Familienabend
Die Stimmung war gleich zu Beginn bestens....


Das Wichtigste am Abend waren die Jubilare.......






Dann wurde die Kerwerede verlesen und der Kerwekranz aufgehängt.......

Hier einige Kostproben............. (wenn es am Ende reimen soll, stimmt manchmal die Rechtschreibung nicht so ganz)
Da sitz ich nun auf dieser Leiter,
weiss irgendwie nicht recht so weiter,
mache mir Sorgen um unseren MGV
worum es geht, wisst ihr genau.
Die Sänger, so kommt es mir langsam vor
degenerieren zum Hobbychor.
Nicht dass wir uns hier falsch verstehn
dass sie nicht mit Ernst an die Sache gehen,
nein, es liegt am Alter ihr Leut,
am Singen haben sie alle noch Freud.
Es fehlt halt beim Singen oftmals die Kraft
weil, ist man über 70, es nicht mehr so klappt.
70 und älter sind 13 von 40,
ein Drittel ist also nicht mehr so würzig,
weitere 13 sind zum Teil weit über 60 schon,
auch bei denen versagt ab und an mal ein Ton,
und wenn ich die 7 die älter als 55 sind noch hier mit seh',
weiss ich, so kanns nicht mehr lang weiter gehn.
So zähl ich nur 17 Prozent zu den relativ Jungen
die so zwitschern, wie die Alten einst sungen.
Dabei ist tatsächlich nur ein einziger unter 40 Jahr,
und das ist grad der, der dies' Jahr noch bei keiner Chorprobe war.
Das ist zwar eigentlich kein Grund einen zu trinken
aber irgendwie kann man damit seinen Ärger runterspülen
drum : Bruder schenke ein, es muss noch einer getrunken sein.
Was einige denken, ich seh' es euch an,
schon wieder die alte Leier, oh Mann,
doch ich denk', schon wieder ein Jahr ging ins Land
mit all den Problemen, zur Genüge bekannt,
doch keiner fängt so recht was an
wie man diese Misere beenden kann.
Ich hör Argumente, man muss sich fast schäme
Andere haben die gleichen Probleme.
Ich sag euch, nur die Vereine können lachen,
die was für die Jugend machen.
Ihr könnt halt nicht, hoffentlich klingen die Glocken
mit Volksliedern die Jugend vom PC weglocken,
und schaffen wir das nicht, ich schlag ein jede Wett'
haben wir in 10 Johr nur noch ein MGV-Quartett.
Noch ein paar Jahre Schlachtfest im Saal
Das Grillfest ist immer erste Wahl.
Zu Fasching noch mal kräftig lache'
die Singerei wird Nebensache.
Was euere Väter einst schafften voll Freude und munter
geht langsam aber sicher den Bürstadt-Bach runter.
Verschliesst nur die Augen und hört mir nicht zu,
dann geht alles kaputt hier und ihr habt eure Ruh.

Auch die Vereinsfahrt im letzten Jahr,
die war wie immer wunderbar.
Es ging ins Salzburger Ländle rein,
da konnten alle zufrieden sein.
Das Wetter so um die Bischofsmütze.
war eher kühl, wir brauchten nicht schwitze.
Die Stimmung war mal wieder toll
zum ersten Mal fuhr mit unser Karl Heinz Goll,
mit seiner neuen Lebensgefährtin, ist doch klar
Lebensgefährtin..... beinhaltet doch....Lebensgefahr.
Nein nein, war ein Scherz, sie ist ein Mollie
und er heisst seit dem nur noch Gollimollie.
In Salzburg gings in gemütlichem Schritt,
in langsamem Tempo, denn alle sollten mit.
Unter sachkundiger Führung zum Goethehaus hin.
vorher war’n wir im Dom noch drin.
Nach 80 Metern, eine Treppe...... oh Graus
ganze 9 Stufen, da gaben die ersten schon auf.
Volker und Britta, wohl noch in den Flitterwochen.
die mussten ihr eigenes Süppchen kochen
Apropos Flitterwochen, da war noch so eine Sache,
wenn ich da dran denk, muss ich heut noch lache',
denn sind wir auf Tour, dann haben wir
feuchtfröhliche Stunden bei Wein und bei Bier.
Da wird auch ein bunter Abend gemacht
mit Tombola und Spielen, man da viel lacht.
Und dieses Jahr ihr lieben Leut,
brachte uns Karl Heiser eine besondere Freud.
Er hatte da was vorbereitet und ganz ungeniert
zwei Leuten einen wohl heimlichen Wunsch erfüllt.
So traten ein unter den Klängen von dam dam da da
ein Pfarrer, Trauzeugen und ein Hochzeitspaar
Pfarrer Karl in vollem Ornat,
Braut Karola im Schleier, das hatte was
Zimmermanns Hermann als Bräutigam,
auch der in dunklem Anzug kam.
Der Karl hat dann, das ist nicht gelogen
fachkundig ne richtige Trauung vollzogen.
Man frug sich lange, was in dieser Nacht,
das Brautpaar hatte wohl gemacht.
He Leute macht euch keine Sorgen,
jedenfalls ist Karola nicht schwanger geworden.

Als letztes Thema heut hier im Heim.
die Preiserhöhung – allgemein.
Zehn Jahre waren die Preise stabil.
jetzt wurd's mal erhöht, ein wenig, nicht viel.
Bei einigen Sachen konnt man die Preise gar halten,
hier zahlt man also immer noch die alten.
Doch in der Regel, so kann man es sagen,
muss man für vieles ein Zehnerl mehr bezahlen.
Da gibt es nun mehrere Möglichkeiten,
um relativ unverändert die Zeche zu begleichen.
Die, die gleich nach der Chorprobe geh'n
Die brauchen das Folgende nicht zu verstehn.
Die trinken ihr Bierchen lieber zu Haus,
denn da kommts aus der Haushaltskasse raus.
Da gehts nicht ans eigene Portemoine
und tut eben somit auch nicht weh.
Doch die meisten, das kann man schon sagen,
sich nach der Chorprob hier tun laben.
So zwei drei Weinchen, oder Bier,
dazu Marille, das lieben wir.
Und auch die Semmeln nicht zu vergessen,
die werden immer gern gegessen.
So gibt’s die eine Möglichkeit,
ihr trinkt eins weniger ihr Leut.
Ihr könnts mir glauben, unbenommen
manch einem würd das besser bekommen.
Denn geht’s einem am nächsten Tag nicht recht,
war oft das letzte Bierchen schlecht.
Die zweite Möglichkeit auf dieser Welt,
bittet eure Frauen um Erhöhung vom Taschengeld.
Und denkt ihr, dass das nicht funktioniert,
frag ich, habt ihrs denn probiert?
Sagt doch einfach diesen Satz.....
Bitte, bitte lieber Schatz
Ich kenn eure Frauen, und kann da nur lachen,
denn für den MGV würden die alles machen.

Und dann noch die traditionelle Verlosung.......




Wieder einmal, ein schöner Abend.......