Weihnachtsfeier 2004
Der 1. Vorsitzende Klaus Ohl hieß die ca. 300 Gäste zu Beginn der diesjährigen Weihnachtsfeier im Bürgerhaus herzlich willkommen. Seiner kurzen Begrüßung folgte ein Auftritt des Männerchors unter der Leitung von Musikdirektor Helmut Vorschütz, der Lieder zum Advent intonierte, darunter als Höhepunkt das "Ave Maria".
Anschliessend las Nadine Zimmermann den einleitenden Prolog zum Krippenbild vor.

Dazu sangen die Besucher gemeinsam das Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht".
Im weiteren Verlauf kamen 2 Theaterstücke zur Aufführung........
Den Auftakt machten unsere Jüngsten mit der amüsanten aber auch rührseligen Geschichte
Weihnachtsduft für Mama
Die Geschichte handelte von der jungen Frederike (Nadine Zimmermann), die mit ihrer Mutter (Lena Heiser) auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk eine noble Parfümerie betritt. Die ursprüngliche Absicht der Mama, sich zum Weihnachtsfest ein Fläschchen Parfüm zu gönnen, muss jedoch auf Grund der hohen Kosten schnell wieder aufgegeben werden. Ein Weihnachtsbaum ist da schon die günstigere Variante.

Damit möchte sich Frederike aber nun keinesfalls zufrieden geben, da sie ihrer Mutter unbedingt eine Freude bereiten will. Um das zu verwirklichen, nimmt das couragierte Mädchen einen Job auf dem Weihnachtsmarkt an. Dort erhält sie als Lohn einen Weihnachtsbaum.
Ihr anschiessender Versuch, für einen Teil des Preises ein Parfümfläschen zu kaufen, wird jedoch von der zickigen Kosmetikerin (Janina Hartmann D'Apuzzo) zunächst abgelehnt. Zum Glück aber erklärt sich in dieser schwierigen Situation eine gutmütige Kundin (Isabelle Michael) dazu bereit, ihr den Weihnachtsbaum für die entsprechende Summe abzukaufen. Bleibt da noch das Problem mit dem jetzt fehlenden Weihnachtsbaum. Doch auch diese Hürde kann überwunden werden, weil eine freundliche Weihnachtsbaum-Verkäuferin (Franziska Heck) der jungen Frederike einen Baum schenkt.

Während des kurzen Umbaus auf der Bühne wurde die Zeit genutzt und der Losverkauf gestartet. Eine Super-Tombola (getrennt nach Kinder- und Erwachsenentombola) mit fast 1000 Gewinnen wartete auf die Besucher und lud zum Loskauf ein.
Dann der nächste Höhepunkt des Abends....... der Titel liess schon erahnen, das es sich hier um ein weniger besinnliches Theaterstück handeln würde
Wahlskandal in Kleckertal
Der Großkleckertaler Erasmus Grantelhuber (Günter Schulz) ist seit der Zusammenlegung von Kleinkleckertal und Großkleckertal zur Großgemeinde Kleckertal Bürgermeister beider Gemeinden.

Als wäre es nicht genug, dass er von seiner Kleinkleckertaler Schwägerin Zenzi (Maria Harfmann) immer Saures bekommt, eröffnet ihm seine Tochter Claudia (Tanja Goll), dass sie Thomas (Marcel Kilian), Sohn seines Kleinkleckertaler Herausforderers Balduin Hinterhofer (Karl-Heinz Goll) und dessen Frau Fanny (Marion Michael) demnächst heiraten wolle. Erasmus will Thomas daraufhin verbieten, noch einmal seinen Fuß über die Grantelhubersche Hausschwelle zu setzen.



Bald ist der Friede im Hause Grantelhuber gänzlich zerstört, denn Zenzi eröffnet ihrer Schwester Vroni (Ute Rau), dass Erasmus sich des Öfteren im "Rotlichtmilieu" aufhalte - was er selbstverständlich aus eigener Tasche und nicht aus der Gemeindekasse bezahle, wie Erasmus betont. Doch die Chancen auf den nächsten Wahlsieg stehen nun, da Zenzi den Sexskandal publik gemacht hat, alles andere als gut für ihn.



Der klägliche Versuch, sich am Kronleuchter zu erhängen
"hat bei dem jemals schon was geklappt"......... kommentiert Zenzi


Im letzten Akt treibt man ein böses Spiel mit Erasmus. Von seiner Familie zum Haussklaven degradiert darf er nur noch "niedere Arbeiten" ausführen.......... "Im Schweinestall ist alles so sauber, dass man sich drin spiegeln kann. Selbst der Eber ist erschrocken, als er erkannte, mit welch dummen Sau er verheiratet ist."


Doch plötzlich wendet sich das Blatt, denn auch der Kontrahent hat Dreck am Stecken. Susanne Brandstetter (Melanie Rau), Balduins uneheliche Tochter, taucht auf und sorgt für allerlei Verwirrung, da sich ihr Vater damals bei ihrer Mutter als Erasmus Grantelhuber ausgegeben hat.

Erst als Zenzi auch für den Posten des Bürgermeisters kandidieren will, begraben die Männer das Kriegsbeil, um gemeinsame Sache gegen die Herausforderin zu machen.
"Gott schütze uns vor Sturm und Wind, und Weibern die wie Zenzi sind !!"

Beide Theaterstück wurden von Karl-Heinz Harfmann einstudiert, der die Schauspiel"amateure" zu echten "Profis" machte. Ihm gebührt ein ganz besonderer Dank.
Anschliessend saßen alle noch lange zusammen und ließen diesen schönen Abend gemütlich ausklingen.