. In einer kurzen Ansprache führte er den Mitgliedern vor Augen, dass er das Amt nicht wie sein Vorgänger ausüben werde, sondern auf seine eigene Art wahrnehmen wolle.

Der bisherige Schriftführer Günter Schulz verbleibt weiterhin im Amt. Als Kassenführer wurde Bernd Winkler bestätigt, der seit 20 Jahren Schatzmeister ist .

Neben den Wahlen des Vorstandes ehrte der Verein auch Mitglieder, die im vergangenen Jahr die Singstunden regelmäßig besuchten. Zwölf konnte der Vorstand benennen, die bei fast allen Proben anwesend waren. Klaus Ohl überreichte hierfür eine Uhr mit dem Vereinswappen und einer kleinen Widmung auf dem Zifferblatt.

Auf dem Familienfest im Oktober werden wieder zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue zum Verein geehrt werden. Drei werden bei dieser Gelegenheit zum Ehrenmitglied ernannt, da sie bereits 50 Jahre in der Gemeinschaft aktiv sind. Insgesamt 34 Ehrenmitglieder zählt der Verein derzeit.

Die Gesamtmitgliederzahl lag Ende 2009 bei 346. Im Jahr zuvor waren es noch 353. Im letzten Jahr traten nur vier Mitglieder aus, zwei Neumitglieder wurden aufgenommen. Eine hohe Zahl von Sterbefällen war schließlich dafür ausschlaggebend, dass die Mitgliederzahl weiter schrumpfte. Der Vorsitzende gab in einer kurzen Ansprache zu verstehen, dass der Verein auch daran denken müsse, verstärkt Mitglieder zu werben. Der Vorstand könne diese Aufgabe nicht allein wahrnehmen, so dass auch die Mitglieder einen Beitrag dazu leisten müssten. Ohl stellte aber auch fest, dass der Mitgliederschwund bei vielen Gesangvereinen zu beobachten sei.

Diesem Umstand zum Trotz konnte er allerdings auch lobende Worte aussprechen. Vor allem die Frauen der Sänger seien immer vor Ort und würden die Feste organisatorisch unterstützen. Die Veranstaltungen, von denen in diesem Jahr bereits einige stattfanden, benötigten teilweise mehrere Tage und Wochen Vorbereitung. Daneben hätten auch die Sänger mit ihrem Engagement den Verein bei verschiedenen Veranstaltungen gut repräsentiert. Die Chorgemeinschaft hätte gut zusammengearbeitet. Daneben wies auch die Kasse ein leichtes Plus auf. Insgesamt zeigte sich der Vorstand mit dem Jahr 2009 zufrieden.

 

 



 

Südhessen Morgen  09. Februar 2010 

 

MGV 1902 Bürstadt: Mitglieder zeigen buntes Programm im proppenvollen Vereinsheim

Brisantes Insiderwissen aus dem Sängerleben

Bürstadt. "Die Leute kommen zu dem Verein Fastnacht feiern, zu dem sie einen Bezug haben. Jeder hat so seinen Lieblingsverein, zu dem er geht", meinte Pressewart Günter Schulz. Da es beim MGV 02 Bürstadt im Vereinsheim proppenvoll war, beweist, dass sich die Gäste beim Kappenabend sehr wohl fühlen.

Unter den Reihen der Sänger gibt es einige mit einem närrischen Talent, das sie gern unter Beweis stellten. Maria Harfmann beispielsweise gab ihr "Insiderwissen" als Vereinsfrau zum Besten. "Mal sehen, was sie so zu erzählen hat", meinte Hermann Zimmermann, der als Sitzungspräsident durch den Abend führte. Die Männer, über die beklagte sich Maria Harfmann. "Früher wollten sie uns die Sterne vom Himmel hole, jetzt holen sie nicht mal aus dem dem Keller die Kohle", stellte sie fest. Auch die Stunden der Zweisamkeit sind nicht mehr so gefragt. "So en Owend konnte nicht lang genug soi, heit schlofen die Kerle am Fernseh oi", bestätigte sie.

Fit werden die Männer allerdings dann wieder, wenn es in die Singstunde zum MGV geht. Dann ist kein Abend zu lang, kein Stuhl zu hart, denn im Vereinsheim blühen die Sänger auf. Dann haben sie das Motto: "Singstunn, do simmer dabei." Allerdings wäre die holde Männerwelt ohne die Unterstützung der Frau verloren. Dafür brachte die Insiderin etliche Beispiele. "Daran sieht mer's ganz genau, es geht halt gar nichts ohne Frau."

Philipp Winkler trat als Opa in die Bütt und als ein Höhepunkt hatte sich das Männerballett des MGV etwas Besonderes ausgedacht. Weite Hosen, bunte Hemden und Sonnenbrillen gehörten zum Kostüm und Dietmar und Volker Kühn, Roland Weinz, Horst und Hermann Kühn hatten sich den Song "Du" von Peter Maffay ausgesucht. Immer, wenn es zum Refrain kam und das "Du" zu hören war, zogen die den dehnbaren Bund ihrer Hosen weit auf und stellten Blickkontakt zu ihrem "Ältesten Stück" her, zur zum Vergnügen der Gäste.


Großartige Gastauftritte
Beim Kappenabend tummelten sich auch jede Menge Gäste auf der Bühne. "Hermann Zimmermann hat wieder seine Beziehungen spielen lassen und die Gastaufritte organisiert", erklärte Schulz. Allein mit sechs Truppen war der BFC zu Gast, der HCV schickte seine Gruppe "Kontrast" vorbei und die Riedtaler aus Bobstadt standen auf der Bühne. Lui Schweickert brachte den Saal als "Staranwalt" zum Lachen. Und ein Besuch des Prinzenpaares durfte natürlich nicht fehlen. Für die Musik sorgte Friedel Kilian und es gab viele Schunkelrunden und Tänze zwischen den Nummern.

Für alle Aktiven gab es im Anschluss an die Darbietung den MGV-Orden. Wie immer hat Karl-Heinz Harfmann viele Stunden investiert, um etwa 80 Orden in Handarbeit herzustellen. Dafür verwendet er Keramikpulver als Basis, und bis so ein Orden fertig ist, braucht es etwa 15 Arbeitsschritte von der Herstellung der Form bis zur Bemalung am Ende. Jedes Jahr entsteht dabei ein anderes Motiv. "Bis alles fertig ist, brauch ich schon etwa zwei Monate", berichtete er. Programm gab es bis weit nach Mitternacht und danach spielte die Musik . Bis die letzten Gäste nach Hause gingen, war es recht früh geworden. cid

 



 

Bürstädter Zeitung vom 08. 02. 2010

 

Mit Schirm und Charme
08.02.2010 - BÜRSTADT

KAPPENNABEND Männergesangverein 1902 feiert

(hss). Der Männergesangverein 1902 (MGV) hat in seinem Vereinsheim am Samstag Kappenabend gefeiert. Ein volles Haus erlebte Auftritte und einen gelungenen Abend, der ohne viel Einsatz der Akteure und Helfer nicht möglich gewesen wäre.

Luftballons und Luftschlangen hingen an der Wand. An der Decke waren zahlreiche Lampions und Regenschirme befestigt, und die Tische standen in Reih und Glied. "Vor drei Wochen haben wir die Dekoration an die Decke gehängt", erklärte Schriftführer Günter Schulz. Die Ballons an der Wand seien erst am Tag vorm Kappenabend aufgehängt worden. 

  Foto: AfP Asel


Vier Helfer waren hinter der Theke ständig im Einsatz. Kleinere Probleme bereitete das Programm: "Wir wissen zwar, wer auftritt, aber nicht wann", sagte Schulz. Viele der Redner und Tänzer hätten am Samstag noch weitere Auftritte gehabt, deswegen war nicht immer klar, wann die Bühnenakteure eintreffen würden.

Drei Reden standen auf dem Programm. Eine davon war von Ludwig Schweikert als Staranwalt, der aus seinem Leben erzählte: Schon als Kind habe er alles mit der rechten Hand gemacht. Deswegen wurde er Rechts- und nicht Linksanwalt. Auch seine Fälle seien im Laufe seiner Karriere sehr umfangreich gewesen. Er erinnerte sich an Menschen, die zwölf Morde begangen hatten und Parksünder, die für zwei Jahre ins Gefängnis mussten. Ein typischer Fall war eine Frau, die in die Kur fuhr. Dort hatte sie einen Kurschatten. Ihr Mann ahnte etwas und fuhr ihr nach. Als er die Tür zum Zimmer öffnen wollte, hielt der Kurschatten die Tür zu. Für Schweikert ein klarer Fall von Zuhälterei. Als der Liebhaber schließlich betonte, dass er ihr nichts getan habe, wurde es wirklich ernst, denn jetzt wurde die Klage auf Kurpfuscherei eingereicht.

Auch das BFC-Ballett war anwesend und überzeugte die Zuschauer mit schwungvollen Tänzen. Mit jedem Auftritt steigerten sich die Mädchen und zeigten schnelle und schwierige, aber auch abwechslungsreiche Tänze, zu denen das Publikum Zugabe verlangte. 

Ausgestattet wurden die Bühnenakteure mit einem eigens angefertigten Orden des MGV. Karl-Heinz Harfmann stellte diese vollständig in Eigenarbeit her. "Er macht das immer nach Bedarf. 60 bis 80 Stück in jedem Jahr", erzählte Schulz. 

Philipp Winkler erzählte aus seiner Jugend und gab Einblicke, wie es vor 60 Jahren in Bürstadt war: "Meine Mutter war die erste Sonnenbotschafterin in Bürstadt - die Blumenliese." Anekdoten aus seiner Jugend bildeten den Redeverlauf. Der Rentner erinnerte sich an eine wichtige Weisheit, die ihm seine Mutter mit auf den Weg gegeben hatte: "Wer heiratet und nichts erbt, bleibt arm bis er sterbt." Auch der Rentner steht seit Jahren regelmäßig mit einer Rede auf der Bühne und begeistert die Zuschauer mit viel Witz.



 

Bürstädter Zeitung vom 14. 12. 2009

 

Ruhe und Adrenalin
14.12.2009 - BÜRSTADT

Von Heiko Sonnleitner-Seegmüller

WEIHNACHTSFEIER Mitglieder des MGV 1902 lassen das Jahr im Bürgerhaus ausklingen

Der Männergesangverein 1902 Bürstadt (MGV) hat am Samstag im Bürgerhaus seine Weihnachtsfeier veranstaltet. Ein umfangreiches Programm lieferte Raum für gemütliche Stunden und sorgte für viel Hektik und Aufregung hinter der Bühne.

In der Ecke stand ein hoher Weihnachtsbaum, und überall auf den Tischen, die in langen Reihen im Saal aufgebaut waren, brannten kleine Kerzen. Die Erwachsenen unterhielten sich über die Angelegenheiten des Alltags, während die Kinder zwischen den Stuhlreihen tobten. Einige Bedienungen brachten das Essen zu den Plätzen, und so mancher Gast überhörte ob dieser Gemütlichkeit die Ansage aus den Lautsprechern, "Die Sänger bitte hinter die Bühne", die für die Akteure einen arbeitsreichen Abend einläutete.

Während vor der Bühne die Feiernden sich nicht aus ihrer gemütlichen Atmosphäre reißen ließen, begannen im Hintergrund die Aufregung und Hektik. Der Chor stand in einem kleinen Nebenzimmer und sang sich ein, während sich die Schauspieler schminkten und umzogen. Immerhin galt es für die Akteure, den Zuschauern mit vier Programmpunkten einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Die Schauspieler gingen ihre Texte noch einmal durch und beratschlagten, ob verschiedene Szenen vielleicht doch auf andere Weise gespielt werden sollten. Zur gleichen Zeit beendete der Chor das Einsingen und ging durch die schmalen Flure in Richtung Bühne, hinter der schon einige andere Mitwirkende auf ihren Auftritt warteten. 

Nicht nur die Sänger und Schauspieler wurden immer nervöser. Karl-Heinz Harfmann hatte das Theaterstück "Der emanzipierte Mann" mit dem Laienensemble einstudiert. "Acht Wochen haben wir für das Stück geprobt", erklärte der Spielleiter. "Früher haben wir Dreiakter gespielt, heute geht das nicht mehr. Die Leute schauen schon um 22 Uhr auf ihre Uhr, wie lange es noch dauert."

Die Gesangsgruppe öffnete während dieser Gedanken bereits die Bühnentür und betrat in einer langen Reihe die Holzbretter. Noch war der Vorhang zu, und niemand von den Zuschauern sah, wie die Aufstellung korrigiert und das Keyboard aufgebaut wurde. Noch ein oder zwei Worte von den Sängern, dann wurde es still auf der Bühne, und das Zeichen für den Aufzug des Vorhangs kam. 

Als dieser zur Seite verschwand, verstummten die Stimmen vor der Bühne. Während besinnliche Musik die Zuschauer unterhielt, nahm die nächste Darbietung hinter der Bühne Aufstellung. Immer wieder fielen die Blicke der Darsteller durch die schmalen Ritzen in der Bühnentür. Jeder wollte kurz einen Blick auf das Publikum werfen, das aufmerksam den Sängern lauschte. Einige Minuten später war der Auftritt für die Chorsänger vorbei, und nachdem sie schnell die Bühne verlassen hatten, nahmen die Darsteller des Krippenbildes auf der Bühne Platz. Während hinter den Kulissen der Text zum Programmpunkt ein letztes Mal leise vorgelesen wurde, korrigierten die Verantwortlichen auf der Bühne die Aufstellung. Der Vorhang öffnete sich ein weiteres Mal, und der Vorleser begann mit der Weihnachtsgeschichte, während die Kinder und Jugendlichen als Maria, Josef, Hirten und Engel verkleidet, regungslos in die Zuschauermenge sahen.

Noch so mancher Auftritt wartete an diesem Abend. Besinnlich und kurzweilig war es für die Gäste, aufregend für die Akteure. Spaß hatten sie alle und viele freuen sich schon auf die Feier im nächsten Jahr.

 

Foto: AfP Asel

 



 

Südhessen Morgen vom 14. Dezember 2009

MGV 1902 Bürstadt: Männergesangverein zeigt bei seiner Weihnachtsfeier das Lustspiel "Mein emanzipierter Mann"

Ein Engelchen erobert das Publikum
Bürstadt. Gesang prägte den Anfang der Weihnachtsfeier des MGV 1902 im Bürgerhaus, ganz so, wie es sich für einen Gesangverein gehört. Vizedirigent Roland Weinz gab den Takt vor und der Chor ließ seine volltönenden Stimmen bei besinnlichen und feierlichen Weihnachtsliedern erklingen.

"Wir haben in den letzten Jahren einige Weihnachtskonzerte gegeben. Aus diesem Repertoire können wir schöpfen", erklärte Pressewart Günter Schulz. Das heißt, die Sänger müssen nicht die Lieder von Grund auf neu lernen, sondern das bereits Gelernte für die Weihnachtsfeier wieder auffrischen.

Auch das Publikum war mehrmals gefordert und konnte beliebte Lieder mitsingen. Viel Applaus bekam wie immer das Krippenbild. Schulz las im Hintergrund eine moderne Weihnachtsgeschichte vor, während sich auf der Bühne Kinder und Jugendliche in ein lebendiges Schaubild der Weihnachtsszene mit Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe verwandelten.

Viele Kinder machen schon länger mit. Neu dabei waren als Maria und Josef Isabelle Michael und Lukas Rau. Besonders der putzige strohblonde kleine Engel hatte es den Gästen angetan, der immer wieder die Hand schützend vor dem grellen Scheinwerferlicht vor die Augen hielt und ab und zu lustig ins Publikum zur Verwandtschaft winkte.

Dann war die Wartezeit für die Kinder vorbei und die Lose ihrer Tombola wurden verkauft. "Unsere kleinen Gäste werden sonst sehr unruhig vor lauter Neugier. Deshalb geben wir die Preise auch gleich nach dem Losverkauf aus", berichtete Schulz. Die Erwachsenen mussten hingegen noch warten. Zuerst kam das Theaterstück.

In dem Lustspiel mit dem Titel "Mein emanzipierter Mann" ging es ganz und gar nicht besinnlich zu. Alfred Engert spielte darin Paul, einen geplagten Ehe- und vor allem Hausmann. Seine berufstätige Frau Olga (Ute Rau) hatte keinerlei Verständnis für seine Klagen über die viele Hausarbeit und ihre häufige Abwesenheit von zu Hause.

Babsi, die Tochter (Desiree Rau), sah das Ganze etwas anders und trat für die "Emanzipation" der Hausmänner ein und forderte ihren Vater auf, sich nicht alles gefallen zu lassen. In dieser auf den Kopf gestellten Welt spielte auch Fritz (Roland Weinz), Pauls Nachbar und Freund, dessen Frau Erna (Melanie Rau) und der Postbote (Volker Kühn) eine Rolle und das Publikum sah mit großem Vergnügen zu, wie sich die Geschichte weiterentwickelte.

Zu Beginn des Abends hatte Vorsitzender Klaus Ohl die Mitglieder und Freunde begrüßt und den Anlass genutzt, vor allem Dank zu sagen für die Unterstützung und Mitarbeit. "Es gibt immer viel Arbeit rund ums Vereinsheim, beim Briebelfest und der Nikolausfeier. Da sind wir für jede Hilfe dankbar", so Ohl.

Dank ging auch an den Chorleiter Helmut Vorschütz, der an der Weihnachtsfeier ein Konzert mit einem anderen Chor hatte, sowie die Vizedirigenten Roland Weinz und Karl Heiser. "Wir sind froh, dass wir den Roland haben, er macht inzwischen fast genauso viel wie unser Dirigent", bedankte sich Vereinsvorsitzender Ohl. cid

Südhessen Morgen
14. Dezember 2009



Bürstädter Zeitung vom 7. 12. 2009

 

Themen richten sich nach der Jahreszeit
07.12.2009 - BÜRSTADT

MGV 1902 Bastelnachmittag für Kinder

(hss). Im Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 (MGV) in der Waldgartenstraße tummelten sich am Samstag sechs Kinder bei einem Bastelnachmittag.

Jeden zweiten Monat findet der Bastelnachmittag statt. Unter der Anleitung von Marion und Isabell Michael stehen jedes Mal andere Themen auf dem Programm. Jahreszeitlich bedingt war das Thema in diesem Monat Weihnachten. "Im letzten Jahr haben wir einen Adventskalender gebastelt", erinnert sich Marion Michael. Damals, so die Anleiterin, seien 20 Kinder im Vereinsheim gewesen.

Am Samstag wurden Engel aus Styropor und Folie gebastelt, auch ein Schneemann aus Lebkuchen und Dominosteinen stand auf dem Programm. Während der Basteleien waren die Kinder sehr konzentriert. Wenn die Arbeiten nicht klappten, gingen sie zu den Betreuerinnen. Diese halfen und führten die Arbeiten stellvertretend aus. Ab und zu ging auch bei ihnen etwas daneben. So fielen die Lamettahaare vom Styropor oder die Folienkleider klappten wieder auf. Ein bedauerndes "Och schade" der Kinder dokumentierte den Fehlschlag. In den rund zwei Stunden entstanden auf diese Weise viele verschiedene Figuren mit lustigen Gesichtern, die sicherlich an Heiligabend am Baum hängen oder auf den Tischen stehen werden.

Beim Basteln ist viel Geschick gefragt.

Foto: AfP Asel



Zu dem Basteln sind alle Kinder eingeladen, die Lust und Zeit haben. Entstanden ist die Idee zu dem Bastelnachmittag vor einigen Jahren. Der MGV musste den Kinderchor auflösen, da der Nachwuchs ausblieb. Ganz aufgeben wollten die Verantwortlichen die Jugendarbeit aber nicht. Aus diesem Grund entschlossen sie sich zu der Bastelveranstaltung. Das Material für die Arbeiten wird vom Verein gestellt.



 

Bürstädter Zeitung vom 13.10.2009

 

Kerwekranz und viele Urkunden
13.10.2009 - BÜRSTADT

MGV02 Horst Gündling und Josef Schmied sind Ehrenmitglieder

(red). Am Samstag war im Vereinsheim des MGV Bürstadt in der Waldgartenstraße der diesjährige Familienabend, in dessen Verlauf auch verdiente Mitglieder ausgezeichnet wurden. 

Zunächst gab der Vorsitzende Klaus Ohl einen Überblick über den weiteren Ablauf des Abends und begrüßte die Gäste. Unter ihnen weilte vom Sängerkreis Bergstraße das Vorstandsmitglied Thomas Schröder, der die Ehrungen im Auftrag des Hessischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes für Sänger vornahm. So konnten drei Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Chor Ehrennadeln und Urkunden aus seiner Hand entgegennehmen: Horst Gündling und Josef Schmied sind seit 50 Jahren, und Karl Heinz Harfmann ist seit 40 Jahren dabei.

Aber nicht nur Chormitglieder wurden ausgezeichnet. Ein großes Dankeschön ging auch an treue Mitglieder. Sie erhielten ebenfalls Ehrennadeln und Urkunden. Diese wurden vom Vorsitzenden überreicht. Eine besondere Freude war es für Ohl, die Mitglieder Horst Gündling und Josef Schmied aufgrund besonderer Verdienste für den Verein zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Stolz präsentierten sie ihre Ehrenurkunden und nahmen die Glückwünsche der Anwesenden entgegen. 



Zum Abschluss der Ehrungen wurden vom Männerchor mit seinen Jubilaren unter tosendem Beifall gemeinsam Lieder vorgetragen.

Auch schon Tradition ist das Aufhängen des Kerwekranzes bei dieser Gelegenheit. Dazu gehört natürlich eine humorvolle Rede. Vorstandsmitglied Günter Schulz hatte beim Vortrag die Lacher auf seiner Seite. So berichtete er in gewohnt lockerer Weise über interne Vereinsvorkommnisse der vergangenen zwölf Monate: Da bedauerte ein Vorstandsmitglied scheinheilig, dass es keine Ahnung von der Hausarbeit habe. Aber man prophezeite ihm, "warts ab Jörg, wenn Du nächstes Jahr in Rente gehst. Dann zeigt Dir die Bärbel wie Hausarbeit geht."

Außerdem kamen der Überfall auf ein Vereinsmitglied während der Vereinsreise, der Neubau der Theke, bei dem befürchtet wurde, dass einer der Aktiven sein Bett im Vereinsheim aufschlagen würde, sowie der verhängnisvolle Hundebiss während einer Geburtstagsfeier zur Sprache .

Nachdem der Kerwekranz hing und getauft war, sorgte Friedel Kilian für Tanzmusik.

Wer wollte, konnte sein Glück auch bei einer reichbestückten Tombola versuchen. "Der MGV hat mal wieder gezeigt, dass das Wort `Vereinsfamilie` kein leeres Wort ist", so das Fazit von Schulz.



 

Südhessen Morgen
13. Oktober 2009 

MGV 02: Familienabend mit Ehrungen

Starke Chorgemeinschaft
Bürstadt. Geklaute Handtaschen auf der Vereinsfahrt in Wien, die Rückkehr des Briebelfestes und zwei neue Ehrenmitglieder. Es hat sich wieder viel getan beim Männergesangverein 1902 Bürstadt. Der traditionelle Familienabend am Samstagabend unterstrich dies. Knapp 120 Mitglieder und Freunde waren im Vereinsheim zusammengekommen. Traditionell hingen die vier Kerweborsch des MGV auch den Kerwekranz in der Saalmitte auf.

Mit Kreissägehüten, grün-weißen Schärpen und einer Leiter stolzierten Günter Schulz, Hermann Zimmermann, Bernd Rokohl und Dietmar Kühn in den Saal. Schulz verlas von der Leiter aus seine Kerwered'. Den aufgehängten Kerwekranz durfte Günter Schulz anschließend mit Wein taufen.

In der selbst verfassten Ansprache rief der Schriftführer verschiedene Ereignisse aus dem Vereinsleben in Erinnerung. Auf der Vereinsfahrt im Juni wurde einem Mitglied die Handtasche von einem Dieb entrissen. Schnelle Hilfe war von Nöten. "Sie warfen sich dazwischen, die Männer, die alten. Beate konnt' die Handtasch' kaum noch halten. Es wurde gekratzt und auch gebissen. Dabei wurd' die Handtasch' schließlich entrissen", las Schulz vor. Am Ende fasste die Polizei den Dieb: "Man konnte den Dieb identifizieren hier. Und auf den Schreck gab's bei der Polizei noch ein Bier." Vor und nach dem Kerweritual spielte Alleinunterhalter Friedel Kilian am Keyboard.

Seit Samstag dürften sich Josef Schmied und Horst Gündling als Ehrenmitglieder bezeichnen. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten sie die Ehrennadel des Deutschen Chorverbands. Geehrt wurden auch Hans Dexler, seit 60 Jahren förderndes Mitglied, und Hans Dexler, der dem MGV seit 70 Jahren angehört. Karl-Heinz Harfmann (40 Jahre aktiv) sowie Heinz Pfeifer, Gottfried Wünsche und Werner Kalb (alle 40 Jahre passiv) bekamen die Silbernadel des Hessischen Sängerbunds. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft ehrte der MGV 02 Markus Ohl, Uwe Jakob, Günter Fink, Waldemar Morweiser, Helmut Klump und Boris Held. Allen Jubilaren kamen auch Urkunden und Weinpräsente zugute.

Thomas Schröder, der die Ehrennadeln im Namen des Sängerkreises Bergstraße ansteckte, lobte die große Anzahl an passiven Mitgliedern. "Sie sind ein Garant dafür, dass die Chormusik weiterlebt", betonte er. Mit Liedern wie "Das Konzert der Frösche", "Am schönen Rhein" oder "Das Tal in den Bergen" untermauerte der Verein aber auch die Stärke der Aktiven im Männerchor. cpa

Südhessen Morgen
13. Oktober 2009 



 

TIP-Verlag, 4. August 2009 

Traumhafter Sommerabend und fröhlicher Sonntag 

Briebelfest des MGV 1902 am letzten Wochenende / Großes Kinderprogramm 

Bei der Kinderolympiade des MGV 1902 war hohe Konzentration, Geschicklichkeit oder Schnelligkeit gefragt. 
Ergebnis: Viel Spaß und viele schöne Preise. 
Fotos: Hannelore Nowacki 

BÜRSTADT – Ein Sommerabend wie im Süden: Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, später der Mond mit glitzernden Sternen. Viele Gäste ließen am Samstag beim Briebelfest des Männergesangvereins die Sommernacht erst gegen Morgen ausklingen. Schon um 10 Uhr lockte am Sonntag der Frühschoppen die ersten Besucher an, die sich von vereinzelten frühen Regentropfen nicht abschrecken ließen. 

Die Kinderolympiade am Sonntag machte den Drei-bis Zehnjährigen riesigen Spaß – auch ohne Sonnenschein. Die älteren Kinder trafen sich zum Tischfußball-Turnier. Gemeinsam entlockte man der sich drehenden ColorSpin-Trommel Farbkunstwerke, die von der Fliehkraft auf das Papier gezaubert wurden. 

 

 

 


Großen Ansturm gab es auf die Essensausgabe. Denn die Speisekarte bot die beliebten deftigen Spezialitäten wie die echt deutschen Hamburger und Hackbraten. Gefragt waren auch die frisch aufgeschnittenen und belegten Lachsbrötchen. Am Sonntag gab es zusätzlich den leckeren Rollbraten. Sechzig Helfer und Helferinnen kümmerten sich um das Wohl ihrer Gäste. 

 

 


Allein zwanzig Helferinnen wuselten um Töpfe und Pfannen, dekorierten die Teller und reichten das Essen. Im großen Saal des Vereinsheims war ab Sonntagmittag Cafébetrieb mit riesiger Kuchenbar. "Alles was das Herz begehrt, war dabei" sagte am Nachmittag Sabine Ohl. Da waren von fünfzig schönen Torten und Kuchen nur noch ein paar Stücke übrig. 
Schriftführer Günter Schulz möchte sein Lob ganz öffentlich aussprechen: 
"Die Vereinsfrauen backen super Kuchen und zaubern die leckersten Torten". 

Das Sommernachtsfest des Männergesangvereins 1902 heißt seit diesem Jahr wieder Briebelfest und hatte sogar eine eigene Programm-Zeitung mit Speise-und Getränkekarte bekommen. Die Waldgartenstraße am Vereinsheim war abgesperrt und so gab es Sitzplätze unter freiem Himmel und in drei großen Zelten – und viel Platz zum Spielen für Kinder. "Bisher hat es bei jedem Fest wenigstens ein paar Minuten lang geregnet" erinnert sich Günter Schulz, "deshalb haben wir so viele Zelte aufgestellt". Die geräumige Kellerbar wurde am Samstag zum Vergnügungszentrum für Karaoke-Singen. Am frühen Abend hatten Kinder und Jugendliche ihren Spaß mit Liedern wie "Ab in den Süden" und "Barbie girl". Später, als die Bar "Zum letzten Absacker" hieß, kamen die Erwachsenen in den Genuss karibischer Cocktails und Karaoke-Spaß bis in die tiefe Nacht. "Es wurde brechend voll" freute sich Günter Schulz. Alkoholfrei war der mit Kirsche und Ananas gekrönte Cocktail MGV Sunrise für Kinder und Autofahrer. 
Günter Schulz hatte 400 Songs von 20 DVDs im Angebot. Am Mischpult sorgte er für den schnellen Start und guten Sound. Einige Stücke musste er häufiger einspielen wie "Über den Wolken" und "Hände zum Himmel" oder "Ich war noch nie in New York". Zuhören war genauso lustig wie selber zu singen, wobei etwas schräge Beiträge schon mal mit Zugaberufen 
belohnt wurden. 

Bei der Briebel-Sommer-Tombola waren attraktive Preise zu gewinnen. Fünfzig Cent kostete ein Los. "Wir haben immer Preise, die man gut gebrauchen kann", erklärt Günter Schulz den Erfolg der Tombola. Hauptpreis waren ein Mountainbike, ein Karaoke-Studio und ein Mikrowellengerät. Da die Teilnehmer Name und Anschrift angegeben haben, erhalten sie auf jeden Fall ihren Gewinn. 


Briebelfest mit MGV-Kinderolympiade 2009 und Tischfußball-Turnier 

In sieben Disziplinen gaben die 22 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren unter der Leitung von Marion Michael ihr Bestes. Mit höchster Konzentration waren die Kleinsten dabei, etwas cooler nahmen es die älteren Kinder. Gleich am Festeingang war alles aufgebaut für Kartoffellauf, Blindzielen, Bierdeckelslalom, Memory, Ringwurf, Ballonaufblasen und Angeln. Ihre Helferinnen, Tochter Isabelle, Bianca Zimmermann und Chantale Engler hielten Gewichte, Zeiten, Zentimeter und Punkte auf den Teilnahmeformularen exakt fest. Beim Kartoffellauf kam es darauf an, in zwei Minuten so viele Kartoffeln wie möglich auf der Soßenkelle ohne Handberührung über die Distanz zur Waagschale zu bringen. Der kleine Max schaffte 1800 Gramm -kein Wunder, denn er wurde kräftig vom Papa angefeuert. Der Gleichgewichtssinn war beim Bierdeckelslalom gefordert: Auf zwei Deckeln stehen, den dritten werfen und dann vorwärts gehen. 

 

Die Goldmedaille errang ein Dreijähriger, Silber ging an einen Vierjährigen, eine Achtjährige hatte sich Bronze verdient. Dabei wird die Leistung der jüngeren Teilnehmer abgestuft nach Lebensalter mit höheren Bonusprozenten bewertet. Alle Kinder bekamen schöne Urkunden und konnten sich Sachpreise aussuchen. Unter den zehn Hauptpreisen waren der dreibändige Winnetou von Karl May, Puppen, ein Baukran und eine Konzertgitarre. Die "kleineren" Preise wie Kappen, Figuren und Spiele standen zur freien Auswahl. 

 

 

 

 

 

 

Die siegreichen Tischfußballspieler konnten sich über gewichtige Goldpokale in verschiedenen Größen für die ersten drei Plätze freuen. Acht Teilnehmer hatten sich durch spannende Vor-, Zwischen-und Endrunden gekämpft. 

Pascal Bechtloff und Lukas Paul sorgten für den ordnungsgemäßen Spielablauf und registrierten die Ergebnisse. 

 

Marion Michael weiß, was bei den Kindern gut ankommt. Sie organisiert auch die Bastelnachmittage mehrmals im Jahr für Kinder von vier bis neun Jahren. Das Bastelmaterial wird zur Verfügung gestellt. 

Termine werden bekannt gegeben auf der Homepage unter www.mgv1902buerstadt.de. 

Hannelore Nowacki 

 

 



 

Südhessen Morgen vom 03.08.2009

 

Briebelfest: MGV 02 serviert jede Menge Spaß und Gaumenfreuden

Selber singen, blind zielen und satt essen

Von unserer Mitarbeiterin Christine Dirigo

Bürstadt. Das Briebelfest ist zurückgekehrt, allerdings nur dem Namen nach. Auf dem Briebel beim Rathaus wird schon lange nicht mehr gefeiert und das Gelände bei den Oli-Garagen, das dem MGV 02 über viele Jahre als Veranstaltungsort diente, steht schon länger nicht mehr zur Verfügung. Aber rund ums Vereinsheim in der Waldgartenstraße haben die Sänger sich inzwischen gut eingerichtet, Platz zum Feiern gibt es auf der Straße, im Hof und drinnen genügend. Große Zelte schützten übers Wochenende die Gäste vor zu viel Sonne und Regen und zu den Stoßzeiten war es mit der Platzsuche gar nicht so einfach.

Rund 70 Helfer kümmerten sich um das Wohl der Besucher, waren im Hintergrund, in der Küche, der Cafeteria und mit dem Ausschänken beschäftigt. Der Samstagabend hatte recht gut begonnen. Nach 22 Uhr zogen sich die Gäste in die Bar zurück, die im Keller des Vereinsheims eingerichtet war.

Karaoke ist der Renner

Schriftführer Günter Schulz war der Verantwortliche und kam erst früh am Sonntagmorgen ins Bett. Vor allem das Karaoke-Singen hatte sich als Renner entpuppt. "Nach fünf, sechs Stunden hab ich dann den Saft abgedreht, da hat's dann gereicht", lachte Schulz. Vor allem die älteren Gäste hatten nach anfänglichem Zögern und Zuschauen dann ihren Gefallen am Karaoke gefunden. Am Sonntag ging es bereits ab 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter. Auch hier kamen schon Besucher zum Briebelfest und zum Mittagessen füllte sich das Gelände zusehends.

Besonders begehrt ist beim MGV der Rollbraten. Davon waren etliche geschmort worden, die dann frisch aufgeschnitten auf die Teller kamen. Mit Soße, Spätzle oder Pommes servierten die Helfer den Braten. Aber auch für den Hackbraten sind die Sänger "weltberühmt", meinte Schulz. Die Besucher schätzten vor allem die großen Portionen zu moderaten Preisen. Eine weitere Köstlichkeit auf der Speisekarte waren die leckeren Hamburger. Mittags gab es dann reichlich Kaffee und Kuchen in der Cafeteria.

Kinderolympiade mit neuen Ideen

Für die Kinder ist der Besuch beim MGV immer ein besonderer Spaß. Marion Michael und Tochter Isabelle hatten die Kinderolympiade vorbereitet. Dieses Mal gab es sieben Stationen für Teilnehmer bis zehn Jahre. Und es waren keine Wiederholungen der Spiele aus dem vorigen Jahr dabei. Kartoffellauf und Angeln machten den Kindern genauso viel Spaß wie das Blindzielen oder das Memory.

Beim Blindzielen musste für die Punktzahl mit ausgestrecktem Finger eine Zielscheibe getroffen werden - mit verbundenen Augen natürlich. Das Memory in der Größe DIN A 3 war auch etwas ganz Besonderes. Geschicklichkeit war beim Bierdeckel-Slalom gefragt. Mit Hilfe zweier Bierdeckel, die immer ein Stück weiter geworfen wurden, musste ein Parcours bewältigt werden. Die Kinder durften nur auf die Bierdeckel treten. So war das Vorwärtskommen gar nicht so einfach. Ringwurf und Ballon aufpusten rundeten die Olympiade ab. Zu gewinnen gab es tolle Preise, darunter eine Gitarre und ferngesteuerte Autos. Die älteren Kinder konnten beim Tischkickerturnier mitmachen.

"Auch am Sonntag wird es noch mal ein langer Abend. Bis Mitternacht wird hier bestimmt gefeiert", war sich Schulz schon nachmittags sicher.

Südhessen Morgen
03. August 2009

 



 

 

Bürstädter Zeitung vom 03.08.2009

 

Karibik-Cocktails und Karaoke

03.08.2009 - BÜRSTADT

Von Mirella Hofmeister

BRIEBELFEST Männergesangverein 02 feiert bei Evergreens/Große Tombola und gute Stimmung

Das "Briebelfest" des Männergesangvereins (MGV) 02 begann am vergangenen Samstagabend. Schon seit Freitag war der unmittelbar vor dem Vereinsheim liegende Teil der Waldgartenstraße gesperrt worden. Ab 18 Uhr konnten dann Lose für die Tombola und Essen gekauft werden.

Der eigentliche Höhepunkt war aber wohl die Karaoke. Ab 19 Uhr konnten Kinder ihr Gesangstalent präsentieren. Manche waren noch nicht in der Lage zu lesen, also wurde die Karaoke einfach ein bisschen für sie abgeändert, so dass sie singen durften, was sie wollten. Ob "Schnappi - das kleine Krokodil" oder andere Kinderlieder, die Kleinsten hatten einen Riesenspaß. "Außerdem ist das gut für das Selbstbewusstsein, wenn man sich in so jungen Jahren vor einem Publikum präsentiert", erklärte Schriftführer Günter Schulz.

MGV Sunrise und Mai Tai

Um 21.30 Uhr wurde die Bar "Zum letzten Absacker" geöffnet. Entgegen des Namens konnten dort köstliche "Cocktails aus der Karibik" getrunken werden. Ob "Mai Tai" mit frischen Kirschen und Orange verziert, oder der alkoholfreie "MGV Sunrise", alle Cocktails kamen gut an. Die jüngeren Besucher waren von der alkoholfreien Variante begeistert. "Ich denke, auch die Dekoration der Getränke gehört einfach dazu, darum haben sich unsere Barkeeper damit selbst übertroffen", so Schulz.

"Country Roads"

Am späteren Abend ging es dann mit Evergreens wie "Country Roads", "Hände zum Himmel" und vor allem "Lili Marleen" weiter. Letzteres "kam vier- bis fünfmal. Jeder wollte es einfach einmal singen, aber es wurde nie langweilig", lachte der MGVler. Bis in die frühen Morgenstunden feierten, lachten und sangen die Gäste im Keller des Vereinsheims. Einen Karaokeabend ließen sich natürlich die anderen Gesangvereine auch nicht nehmen und so waren Mitglieder des Volkschors und der Sängerlust ebenfalls zugegen.

Sonntags um 10 Uhr ging es dann bereits weiter mit dem Frühschoppen. Um die Mittagszeit waren das Zelt direkt vor dem Vereinsheim sowie das in der Waldgartenstraße bereits gut gefüllt. Schließlich lockten verschiedene Spezialitäten die hungrigen Bürstädter an.

Große Tombola

"Ein besonderer Dank geht an die Vereinsfrauen, die sich mit ihren vielen, wunderbaren Kuchen wieder einmal selbst übertroffen haben", schloss der Schriftführer. Für 50 Cent konnten die Besucher ein Tombolalos kaufen. "Auf das schreibt man dann Namen und Adresse und wirft es in die Lostrommel", berichtete Schulz. So brauchte man bei der Ziehung um 19 Uhr nicht anwesend sein, konnte den Gewinn aber trotzdem erhalten. Zu gewinnen gab es ein Fahrrad, ein Karaokestudio, eine Mikrowelle, eine Zuckerwattemaschine und viele kleine Preise.

Angeln von Tassen und Enten

03.08.2009 - BÜRSTADT

BRIEBELFEST Olympiade für Kinder

(mi). Im Zuge des Briebelfests in der Waldgartenstraße standen auch abwechslungsreiche Programmpunkte für die Kinder bereit. Samstagabends konnten sie bereits im Vereinsheim des Männergesangvereins 02 bei Karaoke mitmachen und am Sonntag gab es bei der Kinderolympiade tolle Preise zu gewinnen.

Bereits um 11 Uhr ging es los und ganze fünf Stunden dauerten die Spiele. Das Vereinsmitglied Marion Michael hatte sich im Vorfeld mit dem Angebot beschäftigt und sich Gedanken zur Durchführung gemacht.

Beim "Kartoffellauf" mussten verschieden große Knollen auf einem Esslöffel von Tisch zu Tisch transportiert werden - das Ganze jedoch ohne Hände. Nach zwei Minuten wurde dann das Gesamtgewicht der Kartoffeln in Punkte umgerechnet.

"Blindzielen" hieß die nächste Station, bei der mit verbundenen Augen eine Scheibe angesteuert wurde und die Punkte, die mit den Fingern berührt wurden, gezählt wurden. Mit drei Bierdeckeln ging es weiter zum Slalom, wo beim Durchqueren der Strecke die Füße nur auf die Deckel gesetzt werden durften. Beim "Maxi-Memory" galt es, neun Bildpaare einander zuzuordnen und mit einem Hula-Hoop-Reifen mussten beim "Mega-Ringwurf" Verkehrshütchen getroffen werden. Das "Tassenangeln" glich dem "Entenangeln", denn auch hier wurden mit Hilfe einer Angel Tassen aus dem Wasser gefischt. Zu guter letzt hieß es "Ballonaufblasen". Nach fünfmaligem Pusten bekam derjenige, der den größten Umfang erpustet hatte, die meisten Punkte.

So viele Spiele benötigten natürlich auch jede Menge Platz, weswegen es den Kindern zugute kam, dass ein Stück der Straße abgesperrt worden war und sie direkt neben dem Zelt spielen konnten. Am Abend bei der Preisverleihung konnte der Sieger dann aus tollen Gewinnen aussuchen. Der Reihenfolge nach durfte anschließend derjenige mit der zweithöchsten Punktzahl etwas mitnehmen und so ging es weiter. Die "Winnetou"-Trilogie in Buchformat lockte manche Leseratte, während "Hannah Montana"-Fans lieber ein Badetuch ihres Lieblingsstars mitnahmen.

Nebenbei konnten sich die kreativen Kinder an der "Color-Spin-Drum" austoben. Die selbst gewählten Farben wurden in eine Trommel gegeben, die anschließend beim Drehen die Farbe auf ein Blatt Papier ausspie. Diejenigen, die zu alt für die Kinderolympiade waren, begaben sich ins Innere des Vereinsheims und spielten beim Tischfußball-Turnier mit.

 

 



 

Südhessen Morgen vom 29.07.2009

 

Briebelfest: Die Vorbereitungen in der Waldgartenstraße laufen auch Hochtouren

MGV 02 lässt Traditionsnamen wieder aufleben

Bürstadt. Zwei Tage lang lockt der MGV 02 Bürstadt zu sich in die Waldgartenstraße, wo am ersten Wochenende im August gefeiert wird. Diesmal auch wieder unter dem altbekannten Namen "Briebelfest" statt des "Sommernachtsfests".

Die Mitglieder sind schon fleißig am werkeln und organisieren, damit das Briebelfest wieder zu einem tollen Erfolg wird und sich die Gäste bei ihnen wohlfühlen. Gut zwei Wochen dauern die Vorbereitungen, bis alles so weit steht, und in den letzten Tagen vor dem Fest geht es nochmals zum Endspurt.

Momentan werden die Vordächer errichtet und die weiteren Aufbauarbeiten am Vereinsheim und im Hof durchgeführt. Hier sollen dann die Essens- und Getränkestände ihren Platz finden. Drinnen im Vereinsheim öffnet am Wochenende die Cafeteria. Später, wenn die Waldgartenstraße halb gesperrt ist, ab Freitagabend bis Montagmittag, werden auf der Straße weitere Zelte und das große Zelt von der Feuerwehr aufgebaut, sowie ein Getränkewagen. Der Rest der Straße gehört der Kinderbelustigung. Zelte sind ein wichtiger Bestandteil des Festes, den bisher gab es noch kein Briebelfest, an dem es nicht geregnet hat. Über 60 Helfer sind für das Vereinsfest im Einsatz.

Alle freuen sich jetzt, dass das Fest wieder unter seinem altbekannten Namen "Briebelfest" angekündigt wird. Das fand früher im Briebelpark statt. Durch den Ausbau des Seniorenheims wurde das Traditionsfest zum Vereinsheim verlegt und zum "Sommernachtsfest" umgewandelt. Jedoch bringen die Besucher noch das Briebelfest mit dem MGV 02 in Verbindung und auch die Mitglieder identifizieren sich damit mehr. Daher läuft es wieder als "Briebelfest".

Zur Feier des Tages wird erstmals eine Briebelfest-Zeitung ausgegeben. In diesem Jahr ist sie noch recht dünn, dies soll sich jedoch in Zukunft ändern. Jetzt steht darin das Programm des Festes, das Essensangebot und noch einige interessante Informationen zum Fest und zum Verein. Im kommenden Jahr ist geplant, Impressionen vom vergangenen Briebelfest einzubringen, etwa Anekdoten und Bilder. str

Südhessen Morgen
29. Juli 2009

 



 

Bürstädter Zeitung vom 29.07.2009

 

Alter Name, großes Programm

29.07.2009 - BÜRSTADT

MGV BÜRSTADT Briebelfest am kommenden Wochenende/Aufbauarbeiten schon im Gange

(mi). Am kommenden Wochenende laden die Sänger des Männergesangvereins (MGV) 02 zum Briebelfest ein. "Wir haben jetzt viermal das Sommerfest veranstaltet, aber unsere Mitglieder wollten den alten Namen wieder", erklärte Schriftführer Günter Schulz die Rückkehr zum alten Namen.

Schließlich begann die Tradition des Fests in der Nähe des Altenheims. Es musste aber aufgrund von Umbauten ins Vereinsheim in die Waldgartenstraße umziehen. "Hier ist es aber auch besser. Allein schon wegen der sanitären Anlagen", so Schulz.

Der Aufbau begann bereits vor einer Woche, denn es gibt viel zu tun. Am Freitag wird die Straße abgesperrt, schließlich brauchen sowohl Kinderolympiade als auch Zelte jede Menge Platz.

Am Samstag um 18 Uhr geht es dann offiziell los. Eine Stunde später dürfen die Kids ihr Gesangstalent beim Karaokesingen auf die Probe stellen. Die Älteren werden ab 21.30 Uhr aus 350 Titeln aussuchen können, welchem Lied sie ihre Stimme verleihen wollen. Außerdem laden Cocktails wie Mai Tai, Caipirinha, Swimmingpool und viele weitere an der Bar "Zum Letzten Absacker" ein.

Am Sonntag geht es um 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter, zu dem "fast ganz Bürstadt jährlich kommt", lacht der MGVler. Die Kinderolympiade beginnt um 11 Uhr. Marion Michael hat sich sieben Spiele ausgedacht, bei denen die Geschicklichkeit der Jüngsten eine Rolle spielt.

Die ersten Drei bekommen eine Medaille und können fast uneingeschränkt aus den vielen Preisen auswählen, welchen sie mitnehmen möchten. So gibt es einen ferngesteuerten Truck, ein Auto, Badetücher von "Hannah Montana" und dem "High-School-Musical" sowie eine Konzertgitarre zu gewinnen.

Mit der "Color-Spin-Drum" können die wundersamsten Bilder auf einfache Weise gestaltet werden: In eine Trommel wird Farbe hineingegeben und beim Drehen fließt diese auf leeres Papier. Für die älteren Kids wird das Tischkickerturnier angeboten. Von 11 bis 14 Uhr kann die Anmeldung erfolgen, ehe die Hauptrunde beginnt. Die Drei auf dem Siegertreppchen erhalten einen Pokal.

Auf der Speisekarte stehen der altbewährte Hackbraten sowie Rollbraten, Bratwurst und Lachsbrötchen. Zum Nachtisch lädt ein Kuchenbüffet ein, und außerdem gibt es zahlreiche Gewinne bei der Tombola.

Für 50 Cent können Lose erworben werden, und beim Kauf von zehn bekommt man eines sogar gratis. Rucksäcke, ein Fahrrad, Mixer, Mikrowellen, weitere Hausgeräte und kleinere Preise hoffen ab Sonntagabend auf einen neuen Besitzer. Neu ist außerdem die "Briebelfest-Zeitung". Dient diese in diesem Jahr noch als Programmübersicht und Speisekarte sowie als kleine Informationsbroschüre, soll sie ab nächstem Jahr mit Berichten und Fotos des Fests versehen werden.

 

 

Foto: AfP Asel

 



 

Bürstädter Zeitung vom 15.07.2009

 

Unter neuem alten Namen

15.07.2009 - BÜRSTADT

HÖHEPUNKT Männergesangverein 02 veranstaltet ab 1. August beliebtes Briebelfest

(red). Was einst seinen Ursprung als Briebelfest im Bürstädter Briebel fand, etablierte sich im Laufe der Jahre als einer der Höhepunkte im Bürstädter Vereinsleben. Infrastrukturelle Maßnahmen in Bürstadt führten letztlich dazu, dass dieses Fest seit 2005 durch den Männergesangverein 1902 unter dem neuen Namen Sommernachtsfest im und um das Vereinsheim in der Waldgartenstraße stattfand.

Auf vielfachen Wunsch der Mitglieder und in der Tradition begründet, wird dieses Fest ab 2009 wieder unter dem altbekannten Namen Briebelfest stattfinden. Vom Angebot her hat sich nicht viel geändert: Die gewohnten Köstlichkeiten in flüssiger wie fester Form stehen nach wie vor für die Besucher bereit.

Foto: AfP Asel

Auch auf die über die Grenzen Bürstadts hinaus bekannte "Briebel-Schorle" wird nicht verzichtet. Ein Renner ist die Kinderolympiade, die in diesem Jahr zum fünften Mal für Kinder von drei bis zehn Jahren ausgetragen wird. Hier warten wieder tolle Gewinne auf die Teilnehmer. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Tischfußball-Turnier für Kinder von elf bis 15 Jahren angeboten. Ebenfalls neu ist eine "Color-Spin-Drum" für alternative Malerei.

Das Briebelfest beginnt am Samstag, 1. August, um 18 Uhr. Ab 21.30 Uhr ist Öffnung der Bar "Zum letzten Absacker" mit zünftigem Karaokesingen und exotischen Cocktails vom Feinsten. Am Sonntag, 2. August, findet ab 10 Uhr der Frühschoppen, ab 12 Uhr der Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen statt. Ab zirka 18.30 Uhr steht die Ziehung der Briebel-Sommer-Tombola, bei der wie immer interessante Preise auf die glücklichen Gewinner warten, an. Ab 19 Uhr klingt das Fest bis in die späten Abendstunden aus.

Der Fahrplan für die Kinder sieht wie folgt aus: Karaoke-Singen am Samstag von 19 bis 21 Uhr, Kinderolympiade und "Color-Spin-Drum" am Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Siegerehrung zur Kinderolympiade ist zirka um 17 Uhr. Da sich die Teilnehmer ihre Preise selbst aussuchen dürfen, können bei der Siegerehrung nur anwesende Kinder berücksichtigt werden. Wer am Tischfußball-Turnier am Sonntag teilnehmen möchte, sollte sich von 11 bis 14 Uhr bei der Vorrunde anmelden. Um 14 Uhr beginnt die Hauptrunde, zu der alle Sieger der Vorrunde anwesend sein müssen. Die Siegerehrung wird gegen 18 Uhr erfolgen. Auch hier werden nur anwesende Kinder berücksichtigt. 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.mgv1902buerstadt.de.

 



 

 

Bürstädter Zeitung vom 09.06.2009

 

Auf ein Bierchen bei der Polizei
09.06.2009 - BÜRSTADT

AUSFLUG MGV 02 auf Abenteuerfahrt in Wien/Raubüberfall auf Reiseteilnehmerin

(red). "Was war das wieder für eine tolle Reise." So lautete die einstimmige Meinung der Reiseteilnehmer, als der MGV 02 am Samstagabend nach fünftägiger Kurzurlaubsfahrt gesund und munter wieder in Bürstadt eintraf. 

Bei trockenem Wetter startete man gen Wien, und das schöne Wetter blieb der Reisegruppe treu. So konnten die MGVler die herrliche Landschaft des Burgenlandes und Umgebung genießen. Schon auf der Hinfahrt wusste Reiseleiter Günter Schulz seine "Schäfchen" zu beschäftigen. Mit Fragen aus dem Bereich Gesundheit kam keine Langeweile auf, und der Preis für die Anstrengungen, ein Gutschein aus dem Bereich Wellness, spornte die Reiseteilnehmer besonders an.

Gleich am ersten Abend schockte ein Raubüberfall auf eine Reiseteilnehmerin die ganze Gruppe. Das Positive daran war, dass niemand verletzt wurde und die Täter im Zusammenspiel der MGV-Senioren und der ortsansässigen Polizei unmittelbar gefasst werden konnten. Die Beute wurde sichergestellt. Man konnte es kaum glauben, aber die unfreiwilligen Polizeihelfer bekamen auf der Wache als Dank eine Runde Bier.

Am nächsten Tag ging es dann zum Stift Heiligenkreuz und zu einer Bootsfahrt auf einem unterirdischen See. Eine schaurig und zugleich fantastisch anmutende unterirdische Landschaft zog die Bürstädter in ihren Bann. Anschließend besuchte die Gruppe noch einen Weinkeller, und Höhepunkt des Tages war unumstritten ein Abendessen beim "Heurigen" mit zünftiger Zigeunermusik. Da schwappte die Stimmung über, es wurde geschunkelt und gesungen - so wie das beim MGV üblich ist.

Der dritte Tag begann mit einer Stadtrundfahrt durch Wien, Schloss Schönbrunn wurde ausgiebig besichtigt und die Wiener Innenstadt per Pedes oder per Fiaker erkundet. Ein anstrengender Tag, aber die Schönheiten Wiens entschädigten die Mitglieder für alle Mühen.

Am letzten Tag stand noch eine ausgiebige Fahrt ins Burgenland an. Die romantische Steppenlandschaft am Neusiedlersee, die fantastische pannonische Küche sowie die Burgen und Schlösser - da blieb nur Gutes in Erinnerung. Schloss Esterhazy, die Storchmühle in Oslip, Pferdekutschfahrt entlang der ehemaligen Grenze zu Ungarn und eine Schifffahrt auf dem Neusiedlersee bereiteten einen kurzweiligen Tag.

Der Abend im Hotel endete mit einer traditionellen Tombola und einer besonderen Ehrung. Dietmar Kühn wurde anlässlich seines 60. Geburtstages unter dem Beifall aller Reiseteilnehmer in den "Club der alten Säcke" aufgenommen.

Am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen, und im nächsten Jahr - so war zu hören - wollen alle wieder mitfahren.

Die Mitglieder des MGV 02 waren auf Stippvisite in der österreichischen Hauptstadt. Foto: privat



 

Bürstädter Zeitung vom 07.05.2009

Schneekugeln, Teelichter und Perlenketten
07.05.2009 - BÜRSTADT

BASTELFREUDE Kinder verbringen kreativen Nachmittag beim Männergesangverein/Geschenke für Muttertag

(sohn). Der Muttertag steht vor der Tür. Während eines Bastelnachmittags im Vereinsheim des Männergesangvereins 1902 (MGV 02) ließen sechs Kinder ihrer Kreativität im Umgang mit Fimoknete freien Lauf. Nach gut zwei Stunden nahmen manche gleich mehrere Schneekugeln als Muttertagsgeschenk mit nach Hause. 

Die Organisatorinnen Marion Michael und deren Tochter Isabelle haben für das diesjährige Muttertagsbasteln schon im Vorfeld die Materialien besorgt. Fimoknete in verschiedenen Farben, Einmachgläser, Glitzer und kleine Aluminium-Herzchen für die Füllung, Spülmittel, Wasser und eine Klebepistole kamen dabei zum Einsatz. Beim Formen der Figuren fürs Innere der Schneekugel konnte jedes Kind nach Vorliebe und Können eine Figur gestalten. Die Kinder haben fleißig geknetet, gerollt und geformt. So entstanden Herzen, Blumen und Brezeln, die nach dem Backen im Ofen ihren Weg in ein Einmachglas fanden. Hierzu klebten die kleinen Künstler die Figuren in die Deckel der Einmachgläser, befüllten diese mit Wasser, Glitter und einem Tropfen Spülmittel - und zuletzt musste nur noch der Deckel mit der Figur aufgeschraubt werden. Außerdem verzierten sie Teelichter mit Wellpappe und Schmucksteinen und bastelten Perlenketten. Die kleinen Künstler waren sehr stolz auf ihre Arbeit, als sie von ihren Eltern nach zwei Stunden abgeholt wurden. "Heute sind die meisten Mamas nur kurz da geblieben", erklärt Marion Michael - schließlich seien Muttertagsgeschenke ja immer eine geheime Sache.

Früher hatte der Männergesangsverein (MGV) 02 einen Jugendchor. Da dieser aber nicht auf genügend Zuspruch stieß, entschied der Vorstand, die Aktivitäten mit Kindern auf monatliches Basteln zu beschränken. Schon seit 2006 bereitet Marion Michael die Nachmittage gemeinsam mit ihrer Tochter vor. Sie betreuen dann auch den Bastelnachmittag und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um den Kindern die Freude am Basteln zu vermitteln.